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Ein neuer Morgen Fröhliches und Hoffnungen

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Alt 25.08.2014, 09:48   #1
a.c.larin
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 14.03.2009
Ort: wien
Beiträge: 4.893
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morgen syranie,

also ich sehe hier keinen gesang an einen potentiellen lebenspartner, das "wir" scheint sich doch mehr auf alle menschen zu beziehen.
das lyrich stellt vielmehr fest: streit ist nebensache, denn wir alle stammen aus einer quelle, und zu der kehren wir auch zurück.

das ist sehr einfach: aus staub bist du und zu staub wirst du!
die atome, die unseren körper geformt haben, lösen sich nach dem tod wieder auf, werden resorbiert, umgebaut, usw...
das kann ja wohl niemand abstreiten.
es macht auch wenig sinn, nicht mit dieser tatsache einverstanden zu sein, denn sie passiert so und so - mit und ohne unser einverständnis.
wer nicht damit "einverstanden" ist, macht es sich nur selber schwerer.
(trotzdem: jeder zahn, der mir gezogen wird, ist ein abschied, denn er erinnert mich....)


die diskussion geht also bloß darum, ob wir dann noch ein bewusstsein unserer selbst haben, ob wir also unser Ich noch als Ich empfinden können, oder stattdessen in ein allgemeines Wir übergehen - und ob es dieses Wir überhaupt gibt und dieses Wir ein bewusstsein seiner selbst oder gar einen "plan für die welt" hat.

uff! viel zu langer satz. theoretisieren ist so gar nicht mein ding.

zum glück ist dein sonett kürzer und beschäftigt sich in gereimter form mit dem gleichen thema.
so kann mans nämlich aushalten.

daher: gerne gelesen, mitgeschwungen, weiterpalavert.
es könnte ja hin und wieder menschen geben, die sich schon vor eintritt des ablaufdatrums in eine art gleichklang begeben.

fände ich sinnvoller - ist aber schwerer zu erreichen.
(und bei manchen leuten werde ich wirklich lieber zuerst ein stein!)


na dann: lasst uns die finden, die uns zum schweben bringen.
dein sonett hat das bei mir getan.

lg, larin
__________________
Cogito dichto sum - ich dichte, also bin ich!
a.c.larin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.08.2014, 15:03   #2
juli
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Liebe larin :)

Liebe larin,

Als ich das Gedicht schrieb, hatte ich Beides im Kopf: Einen Lebenspartner und das "Wir" für die Menschen. Es ist seit sehr sehr langer Zeit ein Sonettkorsett. Ich habs versucht.

Das Thema ist: Wir sind alle Staub, wachsen und vergehen wieder.
Vielleicht trifft man sich ja mal wieder. Ob, der Partner oder " die Menschen" ist eigentlich nicht wichtig, denn wir sind ja jetzt schon
( da bekommt man vom Denken Kringel im Gehirn )

Zeit spielt keine Rolle.

Ja, Du hast recht, wir Menschen sollten es uns in der Zeit, wo wir jetzt leben, schön machen. Vom Alter her bin ich nicht mehr die Jüngste, und das Vergehen ist schon am Drücker.

Ich bin auch nicht so der Theoretiker, ich schreibe lieber kurze Gedichte

Zitat >>>> larin die diskussion geht also bloß darum, ob wir dann noch ein bewusstsein unserer selbst haben, ob wir also unser Ich noch als Ich empfinden können, oder stattdessen in ein allgemeines Wir übergehen - und ob es dieses Wir überhaupt gibt und dieses Wir ein bewusstsein seiner selbst oder gar einen "plan für die welt" hat.


Ja, darüber kann man sich, glaube ich endlos Gedanken machen, das wäre aber dann doch eher ungesund. Ich wollte nur kurz drüber nachdenken und gut. Deine Gedanken kann ich nachvollziehen und teile sie auch


Fein, das Du hier kommentiert hast, Danke für Deine Gedanken

LIebe Grüße aus Schleswig - Holstein
sy
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