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Denkerklause Philosophisches und Nachdenkliches

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Alt 28.01.2015, 17:37   #1
Chavali
ADäquat
 
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Servus Erich

da bin ich auch mal wieder bei dir!
Ein Sonett, das anspricht und tiefes Mitgefühl auslöst.
Zitat:
darin er Frau und Kinder wusste liegen;
Diese Formulierung bzw. Satzverdrehung finde ich im Gegensatz zu Lailany nicht so gelungen.

Ansonsten bin ich auch wieder ganz angetan von diesem Text, denn fast niemand hier versteht es so wie du,
tiefe innere Gefühle zu verdichten und philosophische Schlussfolgerungen zu ziehen.
Der arme Mann ist Gefangener seiner eigenen Trauer und vermag sich nicht mehr daraus zu befreien.

LG Chavali


__________________
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© auf alle meine Texte
Die Zeit heilt keine Wunden, man gewöhnt sich nur an den Schmerz

*
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Alt 28.01.2015, 18:45   #2
Dana
Slawische Seele
 
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Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
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Lieber eKy,

ich war zwischendurch Sekretärin einer Domgemeinde und damit ein Gemeindeglied.
Wären die Kommentare darauf beschränkt, hättest du sie (die Gemeinde) eh.

Nun aber zum Sonett:

Du lässt abermals ein Leben in die Leben einfließen und vollendest es in Lyrik.

Die erste Strophe und die ersten Verse der zweiten benennen ein Schicksal - die weiteren führen zum "Umgang" mit Schicksal und Schmerz an sich.
Darin liegen Antworten und Möglichkeiten, wie sie im Einzelnen gegeben und durchlebt werden.
Ein Jeder für sich - aber über die (deine) Lyrik berührend und tröstend ob der Unterschiedlichkeit.
Ich kann gar nicht ausdrücken, wie sehr gut ich es finde.

Liebe Grüße
Dana
__________________
Ich kann meine Träume nicht fristlos entlassen,
ich schulde ihnen noch mein Leben.
(Frederike Frei)
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Alt 28.01.2015, 21:51   #3
Erich Kykal
TENEBRAE
 
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Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Hi, Chavali!

Danke für das Lob!

S2Z2 - An sich bin ich auch kein Freund von Inversionen, aber hier gefiel mir die Wendung sprachmelodisch sehr gut, daher gestattete ich mir diese Ausnahme.


Hi, Dana!

Auch dir herzlichen Dank für die wohlwollenden Worte!


LG, eKy
__________________
Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen.
Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen!
Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind.
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Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt.
Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit.
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