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Finstere Nacht Trauer und Düsteres

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Alt 24.07.2015, 12:31   #1
Walther
Gelegenheitsdichter
 
Registriert seit: 09.11.2009
Ort: Im Wilden Süden
Beiträge: 3.210
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Hi eKy,

danke für deine ausführliche kommentierung. ich habe die hebung in s3v2 herausgenommen.

das komma in s5v3 werde ich nicht setzen, da es grammatisch falsch und sinnentstellend wäre. deinen formulierungsvorschlag für s4 kann man so machen, ich möchte aber die vorhandene formulierung beibehalten.

das gedicht ist viel mehr als ein liebesgedicht, aber eben auch das.

lg w.


lb. Syranie,

auch dir lieben dank. allerdings führt deine vorschlag zu zweimal "traut" in zwei kurzen versen. bitte verstehe mich nicht falsch, wenn ich das eher nicht so gut finde und daher die formulierung belasse, die ich vorgeschlage habe.

lg w.
__________________
Dichtung zu vielen Gelegenheiten -
mit einem leichtem Anflug von melancholischer Ironie gewürzt
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Alt 28.07.2015, 22:45   #2
Erich Kykal
TENEBRAE
 
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Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Hi, Walther!

Zitat:
Zitat von Walther Beitrag anzeigen
das komma in s5v3 werde ich nicht setzen, da es grammatisch falsch und sinnentstellend wäre.
Dazu ein paar Worte:
Stellen wir den Satz doch mal in Prosa dar, erst deine, dann meine Version.

Ich schwieg in Angst benommen vom Zweifel, der mich plagt.

Ich schwieg in Angst, benommen vom Zweifel, der mich plagt.


Wagst du immer noch zu behaupten, mein Einwand wäre "grammatikalisch falsch und sinnentstellend"???

Deine Version könnte man - ohne Komma - bloß mit einigen Korrekturen als einigermaßen lesbar bezeichnen:

Ich schwieg benommen in Angst vor dem Zweifel, der mich plagt.

So wie du die Zeile aber schreibst, gehört das "benommen" eindeutig zur Sinneinheit "Zweifel", es geht da gar nicht anders - und in diesem Falle gehört dort eben ein Komma hin, um die Sinneinheiten "ich schwieg in Angst" und "benommen vom Zweifel" klar zu trennen.

LG, eKy
__________________
Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen.
Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen!
Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind.
Dummheit und Demut befreunden sich selten.

Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt.
Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit.
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