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#1 | |
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ADäquat
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Mitteldeutschland
Beiträge: 13.030
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Hallo Thomas,
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. © auf alle meine Texte
Geändert von Chavali (10.12.2015 um 22:20 Uhr) Grund: Tppfhlr ;-)) |
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#2 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 3.375
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Ihr Lieben,
ich kann erst jetzt antworten. Es freut mich, dass das Gedicht gefällt. Besonders danke ich Erich für seinen Verbesserungsvorschlag ("Wir werden voneinander scheiden."), den ich gerne übernehmen werde. Die Zeile ist ja mehreren von euch aufgefallen. Falderwalds Hinweis auf die unreinen Reime spricht einen Punkt an, über den das Nachzudenken lohnt. Ich persönlich bin der Meinung, dass im Ghasel durchaus unreine Reime passen, u. A. weil es im Deutschen viel weniger reine Reimworte gibt, als in den aus Sprachen, aus denen diese Form stammt. Es ist aber auch ein wenig Geschmackssache. Mich persönlich stören z.B. unreine Reime wenig, wenn die Konsonanten betroffen sind, während mich oft der Reim eines kurzen Vokals auf einen langen stört, wie das bei der "Wahl" der "Fall" ist. Ich habe vor einigen Jahren Ghasele in persischer Sprache vorgetragen gehört, das klingt wunderbar lyrisch und fast wie gesungen. Es ist in der Tat eine inspirierende Form, welche der geniale Friedrich Rückert erstmals in den Garten der deutschen Poesie gepflanzt hat. Sie führt heute eher ein kümmerliches Dasein, weil Reime in der heute verlegten Lyrik "out" sind. Schade. Nochmals vielen Dank für die Ermutigung und liebe Grüße euch allen Thomas P.S.: Ich halte Lailanys "Ausweg" (bezüglich der Reime) für interessant, da diese durch Enjambements "abgemildert" werden. Normalerweise geht das Reimwort mit der Phrase einher - wie beim "closed couplet". Lailanys Ghasel hat mich auf die Idee gebracht, dass man in diese Richtung gehen könnte.
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© Ralf Schauerhammer Alles, was der Dichter uns geben kann, ist seine Individualität. Diese seine Individualität so sehr als möglich zu veredeln, ist sein erstes und wichtigstes Geschäft. Friedrich Schiller Geändert von Thomas (11.12.2015 um 11:48 Uhr) |
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#3 |
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Kiwifrüchtchen
Registriert seit: 23.05.2009
Ort: nördlich von Auckland/Neuseeland
Beiträge: 953
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Kia ora Thomas,
wie schön... der Ghaselvirus geht noch immer um! Das hatten wir Sommervögel uns erhofft, dass unsere Aufgaben eine Inspiration für andere sind und sie sich für verschiedene Strophenformen erwärmen können.Deines kommt leichtfüßig daher und gefällt mir vom Inhalt her sehr gut. Ein Thema, das die meisten unter uns sehr gut nachvollziehen können. Freut mich, dass du dich zu Enjambements entschlossen hast und auch du hast nur 2 zweisilbige Reimwörter verwendet. Beim Vergleichen all der jüngsten Ghaselen hier kam ich zur Ansicht, dass auch das Verwenden von mehrsilbigen Reimwörtern dem Leiern entgegenwirkt. Bewusst war mir das alles nicht, als ich meins geschrieben hab. Auf mein Bauchgefühl ist anscheinend Verlass. Zur schon diskutierten "Scheidungszeile" hätt ich noch einen weiteren Vorschlag anzubieten: Wir werden wohl für immer scheiden. Sehr gern gelesen und besenft. HG von Lai
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.................................................. ........................................... "Manchmal ist es so demütigend, ein Mensch sein zu müssen..." Erich Kykal Geändert von Lailany (11.12.2015 um 12:28 Uhr) |
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#4 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 3.375
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Liebe Lailany,
vielen Dank für die schöne Maori-Begrüßung und deine Anregungen. Das "voneinander" gefällt mir so gut, dass ich es verwenden möchte. Liebe Grüße Thomas
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© Ralf Schauerhammer Alles, was der Dichter uns geben kann, ist seine Individualität. Diese seine Individualität so sehr als möglich zu veredeln, ist sein erstes und wichtigstes Geschäft. Friedrich Schiller |
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#5 |
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Gast
Beiträge: n/a
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inhaltlich schön geschrieben, lieber Thomas, obwohl mich die Reime mit t und d-Wechsel schon recht stören.Gerade weil der Anfang der Ghasele mit t ist (Zeiten) und darauf direkt ein vermeiDen folgt. Und das Ende dann doppelt mit Leiden und scheiden im Zeichen des D steht.
Ich denke, dass sich da noch auf D oder t was einheitlich reimen liesse... ![]() Wie sagte ein guter Freund immer bei meinen Schüttlereimen: "Die sind wie Käse, die musst du reifen lassen". ![]() LG von Agneta |
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#6 |
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/ Bil-ly /
Registriert seit: 02.10.2015
Beiträge: 435
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Lieber Thomas,
Ich machs kurz, er wurde schon alles gesagt: Sehr schön! Wenn ich so etwas lesen darf, bin ich richtig froh, dass der Ghasel-Virus umgeht ![]() Lieben Gruß charis |
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#7 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 3.375
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Liebe charis,
vielen Dank, ich habe deine Kommentar übersehen, sorry. Liebe Grüße Thomas
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© Ralf Schauerhammer Alles, was der Dichter uns geben kann, ist seine Individualität. Diese seine Individualität so sehr als möglich zu veredeln, ist sein erstes und wichtigstes Geschäft. Friedrich Schiller |
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