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/ Bil-ly /
Registriert seit: 02.10.2015
Beiträge: 435
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Lieber Eky,
Zitat:
Zitat:
Vorgefühl Ich bin wie eine Fahne von Fernen umgeben. Ich ahne die Winde, die kommen, und muss sie leben, während die Dinge unten sich noch nicht rühren: die Türen schließen noch sanft, und in den Kaminen ist Stille; die Fenster zittern noch nicht, und der Staub ist noch schwer. Da weiß ich die Stürme schon und bin erregt wie das Meer. Und breite mich aus und falle in mich hinein und werfe mich ab und bin ganz allein in dem großen Sturm. Eure Diskussionen, besonders, die zwischen Wolo und Eky verwirren mich immer völlig. Deshalb habe ich mir jetzt ein Rilke-Gedicht gXt - hoffentlich richtig ...ein "Ebenmaß" fehlt also. Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir eure Theorien anhand dieses praktischen Beispiels einmal auf einfach Art - also für mich als Begriffstutzige - erklären könnten.Ganz konkret: Was heißt "Rhythmus (im Sinne der Phrasierung), welcher übrigens das Metrum voraussetzt" an diesem konkreten Beispiel? Wie wirken in Rilkes Gedicht die Kadenzen mit den zwei "falschen" Verbeginnen (betonter Verbeginn) zusammen? Welches künstlerische Stilmittel stellen hier die fehlenden Reime dar? Welchen künstlerischen Sinn haben die unterschiedlichen Hebungszahlen? Welchen künstlerischen Sinn haben die wechselnden Betonungen? Vielen Dank und lieben Gruß charis Geändert von charis (06.01.2016 um 09:59 Uhr) |
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