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#1 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo eKy,
Das ist ja mal was Anderes. ![]() Du beschreibst hier eine Tragödie von zwei Frauen, die sich lieben. Sie hatten beschlossen zu Zweit zu leben und sich zu bekennen. Der Vater funkt dazwischen, höchstwahrscheinlich kann er das nicht mit seinem Weltbild vereinbaren. Ich bin beeindruckt von der Idee und der Umsetzung. Schenke oben der Sehnsucht noch ein "n". ![]() Sehr gerne gelesen, tolle Idee und Weltanschauung. ![]() ![]() Liebe Grüße sy ![]() ![]()
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#2 |
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TENEBRAE
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Hi Sy!
Ich dachte mir, diese Geschichte ist in der "klassischen" Variante ja schon sowas von durch, da tut eine neue Perspektive gut! ![]() ![]() Und ich mag den Gedanken nicht, dass "Hetero" das alleinige Anrecht auf "reine" und wahre Liebe haben soll - ein immer noch weit verbreitetes Vorurteil: Selbst schon tolerante Menschen schieben die gleichgeschlechtliche Liebe - manche unbewusst vielleicht - irgendwie in die Schmuddelecke. Man merkt es an Wortwahl und Gesichtsausdruck, auch wenn sie vordergründig verständnisvoll tun. Und wenn es gar die eigenen Kinder betrifft - Weltuntergang!! ![]() In den letzten Jahren ist überhaupt ein deutlicher Ruck hin zum Konservativen und "Althergebrachten" zu bemerken. Den aufgeschlossenen Weltbürgern in den Großstädten hat es wohl noch keiner gesagt, da ist es - zumindest in bestimmten, vor allem intellektuellen Szenen - noch "hip", "anders" zu sein und Anderes gutzuheißen - aber versuche wahre Toleranz mal am Land zu praktizieren! Da wirst du gleich mit in die "böse" Ecke geschoben zu den ganzen "Spinnern", "Perversen", "Abartigen" und "Gottverlassenen"! ![]() ![]() ![]() LG, eKy
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Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen. Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen! Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind. Dummheit und Demut befreunden sich selten. Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt. Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit. |
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#3 |
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Slawische Seele
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
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Lieber eKy,
da glaubt man sich aufgeklärt und tolerant und stellt immer mehr fest, wie weit Toleranz von den unbedrohlichsten "Dogmen" noch entfernt ist. ![]() Wer wahrhaft liebt, schadet und gefährdet niemanden. Dein Gedicht zeigt es sehr schön auf. Es gibt so viel andere "Bedrohungen, Gefährdungen und Verbrechen", die der Gemeinschaft schaden. Warum haut man mit so viel Bestialität auf diese Zweisamkeit ein? Streidiskussionen darüber haben immer noch einen befremdlichen Touch. In der Politik wird man vorschnell in eine "Richtung" gestellt und hat dennoch die Chance, sich zu rechtfertigen. So auch in vielen anderen Themen. Aber hier fallen manchmal Äußerungen, die mehr als abtrünnig sind. Da fühlt man sich um Jahrhunderte zurückversetzt und sollte eigentlich wissen, dass es zum Lebensverständnis dazu gehört. Habe Dein Gedicht sehr gern gelesen und bestätige den "Aufruf". Liebe Grüße Dana |
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#4 |
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TENEBRAE
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Hi Dana!
Schuld ist das Internet! Früher hatten die Bildungsfernen keine Plattform für ihren geistigen Steinzeitmüll und ihre über zig Generationen weitergereichten Vorurteile. Es gab nur Zeitungen, und die meisten konnten nicht lesen. So blieben sie unter sich, von außen geführt vom Adel, aber innerlich ihren abstrusen Ideen und dem Aberglauben verschrieben. Auf dieser Saat baute Hitler seine Partei auf. Heute dürfen sie weltweit ihre menschenverachtende Soße verbreiten und sich sogar (wieder! ) in politisch anerkannten Parteien formieren!![]() ![]() Ein Nachteil der Demokratie, dass sie nach innen allzu lange blind zu sein scheint - bis es zu spät ist! ![]() LG, eKy
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Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen. Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen! Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind. Dummheit und Demut befreunden sich selten. Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt. Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit. |
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