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#1 |
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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 10.017
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Moin syranie,
ja, so etwas soll es geben, dass sich einer einfach verdrückt und eine Beziehung wort- und grußlos hinter sich lässt. Das bedeutet oftmals eine harte Zeit für die / den Verlassene/n, da wird es oftmals emotional zappenduster und das Erlebte wird so unerreichbar, wie die tiefsten Meerestiefen. Auf der anderen Seite obsiegt natürlich dann auch irgendwann die Einsicht, dass (Abschieds)Worte sowieso nichts mehr daran geändert hätten, wenn die Liebe nicht stark genug war, sich zu erhalten. Eine zusätzliche Enttäuschung ist natürlich die Charakterschwäche des Fortgegangenen, der noch nicht mal den Mumm hatte, auch zu sagen, dass er geht. Vielleicht ist es aber auch besser so, wenn das nötige Verständnis fehlt. Dann sind auch die getrennten Schicksale womöglich leichter zu tragen. Ein stärkerer Bund hätte zudem einen noch härteren Aufprall bedeutet. In diesem Sinne hat mir der Text gut gefallen. Kleine Anmerkung: „Was sollen Worte, wenn wir uns nicht tragen?“ Das kann man so ausdrücken und ich denke, jeder weiß, was damit gemeint ist. Allerdings könnte dabei auch leicht ein schiefes und komisches, nämliches wörtliches Bild entstehen. Vielleicht magst du ja mal über die Alternative nachdenken, das „wir“ gegen „sie“ auszutauschen, denn es geht hier ja hier schließlich um die Worte, bzw. die nicht ausgesprochenen Worte, wie ja auch der Titel schon verheißt. Gern gelesen und kommentiert... ![]() Liebe Grüße Bis bald Falderwald
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Manchmal muss man eben Dreck fressen, um Gold kacken zu können (Falderwald) Für alle meine Texte gilt: © Falderwald --> --> --> --> --> Wichtig: Tipps zur Software |
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#2 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo charis,
Danke für dein Lesen. Du fragst: keinen Tropfen fürs Verstehen? Was sollen Worte, wenn wir uns nicht tragen? Im Ozean der Liebe konnten wir nichts haben, es gibt hier keinen Tropfen zum Verstehen und unser Schicksal wird sich einsam weiterdrehen, ein Bund gehörte nicht zu unsren Gaben. Im Ozean, gibt es genug Wasser, genug aus dem die Liebe schöpfen könnte, doch hier gibt es nicht mal einen Tropfen Liebe, den man schöpfen könnte. Ich hoffe nun ist es klarer.Meine Gedichte bestehen aus Fiktion und Lebenserfahrung, damit möchte ich nicht sagen, das ich weise bin. Man ist immer so klug, wie man gerade ist. ![]() ![]() ![]() Lieber Faldi, Es gibt harte Zeiten in der Partnerschaft, oder allgemein gesagt, wenn Menschen sich begegnen. Da geht es nicht immer fair zu. Und ein Mariannengraben ist manchmal besser, als wenn Zwei beeinander bleiben. Abschiedsworte hätten in diesem Fall nichts mehr daran geändert, und manchmal werden Abschiedsworte dazu benutzt mit Dreck zu werfen, oder anders herum sie rufen in dem Verlassenen noch klitzekleine Fünkchen von Hoffnungen hervor. Wenn nichts mehr ist, dann ist es so. Das sollte dieses Gedicht ausdrücken. ![]() Das "sie " habe ich sehr gerne genommen, das ist mir noch gar nicht aufgefallen. Danke. Liebe Grüße und danke für Lesen und die Erdnuß sy ![]() ![]()
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