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#1 |
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TENEBRAE
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Ein Thema sollte vielmehr her, darüber
wir reüssieren können, debattieren, anstatt in niederm Streit uns zu verlieren - die platten Wortgefechte sind mir über! Sei's Politik, Gesellschaft, was auch immer - an Meinung Gleiche finden sich gar selten! Man disputiert, doch lässt einander gelten - kein Schmollen, Zetern, bockiges Gewimmer! Was soll es sein, daran wir uns versuchen? Worüber soll die Runde sich ereifern, sich streiten oder gar gemeinsam geifern? Wie wäre es, wenn ich als erster wähle: Erst teilten Hitler, Stalin sich den Kuchen, doch dann ... - und heute diese Parallele: Trump und Putin - Kumpel für immer? Zwei narzisstische Egomanen - kann das auf Dauer gut gehen?
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Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen. Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen! Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind. Dummheit und Demut befreunden sich selten. Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt. Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit. |
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#2 |
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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 10.044
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Was soll mir das Geplänkel denn noch bringen, wenn wir uns nicht mehr in die Moppe hauen, stattdessen nun auf Trump und Putin bauen und sie in einen Topf mit Hitler zwingen? Bei Erdowahn und andren Widerlingen verwandelt sich mein lyrisches Vertrauen am Abend vorher schon in Morgengrauen, von Merkel will ich hier erst gar nicht singen. Die Politik der Welt bringt mich zum Spucken, ein Bumsverein von finstersten Gestalten, ich will mich doch nicht an mir selbst verschlucken. In diesem Faden sollen Schlachten walten, anstatt nur blöde labernd rumzugucken, wer hier nicht kämpft, der soll die Klappe halten.
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Manchmal muss man eben Dreck fressen, um Gold kacken zu können (Falderwald) Für alle meine Texte gilt: © Falderwald --> --> --> --> --> Wichtig: Tipps zur Software |
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#3 |
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TENEBRAE
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Das war ja klar: Sobald vernünftig walte
der Menschengeist, sich sinnvoll zu verwenden, kommt so ein Streithahn her, es zu beenden! Und wenn ich mich nicht an die Regeln halte, bin ich der Böse und bin ausgeschlossen! Wir sollen nur uns auf die Rübe hauen mit Arrogantem und mit Spottvertrauen, bis wieder einer geht, der nur verdrossen von diesem Reigen ist, da ohne Ziele sein Kreisen währt und ohne ein Entwachsen. Für Kinder gut sind würdelose Spiele - der reife Geist verschließt sich ihrem Weben, denn lange schon entsagt er solchem Flachsen, um höhere Erfüllung zu erleben!
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Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen. Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen! Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind. Dummheit und Demut befreunden sich selten. Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt. Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit. |
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#4 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 27.08.2014
Beiträge: 470
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Der Wortkunst kühnste Zauberverse flecht ich
mit Eloquenz und adeligem Ton, doch wisst ihr das ja selber alle schon, denn jeden meiner Kontrahenten schwächt ich... Ein Tempelbau, erhaben groß und prächtig, umgibt der Gottheit vollmondgoldnen Thron, und weite, rote Felder, nur aus Mohn, der Wach- und Klarheit allzu übermächtig. So kommt und tretet ein, mein Haus ist Euer! Nur keine Angst, trinkt Wein, wärmt euch am Feuer und nehmt, wonach seit je das Herz begehrt! Die Welt trompetet laut auf ihrem Schachbrett, und leise murmelt Wasser hin im Bachbett - dies zu belauschen ist des Lebens Wert. ----- Im Schatten meiner hohen Künste stehn sie versprengt und einsam in dem Ödland da; mein Wort, das ew'ge Lied, ist ihnen nah... um jeden Vers und jede Strophe flehn sie - in diesen Klängen wachsen und vergehn sie, im hellsten Licht, das ihre Seele sah - Gebeten gleich auf dem Himalaja, entschwindend rasch verlöschen und verwehn sie... die Dichter dieses kargen, toten Eilands ersuchen Gnade und Erlösung ihres Heilands und werfen sich im Staub auf Knieen hin. Doch streift in ihres Lebens welker Blüte sie nie der heiße Stahlenglanz der Güte, da ich der Gott der Pein und Schmerzen bin. --------- Der graue Tag verdämmert nun ganz leise, ein Wolkenflaum im Äther flockig wallt. Die Lüfte werden spürbar hart und kalt, und Blatt und Gras und Zweig erglänzt im Eise. Ich wappne mich für eine kurze Reise entlang dem Hain vorbei am Birkenwald, ein jeder Fußtritt still im Schnee verhallt, und langsam ziehen Sterne ihre Kreise. Die Fäuste harren in den Manteltaschen. Der Bäume karge stricken Überraschen der Alltag fängt dich mit der gleichen Masche... ein Tag, ein Jahr dem anderen so glich... Man kennt den Pfad, nichts neues mehr verheißt es, Wenn Glück und Leid im Wandel prüfen was auch geschieht und dir passiert, du weißt es, ihr alle denkt beim Dichten nur an mich. Die Fäuste wärmst du beide in der Tasche, der Alltag fängt dich mit der gleichen Masche... ein Tag, ein Jahr dem anderen so glich... Du kennst den Pfad, nichts neues mehr verheißt es, was auch geschieht und dir passiert, du weißt es, ihr alle denkt beim Dichten nur an mich.
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Das Leben ist eines der schwierigsten. Geändert von Terrapin (06.01.2025 um 23:56 Uhr) |
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#5 |
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TENEBRAE
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Erhaben stark sind deine Dichterweisen,
gar wohlgesetzt die klanggewandten Phrasen, beseelt und wortgewaltig - alte Hasen wie ich sind, solche Bilder zu bereisen, nur allzu gern bereit, und wir erweisen den Könnern willig unsre Reverenzen, wo sie uns Kurzweil und Genuss kredenzen mit hehren Zwischentönen und mit leisen. Doch die Conclusios, mein lieber Meister, entbehren doch gewisser Seelenreife - dein Hochmut glüht, und schlechten Stil beweist er! Zu aufgeblasen scheint dein kleines Ego, zu dem ich mir ein klares Wort verkneife! Tu was dir näher liegt: Spiel doch mit Lego!
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Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen. Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen! Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind. Dummheit und Demut befreunden sich selten. Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt. Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit. |
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#6 |
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TENEBRAE
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Wenn ich mich in den Palmenhain vertschüsse,
wer haut dir dann in diesem Reimbüro mit deutlich überlegenem Niveau noch fröhlich-lyrisch einen auf die Nüsse!? Sei lieber stolz darauf, dass ich dich disse! Die meisten reichen nicht mal ansatzweise an das Gezwitscher meiner Dichtermeise - Dass ich dich wahrnahm, zeigt: du zeigst gewisse Talente mit noch rohen Potentialen, die dich vielleicht - bei eifrigem Durchdringen - zu einem Dichter machen, der mir gleicht. Noch gleichen deine Phrasen eher Walen, behäbig planschend, wo Delphine springen durch meine Zeilen, leicht und unerreicht!
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Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen. Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen! Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind. Dummheit und Demut befreunden sich selten. Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt. Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit. |
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#7 |
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TENEBRAE
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Nana, das wirkt doch arg herbeigezwungen,
was du zum Ende hin da konstruierst! Dass du für sowas dich nicht mal genierst, beweist: du hast die Sprache nie durchdrungen! Du sprichst verquast in kantig-derben Zungen, bemerkst nicht mal, was du an Stil verlierst! Die Musenbrust, an der du vegetierst - vor Jahren schon vertrocknet und zersprungen! Vergeblich deine eifernden Tiraden - dein Humpeln kann mich niemals überholen! Beträchtlich aber ist für dich der Schaden, den du dem eignen Dichterleumund fügtest! Du warst Poet, dem Himmel anbefohlen - solang du höflich nur dir selbst genügtest.
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Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen. Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen! Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind. Dummheit und Demut befreunden sich selten. Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt. Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit. Geändert von Erich Kykal (28.01.2018 um 20:57 Uhr) |
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