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#1 |
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Max Vödisch
Registriert seit: 26.03.2013
Ort: Osterzell
Beiträge: 75
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Ich schreibe meine Zeilen
auf Inseln tief im Netz, wo Worte kurz verweilen und man auf Echos setzt. Doch manche bauen Hallen aus Versen, starr und dicht, sie lassen Riegel fallen und meiden fremdes Licht. Sie künden nur von Pflichten, von Ordnung, Sinn und Ziel, doch statt uns aufzurichten, bleibt es ein starres Spiel. Ich aber suche Stimmen, nicht nur die eigne Spur. Ich lass die Texte schwimmen im weiten Feld der Natur – dorthin, wo Worte wandern, wo Antwort möglich bleibt – verschlossen für den andern, wer Monologe schreibt. |
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#2 |
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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 10.022
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Das Selbstkonsistenznarrativ Der Max ist unser Sendeturm auf dieser schönen Insel, sein Echo liebt den eignen Sturm, er malt mit dünnem Pinsel. Denn schaue ich in sein Profil, dann staune ich und merke, er schreibt hier auch nicht wirklich viel und wenn, nur seine Werke. Nun schrieb er über Dialog und die Natur der Worte, doch bleibt er selbst im Monolog am eignen Handlungsorte. Was ist der Zweck, wo liegt der Sinn, was meint er bloß mit Pflichten? Ist es denn reiner Lustgewinn sich selber zu bedichten? Ich schreibe heute kein Sonett, kein Werk mit lauten Drachen, viel lieber geh' ich jetzt zu Bett, sonst muss ich schallend lachen.
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Manchmal muss man eben Dreck fressen, um Gold kacken zu können (Falderwald) Für alle meine Texte gilt: © Falderwald --> --> --> --> --> Wichtig: Tipps zur Software |
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#3 |
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Max Vödisch
Registriert seit: 26.03.2013
Ort: Osterzell
Beiträge: 75
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Hallo Falderwalder,
danke für deine augenzwinkernde Antwort und dafür, dass du dich mit dem Gedicht auseinandergesetzt hast. Deinen Einwand kann ich durchaus nachvollziehen. Tatsächlich kommentiere ich nicht jeden Text, den ich lese. Das würde bei der Vielzahl der Veröffentlichungen auch schwerfallen. Allerdings antworte ich regelmäßig auf die Kommentare zu meinen eigenen Gedichten, weil für mich gerade darin ein Teil des Austauschs besteht. Mein Gedicht zielte auch weniger auf die Anzahl von Kommentaren als auf die grundsätzliche Offenheit für Dialog. In manchen Foren besteht die Möglichkeit, Kommentare zu deaktivieren, in anderen – wie etwa auf dem Gedichte-Eiland – ist das gar nicht vorgesehen. Mir ging es um die Beobachtung, dass Literatur vom Austausch lebt und unterschiedliche Sichtweisen zulassen sollte. Dass mein Gedicht nun verschiedene Reaktionen hervorgerufen und sogar ein Gegengedicht inspiriert hat, bestätigt letztlich die Aussage des Textes: Worte werden lebendig, wenn sie Antworten auslösen. Liebe Grüße Max |
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