11.08.2009, 22:25
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#1
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ADäquat
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Mitteldeutschland
Beiträge: 13.009
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Ich will dich, fremder Mann
Dein Mannesduft lässt meine Sinne schwinden,
ich atme saugend tief dich ein,
ich lauf ein Stück, ich muss dich wiederfinden,
du kannst doch nicht verschwunden sein!
Wo bist du nur in dieser Menschenmenge?
Ich such mit meinen Augen deine Spur
und lass mich weiter mitziehn im Gedränge;
heiß wallt mein Blut - Verlangen pur.
Dein Arm reißt mich zu dir, die Beine
versagen mir den Dienst, ich will dich jetzt,
lass es geschehen, denn ich will nur das eine,
dass du mich mit deinem Kuss benetzt.
Mir ist egal, dass hier noch Leute sind,
ich will, dass du mich ganz begehrst,
für andre Augen bin ich völlig blind,
ich will, dass du mich deine Fremdheit lehrst.
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© auf alle meine Texte Die Zeit heilt keine Wunden, man gewöhnt sich nur an den Schmerz
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