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Alt 12.08.2010, 11:38   #1
ginTon
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Standard pro Remix [Poesie, Prosagedicht]


Von Anfang an

Von Anfang an wollte
Ich dir deine Haare aus
Dem Gesicht streichen
Einfach nur so
Wegen der Nähe

Um dir nah zu sein

Würde man(n) dich auch gerne
Küssen
Auf die Augen

Und natürlich den Mund

Mit diesem Lachen
Fing dein Herz mich ein

2007. für J.
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Wer bin ich dass...


Nicht im Schreiben liegt die Schwierigkeit, sondern darin, so zu leben, dass das zu Schreibende ganz natürlich entsteht (Jaccottet)

Geändert von ginTon (11.07.2012 um 16:26 Uhr)
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Alt 12.08.2010, 15:04   #2
ginTon
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ja, so ist es

Heute Morgen habe ich dich mit Absicht geweckt:


Du tust es ja manchmal auch, ich will dann nicht mehr
einschlafen. Deine Schultern küssen, still bei dir liegen
(geborgen). Ja, in dich hineinkriechen, so ist es…
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Alt 12.08.2010, 15:06   #3
ginTon
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Am Meer

Als ich auf das Meer sah, dachte ich an den Kilimandscharo
Und das er womöglich sehr weit weg ist:

Schreiben, weil ich sonst den Augen des Leoparden nicht folgen
kann in die weiße Weite /
Schreiben damit ich zurück finde für dich / Schreiben damit ich alles ab-
streife..


..........................am Meer, das wie der Schnee schäumt,
..........................am Meer, das den Kilimandscharo ruft..
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Geändert von ginTon (12.08.2010 um 16:34 Uhr)
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Alt 12.08.2010, 16:37   #4
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Silber streift

weißt du.....du kannst mir

immer wieder

bunte Seifenblasen in den
Nacken kitzeln bis meine
Haut am Silber streift.

natürlich

und wir küssen uns im Flug.
das weißt du doch, oder.....

ich baue für dich Galaxien.
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Alt 12.08.2010, 16:38   #5
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Genießer

Chantilly - verloren in dir.


Ausgepresst schmachte ich nach dem Geruch deiner Haut
auf der rot die Schärfe des Cognacs | feurig hart & leicht
meine Zungenspitze verbrennt,
die ich mit der Sahne zu löschen versuche.

Übergossen schmeckst du.

Die Milch & kleckerweise auf dem Bauchnabel verteilt führt
der Weg in den geheimen Garten in dem dich, Schweiß,
die Hitze verraten.

Bedecke dich nicht mit der Lust auf der Haut
Chantilly heute hab auch ich dir vertraut.
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Alt 12.08.2010, 16:39   #6
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Venusschaum

Feucht im matten Honigglanz


übst du dich an dem was kommen wird | hart und unnachgiebig willst du mich
aus der haut schälen | ...wie die frucht am blanken finger
mit etwas weiß zum honig rinnsal ....der sich zuallerletzt an den Lippen mischt
als würden welten aufeinanderprallen um uns zu vereinen

nebelgleich ist das orange und grünes wirkt wie zauber deiner augen
entfessel mich
..........in deinem heißen Atem bleibt mir nur die frische deiner frucht

vom Venusschaum


.....................will ich probieren auf meiner zunge wird er satt dich offenbaren
......................und dann wenn es vorüber ist werd ich in deinen armen sterben
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Alt 12.08.2010, 16:43   #7
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Meine Spielfilmfavoriten heute:

der Leopard mit Alain Delon & mir fehlt ein Wort
in meinem Leben. ..dann saß ich auf einer Bank
und beschloß. (Es kommt aufs Gleiche raus).

Bedeutungslos, Morgens wenn der Sommer geht.
Bedeutungslos, Salina..
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Alt 12.08.2010, 16:52   #8
ginTon
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Retro-Papierkritzeleien

manchmal brennt es und tut ein wenig weh
aber es ist ein schönes wehtun
..ich weiß nicht wie ich es sonst sagen soll..
wahrscheinlich -was bin ich nur empfindlich-

meinen einige

ich sage dann, dass du es bist und sie es ver-
mutlich nicht verstehen,

wie auch

es ist so viel mehr, dann denke ich wieder an
dich und träume buntblasse farben zum rad
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Geändert von ginTon (28.10.2010 um 16:55 Uhr)
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Alt 12.08.2010, 16:54   #9
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Lebensspuren

An dem Steinschlag streckt sich ein Tag aus der kleinen Regenbogenforelle
müde noch, hinaus in die Welt & findet Widerhall auf der glitzernden Ober-
fläche, die aus dem Dunkel heraus bricht:

[...sie legt sich an grenzende Sphären und zog sich in eins ein Anfang
dahin:


zur Blume, zur Frucht]

gelehnt an dem Baum, umfing sie der Atem der Nacht;
„leicht wie ein Schatten, den ein Fisch durchs bleiche, grüne Wasser zieht.“
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Alt 12.08.2010, 16:58   #10
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Schwert und Welle

Lass uns .sprudeln. .Lass uns tauchen, .tief in die schwarzen
Wolken, das mit dem Silber knickt, an seinem Tun ein Stück
hinauf -was hat er Flügel-

zur Angst getragen, abgestreift, an ihrem schwarzen Kleid.
an ihrer Rüstung, .ihrem glitzernden Wellenzug, .auf denen
er spazieren geht /

dein Name ist Schwert des Meeres, die Flut
und ich bin der in Wind in deinem Kleid, der
deinen Atem aufwühlt,


zu deiner Haut die Sterne reicht zur Tiefe welche Träume webt..
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