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Finstere Nacht Trauer und Düsteres

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Alt 15.03.2011, 11:53   #1
volleer
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rot wie blut

schätze reissen aus ihren eingeweiden
ist ihre mission.
die sachlichen stimmen der männer
hallen über die erdkruste,
derweilen sie sich in krämpfen aufbäumt.

rotes blut vergießt sie
andernorts,
das den schnee verfärbt in den farben des mordes.
kein anfang von schneewittchen ist das;
nein,
das ist das ende.

sonden schießen auf seine unschuldigen krater
ist ihre mission.
befehle in allen sprachen der intelligenz
hallen
durch den weltenraum,
derweilen er sich duckt und aus der umlaufbahn wanken will.

weiterhin milchiges licht sendet er;
doch wer seine strahlen genau betrachtet,
erkennt,
daß er weint.

unsere kreise sind zerbrochen!
jagen nach profit und macht ist unsere devise!
auch wenn unsere lippen von anderem sprechen
sind unsere herzen zu stein erstarrt.
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Alt 16.03.2011, 11:42   #2
volleer
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Guten Tag Lipiwig

Macht und Geld seien die Sonne für die Menschen.

Hmmm mag sein für den einen, die andere oder die meisten.

Für mich ist Geld ein Mittel zum Zweck und nicht die Sonne,
die mein Leben erwärmt.
Das ist menschliche Zuwendung,
im schönsten Fall die Liebe.

Es geht nicht um den Blutmond
(was istdas eigentlich)
sondern um die Gier der Menschen und ihre haltlose Forscherei
ohne Grenzen

Die Sequenz mit dem Mond
ist einer Erzählung geschuldet, wonach der Mond
beschossen worden sei.
Ich habe nicht recherchiert, ob das so genau stimmt;
Fakt ist, daß die Menschen in ihrem Größenwahn vor nichts Halt machen
auch nicht vor fein justierten und jahrmillionen alten Gleichgewichten
im Weltenraum.

Hmmmm,
ich schreibe viele Gedichte genau so
und dachte bis jetzt auch immer,
mensch darf sie so nennen.

Mir fällt gerade ein Text von Brecht ein
"An die Nachgeborenen" .

http://www.vgt.ch/vn/0002/brecht.htm

Das ist vom Prinzip genauso aufgebaut wie mein Text
und ist ein Gedicht.

Oder gibt es einen Unterschied,
den ich gerade nicht sehen kann oder mag?

Dann lerne ich gerne dazu.

volleer

Geändert von volleer (16.03.2011 um 11:51 Uhr)
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