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Auf der Suche nach Spiritualität Religion und Mythen

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Alt 21.07.2018, 10:23   #1
Sebastian
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 31.01.2018
Beiträge: 321
Standard Danke Gott

Danke Gott,
dass du mir meine Sünden vergeben kannst.
Danke Gott,
dass du durch dein Tun meine Lage entspannst.

Danke Gott,
du lässt mich durchhalten und wieder hoffen.
Danke Gott,
das Ende schien klar und ist wieder offen.

Danke Gott,
dass du die Dinge in unsere Richtung lenkst.
Danke Gott,
dass du an uns und unsere Zukunft denkst.

Bitte Gott
lass uns noch diesen einen Schritt weiter gehen.
Bitte Gott
lass uns jeden Tag zusammen aufstehen.
Sebastian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2018, 10:38   #2
Chavali
ADäquat
 
Benutzerbild von Chavali
 
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Magdeburger Börde
Beiträge: 11.854
Standard

Hallo Seb,

ich hoffe, ich greife nicht zu sehr ein:
Mit diesen Dankesworten an Gott kann ich nicht viel anfangen.
Ich will dich um Himmels Willen nicht missionieren, aber GOTT hat nun wirklich nichts mit den Dingen,
wie sie sind, zu tun.

Das, was geschieht, ist das, was du selber tust und wofür du selbst verantwortlich bist.
Und wenns daneben geht, hat auch GOTT nicht die Hand im Spiel, da sind dann andere Faktoren für zuständig.

Ich hätte dir das jetzt nicht geschrieben, wäre mir dein Text nicht wieder ins Auge gefallen
beim Durchblättern der Rubriken,
und weil du noch keinen Kommi dazu bekommen hast.

Nun kann man ja im stillen Kämmerlein danken, wem man will, aber wenn das hier geschrieben steht
und auf eine Antwort wartet - da konnte ich nicht mehr still sein...

Ich hoffe, du nimmst mir meine Offenheit nicht übel


LG Chavali
__________________
Meine Gedichte
© auf alle meine Texte
Du bist nicht mehr da, wo Du warst,
aber Du bist überall, wo ich bin.


*
Chavali ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2018, 20:40   #3
Sebastian
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 31.01.2018
Beiträge: 321
Standard

Liebe Chavali,

ganz im Gegenteil ich bin dir für deine Offenheit dankbar und möchte mich sogar entschuldigen, wenn das hier irgendwie so gewirkt hätte, als würde ich Leute zur Religion bekehren sollen oder Ähnliches. Ich selbst bin ein kritischer Christ, der nur für sich betet und außer zu Hochzeiten oder Ähnlichem nie eine Kirche betritt. Für mich ist das eher etwas Privates und genauso ist es auch hier gemeint: Als Ausdruck eines Gefühls. Ich gebe dir absolut Recht: Wir haben natürlich unser Leben selbst in der Hand und es ist einfach bequem und auch irgendwie feige zu sagen: Das ist alles Schicksal ich kann nix dran machen. Dennoch: Umso älter ich werde ( was sich mit 23 komisch anhört aber ich war mit 13/14 war ich ziemlich strammer Atheist), desto mehr sehe ich auch Dinge, die sich nicht rational erklären lassen und die bei aller Eigenbeeinflussung auch nicht zu bestimmen sind. Das man zum Beispiel die gleichen Dinge tut wie andere und dann passiert etwas Unvorhergesehenes, was den Ausgang dann wieder völlig anders macht. Das ist hier sicherlich alles in überspitzter Art und Weise formuliert. Das möchte ich gerne zu geben und den Schuh ziehe ich mir auch an. Ich glaube ich sollte manchmal mehr darüber nachdenken, was andere verstehen könnten aus dem was ich schreibe.
Sebastian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2018, 11:27   #4
Thomas
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Benutzerbild von Thomas
 
Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 2.582
Standard

Lieber Sebastian,

schön, dass du dein Gedicht eingestellt hast.

Solche authentischen Gedichte dürfen und sollen öffentlich gemacht werden, denn weder Gedichte noch Gesichter möchte ich verschleiert sehen und aus der Öffentlichkeit verbannt.

Übrigens hatte auch ich meine atheistische Phase, aber bei dem Versuch, dieses exakt zu begründen merkte ich, welche oberflächliche Selbstüberschätzung meiner geistigen Fähigkeiten dieser Einstellung zugrunde lag. Mehr möchte ich dazu aber nicht sagen, weil es in der Tat jeder selbst mit sich ausmachen muss.

Liebe Grüße
Thomas
__________________
© Ralf Schauerhammer

Alles, was der Dichter uns geben kann, ist seine Individualität. Diese seine Individualität so sehr als möglich zu veredeln, ist sein erstes und wichtigstes Geschäft. Friedrich Schiller
Thomas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2018, 09:35   #5
Sebastian
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 31.01.2018
Beiträge: 321
Standard

Vielen Dank für deinen Kommentar Thomas. Ja das muss wirklich jeder mit sich selbst ausmachen. Ich finde da sollte man auch immer den Glauen des anderen respektieren oder eben den Nicht-Glauben von Anderen. Ich finde es nur schade, wenn Atheisten gläubigen Menschen - in welcher Form auch immer - vorhalten sie wären dumm oder Ähnliches. Man sollte vor allen Formen Respekt haben aber nie extremistisch sein. Deswegen finde ich zum Beispiel die Weltsicht von Agnostikern gut weil sie niemanden fürs Glauben oder Nicht-Glauben verdammen.
Sebastian ist offline   Mit Zitat antworten
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