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Finstere Nacht Trauer und Düsteres

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Alt 13.05.2018, 09:30   #1
Chavali
ADäquat
 
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Ort: Magdeburger Börde
Beiträge: 12.173
Standard Abschied II (Lebe wohl)



Adé, Geliebter meines Herzens,
ich lasse dich nicht gerne los.
Es bleibt die Fülle eines Schmerzens,
wie eine wunde Seele groß.

Leb wohl, Gefährte meiner Seele,
du bist so weit entfernt von mir.
Doch auch, wenn ich mich damit quäle,
bleibt stets ein liebes Wort von dir.

Leb wohl, du meine große Liebe,
mein Abendstern in kühler Nacht -
und was ich auch von dir beschriebe,
bleibt doch allein mir zugedacht.



__________________
Meine Gedichte
© auf alle meine Texte
Du bist nicht mehr da, wo Du warst,
aber Du bist überall, wo ich bin.


*

Geändert von Chavali (15.05.2018 um 12:41 Uhr) Grund: thx, eKy ;-))
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Alt 14.05.2018, 09:37   #2
juli
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 12.02.2009
Beiträge: 2.776
Standard

Liebe Chavali,

Auch dieses Gedicht hat innige Wort für Trauer.

Die zwei Worte: "Leb wohl" unterstreichen noch die Aussage der Zurückgelassenen.

Sehr gerne kommentiert und gelesen sy
__________________


© auf alle meine Texte

juli ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2018, 14:27   #3
Chavali
ADäquat
 
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Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Magdeburger Börde
Beiträge: 12.173
Standard

Liebe sy,

*danke dir* - mehr kann ich dazu auch gar nicht sagen.
Schön, dass du hier warst

Liebe Grüße,
Chavali

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aber Du bist überall, wo ich bin.


*
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Alt 14.05.2018, 19:58   #4
Erich Kykal
TENEBRAE
 
Benutzerbild von Erich Kykal
 
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 7.709
Standard

Hi Chavi!

Schön rund geschrieben, alles 4-hebig - bis auf die erste Zeile, die hat 5! Alternative siehe unten.
Z2 würde ich anders zusammensetzen - siehe unten.
Z3 - Da kannst du ruhig "Schmerzens" schreiben, das passt auch und ist ein perfekter Reim.
Z4 - Der Windverweh-Satz wirkt etwas bempht und recht theatralisch. Mein Vorschlag ändert den Reim auch in Z2, sodass dir obendrein die immer etwas linkisch wirkende Verkürzung des Reimworts (gehn/verwehn) erpart bleibt.
S2Z3 - Logisch wäre dieser Satz - siehe unten.
S2Z4 - "stets", um Wiederholung von "doch" zu vermeiden.
S3Z2 - Um ein "du" zu sparen.
S3Z3 - Ein Satz wird ungern mit "und" begonnen, es sei denn als Spezialeffekt für Aufzählungen oder so.

Alles "eingebaut" wäre dann so:

Ade, Geliebter meines Herzens,
ich lasse dich nicht gerne los.
Es bleibt die Fülle eines Schmerzens,
wie eine ganze Seele groß.

Leb wohl, Gefährte meiner Seele,
du bist so weit entfernt von mir,
doch auch wenn ich mich damit quäle,
bleibt stets ein liebes Wort von dir.

Leb wohl, du meine große Liebe,
mein Abendstern in kühler Nacht -
und was ich auch von dir beschriebe,
bleibt doch allein mir zugedacht.


Nimm, was dir probat erscheint.

Sehr gern gelesen!

LG, eKy
__________________
Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen.
Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen!
Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind.
Dummheit und Demut befreunden sich selten.

Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt.
Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit.
Erich Kykal ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2018, 12:37   #5
Chavali
ADäquat
 
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Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Magdeburger Börde
Beiträge: 12.173
Standard

Lieber Erich,

der Gedichtbeginn mit ade, wie du vorschlägst, gefällt mir sehr gut!
Auch die anderen Ideen sind zumindest überdenkenswert

Ich glaub schon, dass ich einiges, wenn nicht gar alles, übernehme.
Deine Begründungen dafür sind auf jeden Fall nachvollziehbar.

Herzlichen Dank dir, hab mich sehr gefreut

LG Chavali

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aber Du bist überall, wo ich bin.


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