Gedichte-Eiland  

Zurück   Gedichte-Eiland > Prosa und Verwandtes > Kurzgeschichten > Fortsetzungsgeschichten

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 11.09.2009, 08:39   #31
a.c.larin
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 14.03.2009
Ort: wien
Beiträge: 4.799
Standard

Geduld zu haben ist eine große Kunst....

Da saß ich also nun - immer noch oder schon wieder eingesperrt!
In der Zwischenzeit war es Mittag geworden und mein leerer Magen knurrte ganze Hungerkonzerte vor sich hin! Links und rechts von mir, aber auch oberhalb und unterhalb hörte man das Rascheln und Herumtrapsen kleiner Pfoten im Heu. Hin und wieder versuchte wohl einer meiner pelzigen Mitgefangenen, sein Gefängnis aufzunagen, denn ich hörte das Knabbern kleiner Zähnchen an irgendeinem Holz, doch erfolgreich war leider niemand. Ich hätte es jedem einzelnen gegönnt!
Für mein eigenes Leben machte ich mir nicht mehr viele Hoffnungen.
Mir war eingefallen, dass Menschen manchmal ziemlich lange weglaufen. Mein Rudel hatte das in diesem Sommer schließlich auch getan! Gut, sie waren dann wieder heim gekommen - aber ich musste doch die ganze Zeit über bei Oma in der Wohnung bleiben und auf sie warten!
Ach, Oma! Mit einem Mal erschien mir Omas Wohnhöhle gar nicht mehr so schlimm. Hätte in diesem Augenblick meinen Kaninchenstall mit allem getauscht, was mir auch nur ein wenig mehr Bewegungsfreiheit zugestanden hätte! Abgesehen davon musste ich langsam mal auch "müssen" - sollte ich etwa hier in irgeneiner Ecke tätig werden....? Grässlicher Gedanke!
Ich armer, armer Hauskater! Ich würde hier, im eigenen Schmutz sitzend, langsam und elend verhungern! Was würde wohl mein Frauchen dazu sagen, wenn ich für immer fort bliebe? Würde sie um mich trauern?
Selbst wenn das kleine Mädchen bald wiederkäme, wäre mein schlimmes Schicksal besiegelt. Karotten wollte sie mir geben! Nur Karotten! Weil ich nichts anderes tun konnte, als dahocken und warten, rollte ich mich zusammen und döste traurig vor mich hin......
Schließlich musste mich dann doch der Schlaf überrrumpelt haben, denn ich hörte nicht, wie die Menschen mit dem Lauftier wieder zurückkamen. Was ich hörte, waren die Schritte des Mannes, der sich dem Kaninchenverschlag näherte...Meine Pfoten wurden sofort schwitzenass! Was würde wohl als Nächstes passieren? Ängstlich duckte ich mich in die letzte hinterste Ecke meines Gefängnisses....

Zu meiner Überrraschung war die Stimme des Mannes aber ganz feundlich.
"Na, ihr kleinen Racker," meinte er entspannt, "jetzt gibts gleich wieder ganz viele gute Sachen für euch...!"
Die Kaninchen raschelten wie wild durcheinander, hopsten herum und schüttelten ihre langen Ohren. Manche knabberten auch vor lauter Aufregung am Maschendraht der Käfigtüren..... Ich hörte ein Türchen aufgehen - offensichtlich wurde da etwas in einen Verschlag hineingeworfen....
Das machte mir ein wenig Mut - und ich versuchte mit einem kräftigen "Miauuuu!" auf meine eigene Lage aufmerksam zu machen......

Der Alte war deutlich klüger als das Schleifchenkind, denn er entdeckte mich sofort. "Ich glaubs ja nicht!" stieß er völlig verblüfft hervor. "Wie bist denn du hier herein gekommen.....? Frag mal die Kleine? hätte ich ihm sagen können -
doch auf diese Idee war er wohl gerade selber auch gekommen.
"Mona!" rief er und winkte in Richtung Häuschen, "Komm doch gleich einmal daher, aber dalli!" Mona kam auch wirklich angetrabt und hatte ein typisches "Ich-weiß-ich-hab-was-angestellt-Gesicht" aufgesetzt. Das kannte ich gut von Nina und Tommy. Die Strafpredigt ließ auch wirklich nicht lange auf sich warten!
Dieser sehr vernünftige, alte Herr erklärte seinem Enkelkind mit vielen, vielen Worten, was man mit Katzen machen durfte und was nicht, warum man etwas mache durfte und warum nicht, was Katzen gerne hatten und was nicht....warum sie selber im Augenblick keine Katze haben konnte und wann vielleicht doch einmal........Als er schließlich auch noch anfangen wollte, lange und umständlich zu erklären, warum er den Marder einfangen musste, wurde es mir schließlich zu bunt!
He da, ihr beiden - ist ja nett, dass ihr euch so viel Zeit nehmt, gewisse wesentliche Dinge des Lebens abzuklären, aber könnte jetzt vielleicht endlich mal jemand dieses Türchen öffnen, mich rauslassen und die restliche Erziehung der kleinen Göre auf später verschieben?
Mruau, miau ! Wisst ihr, ich habe nämlich heute noch so einiges zu erledigen!

Als die hartnäckigst verschlossene Türe meinen Lebens endlich aufging, sauste ich wie ein geölter Blitz heraus und war keine drei Katzensprünge später in Dobrowolnys Garten verschwunden, um mir dort die dringend nötige Erleichterung zu verschaffen!

Und dann ging es heim. Endlich nach Hause!
Frauchen war gerade vor der Haustüre und kippte Mist in den schwarzen Kübel, der gleich neben dem Eingang steht.
"Na du Streuner, " sagte sie ein wenig vorwurfsvoll , "Du willst ja, scheints, gar nicht mehr heimkommen! Welche zuckersüße Katzendame hat dir denn letzte Nacht wieder den Kopf verdreht?"
Ich sah sie nur an - und schüttelte mich am ganzen Körper: Wenn du wüsstest, was mir passiert ist!

Sei lieber froh, dass mein Kopf noch so dran ist, wie es sich gehört!
Freu dich daran, dass ich überhaupt heimgekommen bin.
Denn : Wäre ich ein Marder gewesen - wer weiß, wie es mir jetzt ginge.....


Wird fortgesetzt!
__________________
Cogito dichto sum - ich dichte, also bin ich!

Geändert von a.c.larin (11.09.2009 um 08:48 Uhr)
a.c.larin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.09.2009, 13:10   #32
a.c.larin
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 14.03.2009
Ort: wien
Beiträge: 4.799
Standard

Ein ganz besonderer Mensch

Es gibt Tage, an denen genieße ich die Langeweile!
Von wegen: Kater sind Streuner und brauchen immer Betrieb!
Hab mich seit Tagen kaum aus Haus und Garten bewegt.
Heute Nacht schlief ich in Frauchens Bett und gestern und vorgestern bei Nina und Tommy. (Herrchens Bett zu benützen, ist nachts einfach nicht ratsam. Der wälzt sich zuviel rum und strampelt dabei mit den Hinterbeinen!
Das gab schon einige unsanfte Fußtritte ins Kreuz - nö, also darauf kann ich dann doch verzichten....
Beehre daher Herrchens Ruheplatz nur tagsüber, wenn er "in der Arbeit" ist (was immer das sein mag). Er mag es ohnehin nicht, wenn ich mich im Schlafzimmer aufhalte. Behauptet steif und fest, ich hätte "Dreckpfoten" ! Find ich echt ungerecht von ihm. Wenns nicht gerade in Strömen geregnet hat, sind meine Pfoten meist tadellos in Ordnung! Und das bisschen Erde das dran ist, ach bitte, was macht das schon....?

Wenn Frauchen mich bei sich zum Kuscheln haben will, schmuggelt sie mich daher meist heimlich unter ihre Bettdecke, sodass Herrchen nichts davon mitbekommt. Ich schnurre dann auch immer nur ganz, ganz leise vor mich hin. Will sie doch nicht in Schwierigkeiten bringen, die Gute!
Auf diese Weise habe ich schon ganz wunderbare Nächte mit ihr verbracht.
Frauen und Katzen sind einander eben in ganz besonderer Weise zugetan....
Manchmal schleiche ich mich dann auch auf Frauchens Kopfpfolster.(Aber erst wenn die beiden schlafen). Und dann lege ich meinen Kopf an ihren Kopf und meine Vorderpfote auf ihre Wange.....

Wenn man mal wieder so richtig gesehen hat, was alles Übles, Verwirrendes geschehen kann auf der Welt, dann weiß man sein Zuhause ganz besonders zu schätzen! Ich liebe meine Kastanienbaumallee Nummer 8! Da lass ich nichts drüber kommen.

Puss - Puss hat sich mittlerweile auch schon ganz schön eingelebt drüben bei Helmstätts. Bin neugierig, ob sies vor dem Winter noch bis ins Haus schafft! Die Kleinen helfen schon gehörig mit bei der Eroberung des neuen Reviers. Gestern tapste doch der weiß-schwarze Kater glatt in Helmstätts Wohnzimmer und blieb dort eine ganze Weile frech auf dem Teppich hocken! Helmstätt hat nichts davon bemerkt (war wohl gerade beim Fernsehen). Ich sah dem Kleinen an der Nasenspitze an, dass er große Lust hatte, das obere Stockwerk zu erkunden, aber Puss- Puss rief in dann zu sich, da ließ er seinen Vorsatz noch mal fallen. Schätze aber, dass es gar nicht mehr so lange dauern wird, bis er die Treppe in Angriff nimmt....
Der hat Unternehmergeist. Aus dem wird noch mal was.

In den letzten drei Tagen habe ich meine Dreifärbige doch öfter besucht. Mit den Kleinen gehts ja jetzt so einigermaßen. Die sind gartenseitig viel unterwegs. So hat die Schöne endlich wieder mehr Zeit für mich! Die Aufmerksamkeit tut mir echt gut. Man will doch immer wissen, was die anderen an einem haben!
Außerdem ist es um diese Jahreszeit bei Helmstätts echt interessant! Die Birnen am Birnbaum werden jetzt reif - ist immer lustig zu sehen, wenn eine vollreife Birne abstürzt und auf dem Erdboden zermatscht! Wegen der vielen süßen Früchte brummt und summt es jetzt rund um den Birnbaum. Die Wespen sind besonders lästig! Man kann sie aber auch ein wenig ärgern - nur sollte man sich immer schon vorher den Fluchtweg überlegen! Einmal hat mich doch eine hinterrücks erwischt - das brannte aber dann ganz mächtig! Naja, aus dem Wespenscheuchalter bin ich nun langsam raus, doch die kleinen von Puss-Puss fangen allmählich an, Interesse dafür zu zeigen.
Helmstätt hat gestern eine Kletterholz an den Birnbaum angelehnt. Dort stieg er hinauf, um Birnen vom Baum zu holen, bevor sie zu Flugkörpern werden. Na klar, wollten dann die Kätzchen auch dort raufklettern! Ganz schaffen sie es aber noch nicht. Sieht aber putzig aus, wie sie sich auf halbe Höhe hochhangeln, bis sie die Kraft verlässt. Wenn sie ins Gras plumpsen, tun sie sich ja noch nichts! Nur das Tigerchen fiel dabei direkt auf eine matschige Birne - da hatte dann die Mama eine Weile was zu belecken!

Der frühe Herbst ist eine schöne Jahreszeit. Es ist noch trocken genug für ausgedehnte Spaziergänge und warm genug, um stundenlang irgendwo im Freien vor sich hinzudösen. Manchmal liege ich auch auf dem Terrassentisch bei Tommy, der dort seine Hausaufgaben macht. Tommy hat die Schule gewechselt. Deshalb kommt er jetzt am Nachmittag später heim als Nina. Hat dann immer noch so viel tun, der Ärmste! Heute grübelt er wieder mal besonders heftig. Muss wohl ein schwieriges Rätsel lösen. Vorhin fragte er mich, ob ich wisse, wie viel 7x8 sei. Nö, keine Ahnung, Junge! Aber weißt du vielleicht, wie man eine Maus fängt? Oder wie man aus einer Marderfalle entkommt? Oder wie man diesem blöden Hasso das Bellen abgewöhnt ? Nein, auch nicht? Siehst du, jeder hat so seine gewissen Probleme...
Ich glaub ich muss mich jetzt endlich mal umdrehen und mir die Bauchseite wärmen lassen, und dann Leute, dann erzähle ich euch gleich mal von einem ganz besonderen Menschen....


Wird fortgesetzt!
__________________
Cogito dichto sum - ich dichte, also bin ich!

Geändert von a.c.larin (12.09.2009 um 15:35 Uhr)
a.c.larin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.09.2009, 09:02   #33
a.c.larin
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 14.03.2009
Ort: wien
Beiträge: 4.799
Standard

Ein ganz besonderer Mensch (Jetzt aber wirklich!)

Es wird euch nicht verwundern, wenn ich nun sage, Frauchen sei für mich besonders wichtig. Schließlich habe ich sie mir ja ausgesucht. Wie, das erzähle ich euch ein andermal. Selbstverständlich mag ich auch das übrige Rudel: Herrchen, Tommy und Nina. Herrchen muss ich sogar mögen, weil er Frauchens Menschenkater ist! (Sie würde es mir übelnehmen, wenn ich mit dem nicht klarkomme.) In den gewissen Nächten lasse ich sie daher zufrieden. Sobald sie Augen macht wie Minka bei Vollmond, weiß ich, dass es für mich Zeit ist, diskret zu verschwinden.... Dann kümmert sich Herrchen um Frauchen. Ob seine Bemühungen erfolgreich waren, hört man am nächsten Morgen beim Frühstück: Frauchen ist dann immer besonders gut aufgelegt, singt und summt vor sich hin - und manchmal gibt es sogar ein paar Extra-Leckerlis für mich.....
Auch so ein Stichwort: Leckerlis! Da fällt mir sofort Omi ein. Ihr kennt sie ja mittlerweile schon ein bisschen. Omi und Leckerlis kann man fast in einem Atemzug nennen. Die hat sie immer mit dabei in ihrer Handtasche, wenn sie unser Rudel besuchen kommt. Daher mag ich Omi und ihre Handtasche auch ganz besonders und begrüße beide mit ausgesuchter Höflichkeit!
Soweit wäre ja alles klar: Das sind die Leute meines Rudels. "Mögen" ist hier gewissermaßen fast schon Pflichtprogramm!

Aber da gibt es noch jemanden, der mir sehr am Herzen liegt. Er besucht die Kastanienbaumallee eher selten und wenn, so will er immer nur zu meinem Frauchen. Für mich ist das ganz in Ordnung, denn ich liebe die vielen Geschenke, die er ihr mitbringt! Er heißt Kurt Wimberger und hat ein riesengroßes Lauftier. Das braucht er für die vielen Geschenke. Die sind im Bauch des Lauftieres aufbewahrt, in festen Schachteln verpackt. Herr Wimberger (oder Kurt, wie Frauchen zu ihm sagt) dürfte aber noch anderen Damen Geschenke bringen, denn meist ist der Bauch des Lauftieres nicht vollständig geleert, wenn er mein Frauchen wieder verlässt. Hab da mal die Nase reingesteckt aus Interesse - hmmmm, es duftete ja so herrlich da drin! Ich finds unheimlich anständig von Kurt, dass er meinem Frauchen das viele Fleisch gleich bis vor die Haustüre bringt! Er muss ein wirklich guter Jäger sein! Nina hat mir mal vorgelesen, was seitlich auf dem großen Lauftier draufsteht : "Biohof Wimberger." Genau konnte sie mir dann auch nicht erklären, was das denn eigentlich sei. Sie meinte nur: Dort leben ganz, ganz viele Tiere.
Sehr lebendig sehen sie allerdings nicht mehr aus, wenn sie so in den Schachteln liegen! Dafür riechen sie umso besser! Frauchen bekommt oft drei, vier Schachteln voll "Biohof-Wimberger"-Tieren. Die nimmt sie dann ins Haus.
Kurt muss dann gleich wieder weiter - und auch Frauchen hat danach jede Menge zu tun.

Zunächst einmal muss sie mich von den Schachteln fernhalten (was ihr nicht immer restlos gelingt ), dann holt sie sich ein besonders scharfes Messer und beginnt, das viele Fleisch in rudelgerechte Portionen zu verteilen. Nach welchem Plan sie da vorgeht, weiß ich auch nicht so genau - doch sie scheint ihrer Sache immer recht sicher zu sein. Wenn sie beim Schneidbrett steht, hocke ich mich artig und hungrig dreinschauend neben sie und werfe andächtige Blicke auf den Fleischbatzen, den sie gerade bearbeitet. Meist fällt dann bald das eine oder andere Stück für mich ab - ich kann euch sagen : Es ist einmalig! Frisches Fleisch vom "Bio"- Kurt mundet einfach herrlich! Weiß auch nicht, wie der jagen geht, das die Beute dann so köstlich
schmeckt. Vielleicht singt er seinen Opfern ja was vor, ehe er ihnen den Hals umdreht.......? Jedenfalls ist das Ergebnis überaus zufriedenstellend. Kann Frauchen nur recht geben, wenn sie sagt, "Bio" sei einfach um Vieles besser.
Seh ich auch so. Ach, diese Kurt- Besuchstage sind ein wahres Fest für mich!
Es gibt so viele kleine Restchen, Fettränder, Sehnen und Fasern, die Frauchen von den Fleischbatzen noch abschneiden muss - und die landen dann - so nach und nach - alle in meinem Bauch! An Kurt-Tagen muss deshalb der Abendspaziergang im Hof entfallen. Bin dann immer viel zu vollgefressen und habe keine Lust mehr, mich zu bewegen!
Natürlich fressen meine Leute das viele Futter nicht gleich am ersten Tag auf. Das würden sie gar nicht schaffen. Frauchen hat einen besonderen Trick, wie sie die ganze Beute haltbar macht: Zuerst füllt sie die rudelgerechten Portionen in kleine, durchsichtige Säckchen, und dann legt sie diese ins "Ewige Eis". Das "Ewige Eis" ist ein großer, weißer Behälter (sieht fast so aus wie das Plätschertier), der im Keller steht, gleich neben den Regalen, wo Frauchen die Marmeladengläser, Saftflaschen und die Futterdosen für mich aufhebt.

Das "ewige Eis" hat kein Glasauge so wie das Plätschertier, sondern nur einen Deckel zum Hochklappen an der Oberseite. In seinem Inneren befindet sich sehr viel kaltes Menschenfutter: Einerseits Fleisch ( Mmm!), andererseits Obst und Gemüse (Brrr!). Auch Brot hab ich schon da drin gesehen.
Es ist so kalt in dem Behälter, dass das Eis an den Wänden klebt - sogar im Hochsommer! Wie die Menschen das machen, weiß ich nicht. Auf jeden Fall darf das "Ewige Eis" niemals aufhören, vor sich hin zu brummen, und das grüne Licht , das seitlich aufleuchtet, sollte auch nie verlöschen.....
Einmal ist das nämlich passiert (während eines Gewitters) - und Herrchen war dann ganz besorgt um die Vorräte seines Rudels. Er meinte: " Na hoffentlich kommt der Strom bald wieder - sonst ist das Fleisch da unten hinüber."
"Hinüber" kann das Fleisch aber auch sein, wenn Frauchen nicht aufpasst und ihr mal ein Säckchen danebenfällt. (Das muss ihr passiert sein, kurz bevor sie dann alle mit dem Lauftier fortgelaufen sind. Als ich von meinem Exil bei Oma zurückkam, roch es plötzlich bestialisch aus dem Keller. Herrchen fand kurz darauf den Fleischbatzen, der versehentlich hinters "Ewige Eis" gerutscht war... Uuuaaaaa! Nichts für empfindliche Nasen! Ich konnte tagelang nicht in den Keller runtergehen......Frauchen hätte den Ort damals sicher auch gerne gemieden, aber sie musste ja dorthin - wegen des Plätschtieres, das bei uns immer ganz besonders viel zu tun hat.....
Seitdem passt mein Frauchen aber wirklich gut auf, wo sie was hinlegt!
Sie gibt auch darauf acht, dass ich nicht auf den Rand des "Ewigen Eises" springe, wenn der Deckel offen ist. "Da oben hast du nichts verloren, mein Lieber!" meint sie immer, wenn ich raufhopse, um mir einen kleinen Überblick zu verschaffen. Verloren hab ich da nichts, gute Frau, aber vielleicht könnte ich ja was finden...!

Wenn mein Frauchen Vorräte aus der großen, weißen Eisschachtel holt, sind sie immer steinhart eingefroren und müssen erst weich werden. "Auftauen", sagt Frauchen. Wenn Fleisch auftaut, schlängelt sich immer ein so feines und zartes Aroma durch die Küchenluft, dass mir das Wasser im Maul zusammenläuft - und dann ist die Küche mein bevorzugter Aufenthaltsraum (Schließlich muss ich auch beobachten, ob Frauchen nicht vielleicht doch noch irgendetwas von der Fleischration für mich vorgesehen hat). Und an jedem Tag, an dem die Küche nach Auftaufleisch duftet, denke ich mit besonders warmen und zärtlichen Gefühlen an Kurt.

Ich weiß nicht, wie ihr das jetzt seht, aber ich meine:
Kurt ist wirklich ein ganz, ganz besonderer Mensch!


Wird fortgesetzt!
__________________
Cogito dichto sum - ich dichte, also bin ich!

Geändert von a.c.larin (13.09.2009 um 14:54 Uhr)
a.c.larin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.09.2009, 21:19   #34
a.c.larin
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 14.03.2009
Ort: wien
Beiträge: 4.799
Standard

Gartenarbeit kann wirklich Spaß machen

Puh - dieser Wind! Der heult heute schon den ganzen Tag so komisch, dass man meint, er wollte das Hausdach davonblasen! (grusel). Hab mich unter die Eckbank in die Küche verzogen, mein bevorzugter Platz bei Unwettern.
Nicht, dass ich besonders ängstlich wäre, i wo - aber was ein kluger Hauskater ist, der geht eben auf Nummer Sicher! Hier kann mir wenigstens kein abgebrochener Ast auf den Schädel donnern!
Frauchen schaut auch ziemlich besorgt drein: Sie hat erst gestern neue Blumen fürs Blumenbeet gefangen, die werden jetzt vom Sturm heftig hin-und hergeschüttelt! Und auch Herrchen ist verärgert, denn nun kann er dieses Wochenende keine Gartenarbeit erledigen, und daran hatte er in letzter Zeit besonders viel Freude! Auch Frauchen wundert sich schon ein bisschen über sein neuerwachtes Interesse am Grünzeug. Bisher war es ihm nämlich immer herzlich egal und sie musste ihn jedes Mal öfters erinnern, wenn er ihr helfen sollte....Seit drei Wochen klappts auf einmal ganz vorzüglich.....
Apropos drei Wochen: Wir haben eine neue Nachbarin bekommen! Sie ist eine
Jungmenschin und heißt Fräulein Moosbrugger. Das Besondere an ihr ist ihr schönes, goldfarbenes Kopffell. Meist hat sie es ja zu einem Pferdeschweif zusammengebunden, doch wenn sie es offen trägt, reicht es ihr fast bis an die Hüften. Dann flattern ihre Haare im Wind, so wie der Vorhang vor Frauchens Schlafzimmerfenster. Von dort kann man übrigens gut in Fräulein Mossbruggers Garten hinübersehen. Herrchen tut das manchmal - und dann bekommt er immer Lust auf Gartenarbeit! Das Unkraut entlang des Moosbrugger- Zaunes scheint besonders gefährlich zu sein. Deshalb beginnt Herrchen seine Unternehmungen immer zuerst an dieser Stelle. Fräulein Mossbrugger unterstützt ihn bei seinem Kampf. Sie liegt meist auf einem Klappbett in der Sonne und sieht sich kleine, schwarze Zeichen in einer aufklappbaren Schachtel an ( das nennen die Menschen "ein Buch lesen") .Trotzdem hat sie immer noch Zeit, meinem Herchen all die Stellen zu zeigen, die besonders wichtig sind. Und dann lobt sie ihn für seinen "Grünen Daumen", wie sie es nennt. Herrchen lässt sich gerne für den "Grünen Daumen" loben - obwohl, ich schwörs, Leute: Grün war sein Daumen noch nie! Im Gegenteil: Bei der Gartenarbeit zieht Herrchen immer rosa Gummipfoten an - ich weiß also nicht, wieso das Fräulein meint, Herrchens Pfoten wären grün.....
Vielleicht hat er ihr ja den Kopf verdreht.....oder sie ist farbenblind... Sie will auch nicht haben, dass ihr Herrchen das Blaue vom Himmel herunter erzählt...... Das hat sie mal gesagt, echt! ( Ich weiß wirklich nicht, wie er das machen sollte.) Aber dann kichert sie immer so komisch, ganz ernst meint sie das, was sie sagt, offensichtlich doch nicht...Auch Herrchen lacht dann vergnügt und meint, solange Fräulein Mossbrugger nicht rot sähe, wäre doch alles nicht so schlimm..."Mein lieber Herr, " meint dann Fräulein Moosbrugger und kichert noch viel mehr, "Für Sie sehe ich schwarz!"
(Vielleicht sollte sie dann doch lieber das komische Gestell mit den dunklen Fensterscheiben von der Nase runterholen, das sie beim Lesen im Freien immer trägt?) "Mit Ihnen komme ich auf keinen grünen Zweig!" seufzt dann mein Herrchen mit gespielter Enttäuschung und macht sich wieder über das Unkraut her.
Auch so was Unverständliches! Grüne Zweige gibt es an Sträuchern und Bäumen - wozu, bitte, sollte mein Herrchen da hinauf kommen wollen?
Hält er sich neuerdings für einen Vogel? Frauchen sagt, es ist eher so, dass er einen hat, aber den hab ich bei ihm noch nie gesehen...
Nur das Eine steht fest: Gartenarbeit macht meinem Herrchen ziemlich viel Spaß - und die Moosbrugger Gartenzaunseite ist die unkrautfreieste in der gesamten Nachbarschaft....
Frauchen meinte unlängst zu Frau Mittermaier, die Unkrautsache würde ihr nun bald zu bunt werden und man müsse dort unbedingt eine Hecke anpflanzen, und sie hoffe sehr, dass sie dann mit einem blauen Augen davon käme, weil Herrchen das blonde Fräulein nämlich nur durch eine rosa Brille betrachten würde...
Hab lange darüber nachgedacht, wie Unkaut, dass es nicht mehr gibt "zu bunt " sein könnte und wie jemand mit einer Brille, die er nicht trägt, rosa sieht, wodurch ein anderer Mensch doch noch ein blaues Augen bekommt....

Ehrlich, Leute, ich sags euch: Was das Enträtseln der menschlichen Farbenlehre betrifft, tappe ich noch völlig im Dunkeln!

Wird fortgesetzt!
__________________
Cogito dichto sum - ich dichte, also bin ich!

Geändert von a.c.larin (22.09.2009 um 23:16 Uhr)
a.c.larin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.09.2009, 20:09   #35
a.c.larin
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 14.03.2009
Ort: wien
Beiträge: 4.799
Standard

Von der Macht und Magie der Steine

Es ist einfach nicht zu fassen! Wer hätte das gedacht! Wie sehr ein Stein einen Menschen verändern kann! Frauchen ist auf Herrchen nicht mehr böse, weil er für sie einen dunkelroten Stein gefangen hat! ("So ein wunderschönes Herz!" hauchte sie verzückt - und machte bei Herrchen dieses Lippe-auf-die Lippe, das bei den Menschen genauso viel bedeutet, wie wenn unsereins an jemandem sein Köpfchen reibt.)
Der herzige Stein hängt an einer Kette und sie trägt ihn jetzt täglich um ihren Hals. Jetzt sieht mein Frauchen ein bisschen aus wie der Hofhund vorne an der Ecke, nur dass sie mittlerweile mit dem Knurren aufgehört hat!
Auch Frau Mittermaiers Sohn ist seit gestern stimmungsmäßig verändert.
Herrchen hat erzählt, sein Lauftier wäre gegen einen Randstein gedonnert (So ein blödes Lauftier!) - und jetzt sieht die rechte Vorderpfote ziemlich lahm aus. Karl liegt den halben Tag unterm Lauftier und schimpft vor sich hin, wie eine Amsel, die die Katze vom Nest fernhalten will.....

Die größte Überraschung lieferte aber der alte Helmstätt! Der ist vor zwei Tagen vom Birnbaum gefallen und hat jetzt eine versteinerte Hinterpfote! Angeblich ist sie gebrochen - aber eigentlich sieht sie nur unglaublich angeschwollen aus. Jetzt sitzt er bei schönem Wetter auf der Terrasse und spielt die ganze Zeit mit den drei kleinen Kätzchen! Ihretwegen ist er auch vom Birnbaum gefallen. Also eigentlich ist er runtergefallen, weil er sich mit einer Hand nicht gut genug festhalten konnte. In der anderen hielt er nämlich Nummer 2 - das Tigerchen. Sie hatte sich übers Kletterholz in die Baumkrone gehangelt und dann kläglich gemaunzt, als sie sich nicht mehr runtertraute.
Und Helmstätt - unglaublich - stieg hoch, um sie zu retten!
Seitdem weicht auch Puss - Puss nicht mehr von seiner Seite.
Neulich sagte er doch glatt zu seiner Frau: "Dora, wir müssen den Kätzchen Namen geben, damit wir sie rufen können, wenn sie wieder mal wo verkehrt unterwegs sind.....Und die Große solltest du auch mal an einen richtigen Namen gewöhnen, wenn du sie behalten willst!"
Frau Helmstätt nickte nur freudestrahlend - und seither höre ich sie ständig Katzennamen ausprobieren, wenn sie im Garten auf und ab geht.
Unglaublich! Wenns nicht so verdammt unfreundlich wäre, könnte man glatt behaupten, der alte Helmstätt hätte schon früher vom Birnbaum fallen sollen.
Der Absturz hat nämlich seinem Charakter gewaltig auf die Sprünge geholfen!
Oder ist es doch der weiße Steinfuß, der ihn jetzt freundlicher sein lässt?

Wird Puss-Puss nun tatsächlich einen neuen Namen bekommen?
Sie war ja nie besonders glücklich über den, den sie bislang hatte. Wenn doch, so muss sie sich halt einfach umgewöhnen! Ging mir schließlich genauso, als ich in die Kastanienbaumallee Nummer 8 kam!
Und alles nur, weil ich kleines, dummes Katerchen mal ausgebüxt bin! Ach ja, ich erinnere mich nur noch ein ganz klein wenig an meine dunkle Vergangenheit....
Habs aber gut getroffen hier! Vielleicht dürfen die Kätzchen von Puss-Puss auch dableiben? Da wäre dann aber Leben bei Helmstätts drüben! Und dem kleinen schwarz-weißen Kater müsste man gleich von Anfang an zeigen, wer hier der amtierende Hofkater ist! (Ich natürlich.). Junge Kätzinnen in nächster Nachbarschaft sind natürlich auch kein Fehler.
Mein Herrchen weiß das. Hat unlängst dem Fräulein Moosbrugger den schweren Futterkorb vom Lauftier ins Haus getragen. Und sie meinte dazu mit Augenzwinkern, er hätte gewiss bei ihr einen Stein im Brett!
Fragt mich aber bloß nicht, wo jetzt wieder dieses ominöse Brett ist, in dem Herrchens Steine sind....


Wird fortgesetzt!
__________________
Cogito dichto sum - ich dichte, also bin ich!

Geändert von a.c.larin (25.09.2009 um 20:23 Uhr)
a.c.larin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2009, 09:42   #36
a.c.larin
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 14.03.2009
Ort: wien
Beiträge: 4.799
Standard

Mäuse und andere Haustiere

Uff - ist das heute nebelig da draußen! Man sieht nicht mal die eigenen Schnurrbartspitzen! War grad bei Minka drüben - da gabs heute interessante Futterreste im Fressnapf (Ihre Leute hatten wohl gestern Abend Grillparty im Haus?) Leckerschmecker! Musste mich aber sehr energisch durchsetzen, weil so ein großer, schwarzer Krächzer auch Anspruch auf ein Frühstück erhoben hatte......
Mit so großen Vögeln sollte man aber immer aufpassen. Konnte ihn nur vertreiben, weil ich mich von hinten an ihn ranschlich. Leise, leise , auf Samtpfoten unter der Hecke durch - und dann der Überraschungsangriff quer über die Wiese. Der hat mich nicht kommen sehen und war wirklich erschrocken! Anders kann man bei denen auch kaum Eindruck machen.
Die sind nämlich frech. Und ihr kräftiger Schnabel ist nichts, was mir versehentlich auf den Kopf tackern sollte.....

Ha ha! Kaum war der weg, war ich schon am Futtern! Blickte mich aber immer um, ob er nicht doch wiederkehrt. Man weiß ja nie. Und manchmal sind sie auch zu zweit. Dann ist es besser, den Rückzug anzutreten. Heute war das Glück aber auf meiner Seite. Ging dann anschließend gleich meine Morgenrunde rund um Minkas Gartenloch. Mittlerweile ist es fertig geworden.
Blaue, eckige Steine sind an alle Wände geklebt. Im Sommer war es noch voll Wasser, doch nun haben es die Menschen wieder verschwinden lassen.
Sie nennen die ganze Anlage "Swimming Pool". An heißen Tagen ziehen sie sich winzige Ersatzfelle an und planschen da drin rum! Widerlich! Würde mir nicht im Traum einfallen, mich so nass zu machen! Aber den Menschen gefällt es. Besonders die Kleinen verbringen Stunden damit, im Wasser herumzutoben.
Sie gehen erst raus, wenn ihre Lippen ganz blau sind, aber auch nur dann, wenn Mütter oder Väter in der Nähe sind, um mit ihnen zu schimpfen!
(Nina und Tommy würden jedenfalls kaum freiwillig ihr Planschbecken verlassen.)
Diese menschliche Lust am Wasser ist etwas sehr Seltsames. Daher glaube ich, dass der Mensch näher mit den Fischen verwandt ist als die Katze. Würden seine Jungtiere sonst so viel Spaß am Nass-Sein im Wasser haben?

Apropos Wasser und Fische: Fräulein Moosbrugger ist schon eine interessante Person! Nicht nur, dass sie immer Knabberstangen daheim hat ( obwohl sie gar keine Katze besitzt), sie bewahrt in ihrem Wohnzimmer auch eine nette Anzahl kleiner Fische auf. Diese schwimmen in einem durchsichtigen Gefäß herum und sehen sehr reizvoll aus. Hab mal versucht, einen zu angeln, bin dabei aber von Fräulein Mossbrugger erwischt und verjagt worden. Auch in ihrem Vorgarten schwimmen Fische in einem kleinen Teich. Bei dem Versuch, mir einen als Dessert zu holen, wäre ich aber um ein Haar ins Wasser gefallen! Irgendwie habe ich noch nicht herausgefunden, wie man diese orangeroten Kerle am besten jagt, aber : Kommt Zeit- kommt Rat! Ich beobachte sie jedenfalls täglich!

Menschen haben ja mitunter sehr eigenartige Haustiere. Abgesehen von Katzen, meine ich. Sie beherbergen auch Hunde (igitt), Vögel, Fische, Schildkröten (das sind Tiere, die wie umgedrehte Fressnäpfe aussehen), Mäuse, Ratten und Meerschweinchen. Minka hat mir mal erzählt, sie hätte sogar mal wo eine Schlange (!) gesehen! Auch Riesenspinnen heben sich manche Menschen auf, doch nur wenige Leute finden daran Gefallen.
Spinnen leben in den menschlichen Wohnhöhle nämlich ohnehin, aber nur kleinere Exemplare. Trotzdem kann sie mein Frauchen nicht leiden , und wenn sie wo eine entdeckt, muss immer zuerst Herrchen kommen und die Spinne einfangen, bis Frauchen dieses Zimmer wieder betreten mag!
Sehr eigenartig.
Ich finde Spinnen ja eigentlich ganz nett - und wenn mir mal so richtig langweilig ist, amüsiere ich mich ganz gerne mit der einen oder anderen....
Mäuse als Haustiere finde ich aber interessanter! Früher gab es mal welche bei Frau Mittermaier. Die saßen in einem kleinen Käfig im Wohnzimmer. Es waren zwei - eine war weiß, eine weiß-grau gefleckt. Die weiße hat übrigens besser geschmeckt. Dafür war die andere recht wendig. Hat ihr in letzter Konsequenz aber auch nichts genützt! Simba hatte drei Tage lang Hausverbot, als sie dann verschwunden waren. Er markierte aus Rache direkt vor unsere Haustüre! Nachtragender Kerl! Frauchen hat ja so mit mir wegen des Flecks an der Mauer geschimpft - als ob ich was dafür könnte!

Omi hatte auch mal ein Haustier: einen Hamster. Aber der ist eines natürlichen Todes gestorben - besser gesagt : ohne Nachhilfe durch mich oder einen anderen Jäger. Ich glaube, der Hamster hat sich einfach überfressen! Ständig rannte der rum mit dick angefüllten Hamsterbacken, als könne er nie den Hals voll genug kriegen! Vielleicht ist er ja auch bei einem seiner Ausbruchsversuche hinter den Wohnzimmerschrank gekrochen und dort stecken geblieben. Wäre gut möglich - fett wie der war.
Habe jedenfalls Omi beim letzten Besuch davon reden hören, dass Willi ( so nannte sie den kleinen Beißer) jetzt schon im Hamsterhimmel sei.
Nina war trotzdem traurig. Sie mochte ihn wohl sehr. Einmal konnte Omi nicht auf ihn aufpassen, da brachte sie ihn zu uns her, in die Kastanienbaumallee.
Nina kümmerte sich um das kleine Fresserchen. Sie ließ mich auch zwei, dreimal an ihm schnuppern. Doch Frauchen erlaubte nie, dass Willi aus dem Käfig rausdurfte, solange ich in der Nähe war. Böses Frauchen! Wie konnte sie nur so misstrauisch sein?
Ich hätte doch nie.... Also ehrlich!
Wo ich doch immer so anschmiegsam und so verträglich bin!

In nächster Zeit dürfte es aber hier in der Kastanienbaumallee wieder äußerst spannend zugehen. Hörte nämlich heute morgen beim Frühstück, wie Herrchen sagte: "Wir müssen uns demnächst eine neue Maus kaufen!"

Hach, ja! Bitte, tut das ! Am besten gleich drei oder vier Stück davon!
Ich liebe Mäuse als Haustiere! (Zwischendurch ein kleiner Kanarienvogel wäre allerdings auch ncht zu verachten.)
Nicht umsonst lautet ja eine alte Katzenweisheit: "Die Maus im Haus ersetzt die Zwischenmahlzeit....!"

Mrrruau! Ich werd mir jetzt mal kurz eine Happen Fressbares holen......


Wird fortgesetzt!
__________________
Cogito dichto sum - ich dichte, also bin ich!

Geändert von a.c.larin (14.10.2009 um 22:53 Uhr)
a.c.larin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2009, 08:42   #37
a.c.larin
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 14.03.2009
Ort: wien
Beiträge: 4.799
Standard

Von Menschen und Mäusen und andren Gehäusen

Das erste, was man als Katze im Umgang mit Menschen lernen sollte, ist, sie nicht allzu ernst zu nehmen! Denn:

Oft sagen sie nicht, was sie meinen. ( Das lässt sich zur Not noch durch Beobachtung der Körpersprache erraten)
und:
Oft meinen sie nicht, was sie sagen.
Das ist verwirrend. Immer wieder!
Die Missverständlichkeit ihrer Farbenlehre habe ich euch ja schon mal erläutert. Doch auch im übrigen Leben gibt es häufig Formulierungen, über die der gesunde Katzenverstand stolpern muss. Die Sache mit den Mäusen war da auch so ein Ding.....

Nach Herrchens letzter Äußerung freute ich mich jedenfalls schon unbändig auf die neuen Hausgenossen, malte mir in meiner Vorstellung schon aus, wie nett ich es in den nächsten Tagen wohl haben würde....alles daneben geraten, aber mächtig!

Herrchen kam heute Mittag heim und zog und schleppte dabei riesige Behälter von seinem Lauftier ins Haus. Ich dachte schon: Käfige für die Mäuse - deshalb beobachtete ich interessiert die weiteren Vorgänge, doch was nach dem Öffnen der Schachteln zum Vorschein kam, war mehr als enttäuschend!
In einer Box war nur eine flache Platte - sah aus wie zerquetschtes Fernsehen("Monitor" hat Herrchen es genannt), zwei weitere, schwarzsilberne Kisten entpuppten sich als Inhalt der übrigen Behälter. Alle hatten meterlange Schwänze dran. Das sah zwar nett aus - vielleicht ein Spielzeug für mich? - doch Herrchen jagte mich sofort davon, wenn ich auch nur ein bisschen da hineinbeißen wollte! Herumspielen durfte ich auch nicht damit, obwohl diese Schwänze unglaublich nett auf dem Vorzimmerboden klappern konnten....
Setzte mich aus Trotz in eine der leeren Schachteln. Dachte mir: Wenigstens die könntet ihr mir doch überlassen, wenn ihr mir schon andauernd irgendwelche neuen Sachen in mein Revier einschleppen müsst!
Nach einer Weile plagte mich aber dann doch die Neugierde, denn ich hörte Herrchen sagen, er müsse jetzt nur noch die Maus anhängen.....

Verdammt! Wo war denn die drin gewesen? Musste ich glatt übersehen haben!
Schaute also noch einmal in allen Schachteln nach - keine Spur von einer Maus, nicht einmal ein leiser Geruch war da, kein Barthaar, kein Pfotenabdruck! PÖÖÖHH!

Mittlerweile ist es schon später Abend geworden und Herrchen hat sich in seinem Arbeitszimmer verschanzt. Er muss dort irgendwelche geheimnisvollen Dinge mit seinen neuen Sachen tun. Hin und wieder schimpft er dabei zwar ganz ordentlich - trotzdem bleibt sein Eifer ungebrochen.....
Was sich die Menschen da immer selbst antun - keine vernünftige Katze würde es je verstehen!

Die "Maus" habe ich nun auch endlich kennengelernt: Sie ist nichts weiter als ein kleines, halbrundes Ding, wo die Menschen ihre eine Pfote drauflegen, um dem flachen Fernsehen zu sagen, was es tun soll. Klappt aber nicht immer, wie man an Herrchens Geschimpfe deutlich hören kann.
Besser, ich lasse ihn heute noch in Ruhe. Der ist mir viel zu nervös und übellaunig für weitere Nachforschungen. Morgen, wenn er wieder "arbeiten geht" sehe ich mir diese Fernsehmaus dann mal genauer an. Vielleicht ist ja wenigstens ihr Schwanz für mich genießbar....

Ich habe Zeit, Leute. Das wäre schließlich nicht die erste Maus gewesen, der ich lange auflauern musste....


Wird fortgesetzt!
__________________
Cogito dichto sum - ich dichte, also bin ich!
a.c.larin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2009, 09:51   #38
a.c.larin
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 14.03.2009
Ort: wien
Beiträge: 4.799
Standard

Das Leben ist kurz

Regen! Schon seit gestern. Ist mir aber ganz egal.
Will sowieso nicht raus. Mir ist der Appetit vergangen. Keine Lust auf gar nix. Bin völlig apathisch. Minka ist tot. Einfach futsch und hin! Überfahren. Bei der großen Straße!
So oft hab ichs ihr gesagt: Pass auf, Mieze! Sei vorsichtig! Diese Laufdinger sehen nur so harmlos aus, wenn sie rumstehen! Da draußen, auf der Landstraße, da sind sie lebensgefährlich! Sie springen auf Randsteine, sie springen auf Menschen, sie fallen sogar Katzen an....
Minka hat nur schelmisch gelacht und gemeint: "Ach du - immer du mit deiner Theatralik!" Und dann ist sie wohl wieder rübergelaufen, blitzschnell, husch, husch - nebelig wars und rutschig...
Methode : Wird schon klappen, hat ja bislang immer geklappt....
Aber diesmal klappte es nicht....

Ich hab sie gefunden. Simba auch. Saßen da alle beide am Straßenrand und wussten gar nicht, was tun. Simba war vielleicht noch trauriger als ich. Zum ersten Mal, seit wir uns kennen, hat er mir Leid getan. Da war auf einmal sowas wie Verständnis zwischen uns beiden. Sonderbar. Geteiltes Leid ist wohl schon fast halbe Gemeinschaft...
Ich habe etwas verloren - und er vielleicht noch viel mehr...

Das Leben ist kurz.
Doch so kurz hätte es nicht sein müssen.
Arme Minka! Böses, böses Lauftier! Dummer, dummer Mensch, der es nicht richtig steuern konnte! Ob wohl wieder dieser Karl von gegenüber der Schuldige war...?
Liege schon den ganzen Vormittag unter der Küchenbank und will einfach nichts fressen. Appetit vergangen, quasi Unfallschock. Hoffentlich schleppen sie mich nicht gleich zum Tierarzt deswegen!

Muss endlich einmal nachdenken. Eins und eins zusammenzählen.
Fühl mich an wie Hohlraum, mit Fell überzogen.
Minka, meine Minka! Wie werd ich dich unendlich vermissen.....!
Das Leben kann so kurz sein - und so schnell kannst du es verlieren....


Wird fortgesetzt!
__________________
Cogito dichto sum - ich dichte, also bin ich!

Geändert von a.c.larin (05.10.2009 um 21:59 Uhr)
a.c.larin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.10.2009, 18:29   #39
a.c.larin
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 14.03.2009
Ort: wien
Beiträge: 4.799
Standard

Licht und Schatten

Gestern haben die Neumüllers ihre Minka gefunden. Haben zwei Tage lang immer wieder "Minka! Minka!" gerufen. Hat nur nichts mehr genützt - wie denn auch? Frau Neumüller kam anschließend ganz verheult zu uns herüber und Frauchen hat ihr eine schöne, heiße Tasse Tee gemacht. Dann saßen die beiden Frauen lange, lange Zeit auf der Gartenbank und haben viel miteinander geredet. Was genau weiß ich nicht mehr, denn kurz darauf musste ich meine Hofrunde machen. Simba liegt derzeit nur noch apathisch herum. Dem alten Herrn fehlt seine Freundin mächtig. Kanns ja verstehen. Bin selber auch noch immer ein wenig gedämpft....
Mich hat aber die Dreifärbige wieder aufgerichtet. Prächtiges Mädel, gut dass sie uns zugelaufen ist! Pardon, vor lauter Aufregung vergaß ich zu erwähnen: Sie hat jetzt einen richtigen Namen bekommen und heißt "Minusch". Ganz stolz ist sie darauf! Geht jetzt immer mit hocherhobenem Schwanz aus dem Haus, besonders, wenn wer zu ihr hinübersieht. Außerdem ist sie seit voriger Woche mit ihren drei Kätzchen ins Haus übersiedelt. Deshalb ist jetzt allerhand los da drüben! Weiß gar nicht, wie die Helmstätts mit all dem Katzensegen zurecht kommen wollen.....
Die kleinen Racker sind nämlich überall dran, drauf und drin - und der alte Helmstätt flitzt hinter ihnen her ( sein dickes, weißes Bein ist mittlerweile auch wieder verschwunden) und versucht, die allerärgsten Katastrophen zu verhindern! Gestern erst turnte das schwarzweiße Katerchen oben auf dem Balkongeländer herum und wäre, weil es in der Früh noch feucht und rutschig war, um ein Haar in den Kellerabgang hinuntergestürzt. Helmstätt erwischte den kleinen Besen zum Glück noch rechtzeitg ( diesmal ohne sich selbst ein Bein zu brechen) - und seitdem wird die Balkontüre ebenfalls scharf bewacht....
Bin heute schon sehr zeitig aufgewacht. Alles im Haus ist noch ruhig, doch mir knurrt der Magen, weil ich in den letzten Tage so wenig gefressen habe!
Nun meldet sich mein Appetit vehement zurück! Warum müssen die Menschen bloß samstags länger schlafen wollen? Die Futterschüssel ist auch leer, gewaschen zwar, aber leer! Frauchen! Soll ich vieleicht auch ins große Feld laufen und mir eine Maus holen ? Hatten wir nicht unlängst erst ein Opfer zu beklagen? So viel Unglück kann ich doch nicht zulassen! Da hilft nur eins: Ich muss die Leckerli-Dose von da oben herunterholen! Weiß doch genau, wo Frauchen sie immer hinstellt....
Vorsicht, Vorsicht, da hängt auch ein Deckchen herunter......
Keine schlechte Idee eigentlich - wenn ich da so am Deckchen ziehe, wandert vielleicht auch die Leckerli -Dose an den Rand und purzelt herunter zu mir...... komm schon, komm schon, nur noch ein klitzekleines Stückchen.....

Neiiiin! Herrje! Was isn jetzt das wieder! Pitschüüüüü! Tschinnnn! Auaaa!
Seit wann hat Frauchen da oben Blümchen stehen? Mist! Alles liegt auf dem Boden. Igitt! Und ich bin ganz nass ! Und wo kommen auf einmal die vielen kleinen Stein-Stückchen her? Die Blumen wollte ich eigentlich nicht fressen.
Blöde Leckerli-Dose! Steht immer noch da oben rum und grinst frech zu mir her....Mann , hab ich vielleicht Hunger!

Nanu, ist mein Frauchen nun endlich wach geworden? Hört sich irgendwie so an wie Schuhe-Anziehen und Treppensteigen....Komisch - hab plötzlich so ein ungutes Gefühl.....Ich glaube, ich muss jetzt dringend nach draußen, was Wichtiges erledigen......
Leute, ihr könntet doch hierbleiben und meinem Frauchen ausrichten, dass sie in der Zwischenzeit mein Fresschen hinstellen soll! Und diese scharfkantigen Stückchen soll sie auch lieber gleich wegräumen! Könnte mir doch glatt meine Pfötchen dran verletzten! Warum hat sie bloß immer so gefährliche Sachen im Haus?
Menschen sind ja sooo leichtsinnig.....
Handeln einfach unüberlegt , immer und immer wieder....

Wird fortgesetzt!
__________________
Cogito dichto sum - ich dichte, also bin ich!

Geändert von a.c.larin (05.10.2009 um 22:01 Uhr)
a.c.larin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.10.2009, 18:57   #40
a.c.larin
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 14.03.2009
Ort: wien
Beiträge: 4.799
Standard

Von Glück und Glas

Frauchen war mir diesmal echt böse!
Die Steinstücke waren nämlich mal eine Vase, die sie als Kind von Oma bekommen hat. Daran hätte ihr Herz gehangen, sagte sie.
Ich weiß es jetzt, weil sie es gestern beim Abendessen ihren Kindern erzählt hat.
Nun wird also mein Frauchen in Hinkunft herzlos sein - und das alles wegen mir! Hab echt schlechtes Gewissen deswegen! Versuchte jetzt schon den ganzen Vormittag, auf ihre Schoß zu hüpfen oder sonstwie ihre Aufmerksamkeit zu erringen. Ganz umsonst! Mrrruau! Das kann sie mir doch nicht antun! Wie kann sie nur so herzlos sein? UUUUPS! (Peinliches Schweigen.....)

Diesmal weiß ich echt nicht, wie ichs machen soll....muss mich wohl leise davonschleichen.....dabei war ich doch nur hungrig gestern .......bins eigentlich heute auch noch.....
Mal sehen, ob mir Ablenkung hilft: eine Runde Simba verklopfen zum Beispiel......oder bei Minusch um ein Katerstündchen raunzen....

Die kleinen sind ja nun schon sehr selbständig und im ganzen Hof unterwegs!
He - hallo, Gefleckter - was machst du denn da auf meinem Lieblingssonnenplatz?
Wenn du nicht so jung wärst, bekämst du jetzt eins an die Backe, mein Lieber!
Das hätte ja nicht einmal Simba gewagt, mich hier wegzudrängen....
Übermütiges Kerlchen - jetzt hopst er glatt unter Frauchens Lauftier und - weg ist er! Eh? In Luft hat er sich aufgelöst? Glaub ich nicht, der war doch gerade noch hier......Seltsam. Ich geh mal Minusch holen, vielleicht weiß sie, was hier los ist. Der Schwarz-Weiße ist wirklich einer, ders immer ganz genau wissen will! Hoffentlich bringt ihn das nicht irgendwann einmal in erhebliche Schwierigkeiten.....
Minusch - ich habe dir einen abgängigen Sohn zu melden.... Ach so, du suchst erst mal nach zwei verlaufenen Töchtern?
Na ja, dann - darf man vielleicht behilflich sein....?

Wenig später
Der heutige Tag wird auch nicht besser als der gestrige es war!
Minusch ist auf eine Glasscherbe getreten! Angeblich wars ein Stück von Frauchens zertrümmerter Vase. Lag neben den schwarzen Behältern vorne im Hof (Frauchen hat wohl nicht gut weggeworfen). Minusch sprang von der Abdeckung des Lauftierstalles herunter und landete genau auf dem Scherbenstück, leider, leider......
Jetzt ist sie auch noch auf mich böse!
Zu Hilfe! Ich kann doch nicht an allem Schuld sein!

Wenigstens ist es ihr gelungen, die kleine Getigerte wieder von dem Baum herunter zu locken, der neben dem Lauftierstall steht. Dieses Miststück war einfach raufgeklettert und mauzte dann die ganze Zeit zum Steinerweichen! Wenn Minusch ihr nicht nachgeklettert wäre und sie heruntergelockt hätte...(Ich glaube nicht, dass es der alte Helmstätt diesmal gewagt hätte, wieder eine Kletterpartie zu riskieren! Seit seinem Beinbruch vor ein paar Wochen hinkt er immer noch ein bisschen, der hat ihm doch ein wenig zugesetzt.)

Der schwarz-weiße Lümmel tauchte nach einiger Zeit von selbst wieder auf.
Keine Ahnung wie ers gemacht hat - aber dem Aussehen nach war der irgendwo in den Tiefen des Lauftierbauches verschwunden! Von schwarz-weißer Fellfarbe war nachher jedenfalls nicht mehr die Rede! Eher von ölig-schwarz und ölig - weiß, mit allen Nuancen von ölig - graubraun dazwischen!
Na, der wird was zu lecken haben! Ekelig! Hoffentlich verdirbt er sich nicht den Magen....

Nur die rot-weiße Kleine lag artig neben mir und beobachtete das Treiben ihrer Geschwister. Jagte dann den bunten Blättern hinterher, die der Wind jetzt durch den Hof treibt oder versuchte, ihren eigenen Schwanz zu fangen(Dummerchen), aber wenigstens blieb sie in Ruf - und Sichtweite.
Sie ist wirklich eine ganz Brave! Und ihr Gesicht sieht dem von Minusch sehr ähnlich....

Am Nachmittag kam dann Frau Helmstätt zu uns herüber.
Seit einiger Zeit trinken sie und mein Frauchen gerne Kaffee miteinander.
Hatten wohl Wichtiges zu besprechen.
Mmmm, Kaffee! Da fällt mir ein , dass ich jetzt soooo gerne ein Leckerli hätte!
Es wäre jetzt wirklich die richtige Zeit dafür...

Aber ich weiß nicht, ob Frauchen mir immer noch böse ist.
Dabei könnte Kaffeestunde die glücklichste Zeit des Tages für mich sein!
Hm - seufz.
Das muss ich euch unbedingt mal erzählen.....

Wird fortgesetzt!
__________________
Cogito dichto sum - ich dichte, also bin ich!

Geändert von a.c.larin (09.10.2009 um 19:00 Uhr)
a.c.larin ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 18:17 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2019, Jelsoft Enterprises Ltd.

http://www.gedichte-eiland.de

Dana und Falderwald

Impressum: Ralf Dewald, Möllner Str. 14, 23909 Ratzeburg