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Alt 02.10.2018, 10:09   #1
waterwoman
Nixe, rotblond
 
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Registriert seit: 18.02.2018
Ort: in Meeresnähe
Beiträge: 460
Standard Thema Oktober - Landschaft

Wie golden sind deine wogenden Wälder,
die feurige Pracht des Laubes der Bäume,
die Furchen sind schwarz der grenzenden Felder,
ich schaue und hoffe, dass ich nichts versäume,
mein Auge erfasst die Weite mit freudigem Sinn.

Wie ruhig liegt meistens der Atem des Herbstes
auf Wegen und Flüssen, auf Hang und auf Flur.
Natur schickt sich an, ganz langsam zu sterben,
um frühjahrs zu legen erneut eine Spur
aus Blüten und Blättern zu Lenzens Beginn.

__________________
Die Philister, die Beschränkten, diese geistig Eingeengten, darf man nie und nimmer necken.
Aber weite, kluge Herzen wissen stets in unsren Scherzen Lieb und Freundschaft zu entdecken.

Heinrich Heine

Geändert von waterwoman (04.10.2018 um 21:21 Uhr)
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Alt 05.10.2018, 17:48   #2
Chavali
ADäquat
 
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Registriert seit: 07.02.2009
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Beiträge: 12.274
Standard

Hallo ww,

da ist ja die zweite Strophe - schön.

Es ist nun nicht so, dass dein Text perfekt gereimt wäre, aber fast und das war auch sicher
nicht deine Absicht und muss auch gar nicht immer sein.

Was dein Text kann:
Er kann die herbstliche Stimmung einer Landschaft gut rüberbringen und das war ja das Thema dieses Monats,
das damit richtig gut umgesetzt wurde.

Sehr gern gelesen!
LG Chavali

__________________
Meine Gedichte
© auf alle meine Texte
Du bist nicht mehr da, wo Du warst,
aber Du bist überall, wo ich bin.


*
Chavali ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.10.2018, 19:55   #3
waterwoman
Nixe, rotblond
 
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Ort: in Meeresnähe
Beiträge: 460
Standard

Hallo Chavali,

danke, schön, dass wenigstens du geantwortet hast. Ist wohl im Moment die Luft raus hier. Schade.

Aber schau nochmal: Meine reime sind alle gut, richtig und perfekt, hast du dich da nicht geirrt in deiner beurteilung
die reime betreffend?

Bis zum nächsten Mal!
Gruß
ww
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Aber weite, kluge Herzen wissen stets in unsren Scherzen Lieb und Freundschaft zu entdecken.

Heinrich Heine
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Alt 06.10.2018, 18:01   #4
Eisenvorhang
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Ich habe nur auf die zweite Strophe gewartet, liebe ww.

Ich würde nur die Form ändern.

Mach doch das so?

Wie golden sind deine wogenden Wälder,
die feurige Pracht des Laubes der Bäume,
die Furchen sind schwarz der grenzenden Felder,
ich schaue und hoffe, dass ich nichts versäume,
mein Auge erfasst die Weite mit freudigem Sinn.

Wie ruhig liegt meistens der Atem des Herbstes
auf Wegen und Flüssen, auf Hang und auf Flur.
Natur schickt sich an, ganz langsam zu sterben,

um frühjahrs zu legen erneut eine Spur
aus Blüten und Blättern zu Lenzens Beginn.
[Dritte Zeile] (so kommet der winter und legt sich sanft hin) oder irgendwie so halt

Du bist echt gut geworden! Du machst echt große Qualitätssprünge nach oben!

Ganz großes Kompliment.

vlg

EV

Geändert von Eisenvorhang (06.10.2018 um 18:07 Uhr)
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Alt 07.10.2018, 16:16   #5
waterwoman
Nixe, rotblond
 
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Ort: in Meeresnähe
Beiträge: 460
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Hallo EV,

deine Änderungsidee ist nicht schlecht, ich denk darüber nach.
Würde sie als Zweitversion oben mit einstellen

Über dein Lob freue ich mich, danke!

Gruß
ww
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Heinrich Heine
waterwoman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2018, 17:52   #6
Deimos
Marsmond
 
Benutzerbild von Deimos
 
Registriert seit: 20.05.2009
Ort: im Weltall
Beiträge: 402
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Hallo ww,

cooler text, gefällt mir sehr gut.
das ist wie ein herbstgemälde mit ausblick auf den nächsten frühling.
so ist es immer wieder interessant, wie jedes jahr die herbstgedichte neu zu sprudeln beginnen.
habe auch noch eins zum Thema Landschaft

habs gern gelesen!
Gruß Deimos
__________________
„Seine Zeit als welthistorisches Volk liegt hinter ihm.“

Zitat aus Finish Germania von Rolf Peter Sieferle
Deimos ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2018, 17:47   #7
waterwoman
Nixe, rotblond
 
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Registriert seit: 18.02.2018
Ort: in Meeresnähe
Beiträge: 460
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Hallo Deimos,

für deine Rückmeldung bedanke ich mich.
Ja, es gibt wohl keine Jahreszeit, die so intensiv und so vielfältig bedichtet wird wie der Herbst

Deines muss ich mir noch ansehen

Gruß
ww
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Heinrich Heine
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