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Alt 14.04.2019, 16:15   #1
Thomas M. Koch
Neuer Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 10.04.2019
Beiträge: 7
Standard Das Glas

Gedämmtes Licht, leise Stimmen im Hintergrund – du hast dein Gesicht hinter einer großen Speisekarte versteckt. Der Wein und das Bier werden serviert. Blicke aus dem Fenster in die Ferne. Die Gespräche drehen sich um das Erlebte an diesem Tag. Meine Blicke beobachten dich ganz genau; alles nehmen meine Augen an dir wahr. Ich bin nervös. Das Essen wird mit freundlichen Worten und einem Grinsen auf den Tisch gestellt. Gemeinsam beginnen wir mit dem Verspeisen der großen Pizzen. Inzwischen gesellt sich ein anderes Paar an unseren Tisch. Ich denke zuerst, sie werden uns stören, nehme sie dann aber gar nicht mehr wahr, weil ich nur dich sehe. Beim Essen machst du kleine Pausen, berührst das Weinglas mit deinen langen dünnen Fingern, hebst es langsam in die Höhe und berührst den Rand mit deinen Lippen. Ich kann nicht anderes und muss das Schauspiel genau beobachten, stelle mir dabei vor, wie deine Lippen mich berühren, mich vorsichtig küssen. Ich liebe deine Lippen, werde ein bisschen eifersüchtig auf das Glas, weil es dich jetzt berührt und nicht ich, stelle Überlegungen an, das Glas zu zerstören, während du zur Toilette gehst, es einfach auf den Boden zu werfen oder es auf den Boden zu legen und mit einem kräftigen Tritt zu zertreten oder… Aber dann bist du wieder da. Auf einmal glaube ich, dass ich verrückt bin, weil mir solche Gedanken durch den Kopf gehen. Ja, ich bin verrückt, verrückt nach dir!
Thomas M. Koch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.04.2019, 19:42   #2
Xenia
Lim-Fee
 
Registriert seit: 01.05.2014
Beiträge: 86
Standard

Hallo,

das ist aber kein Gedicht, sondern Prosa. Warum stellst du das unter "Gedichte" ein?

Fragt sich Xenia
Xenia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2019, 20:48   #3
Thomas M. Koch
Neuer Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 10.04.2019
Beiträge: 7
Standard

Hallo,
für mich ist der Text eine moderne Form von einer Ballade. Eine Ballade fällt in die Kategorie Gedicht.
Daher stellte ich diesen Text auf dieser Plattform vor.

Lieben Gruß Thomas
Thomas M. Koch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.04.2019, 08:24   #4
Xenia
Lim-Fee
 
Registriert seit: 01.05.2014
Beiträge: 86
Standard

Lieber Thomas M. Koch,

keineswegs wollte ich die Qualität des vorliegendes Prosatextes kritisieren, auch nicht das Einstellen in dieses Forum, sondern lediglich die Wahl der Rubrik.
Es gibnt hier verschiedene Rubriken und die von dir gewählte ist definitiv nicht die richtige dafür.
Der wesentliche Unterschied zwischen Lyrik und Prosa ist der, dass lyrische Texte in gebundener Rede verfasst sind, wohingegen sich die Prosa durch ungebundene Rede auszeichnet. Das bedeutet, dass sich Prosa vor allem dadurch auszeichnet, dass sie weder durch Reime, Verse noch Rhythmus (Metrum) strukturiert wird.
Und deshalb ist dieser Text Prosa und steht somit in der falschen Rubrik.
Du solltest ihn verschieben lassen, dann bekommst du vielleicht aucgh Rückmeldungen.

Es grüßt herzlich, Xenia
Xenia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2019, 20:23   #5
waterwoman
Nixe, rotblond
 
Benutzerbild von waterwoman
 
Registriert seit: 18.02.2018
Ort: in Meeresnähe
Beiträge: 657
Standard

Zitat:
Zitat von Thomas M. Koch Beitrag anzeigen
Gedämmtes Licht, leise Stimmen im Hintergrund – du hast dein Gesicht hinter einer großen Speisekarte versteckt. Der Wein und das Bier werden serviert. Blicke aus dem Fenster in die Ferne. Die Gespräche drehen sich um das Erlebte an diesem Tag. Meine Blicke beobachten dich ganz genau; alles nehmen meine Augen an dir wahr. Ich bin nervös. Das Essen wird mit freundlichen Worten und einem Grinsen auf den Tisch gestellt. Gemeinsam beginnen wir mit dem Verspeisen der großen Pizzen. Inzwischen gesellt sich ein anderes Paar an unseren Tisch. Ich denke zuerst, sie werden uns stören, nehme sie dann aber gar nicht mehr wahr, weil ich nur dich sehe. Beim Essen machst du kleine Pausen, berührst das Weinglas mit deinen langen dünnen Fingern, hebst es langsam in die Höhe und berührst den Rand mit deinen Lippen. Ich kann nicht anderes und muss das Schauspiel genau beobachten, stelle mir dabei vor, wie deine Lippen mich berühren, mich vorsichtig küssen. Ich liebe deine Lippen, werde ein bisschen eifersüchtig auf das Glas, weil es dich jetzt berührt und nicht ich, stelle Überlegungen an, das Glas zu zerstören, während du zur Toilette gehst, es einfach auf den Boden zu werfen oder es auf den Boden zu legen und mit einem kräftigen Tritt zu zertreten oder… Aber dann bist du wieder da. Auf einmal glaube ich, dass ich verrückt bin, weil mir solche Gedanken durch den Kopf gehen. Ja, ich bin verrückt, verrückt nach dir!
Hi Thomas M.Koch

das ist eine schöne und interessante Geschichte, gut geschrieben und gut und flüssig zu lesen.
Ja, was einem so als verliebter Mensch durch den Kopf geht....

Gruß
ww
__________________
Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß.
Wilhelm Busch
waterwoman ist offline   Mit Zitat antworten
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