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Bei Vollmond Phantastisches und Science Fiction

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Alt 15.11.2020, 18:26   #1
ginTon
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Standard Astrale Komposition V

.
Worte zur Kunst: Expressionismus
Astrale Komposition V

die Hülle bricht und lässt es hinter sich
dein altes Leben, wie es ist und war
liegt hinter dir, du bist astrales Licht
von Tiefenblau umgeben, yes – you are

ein Spiegelbild in einem Traum von sich
das von dem Deckenweiß hinuntersah
und mit der Atemluft zum Licht aufbricht
um alles abzustreifen, was Fleisch war

ein Faltersturz bist du in dieser Welt
die aus den eigenen Gedanken fällt
und wieder auftaucht, leicht und unnahbar

so wie du bist, war ich mein Leben lang
gefangen hinter einer Nebelwand
die jeden Sommer von den Bäumen las







Das Bild als Prosagedicht: hier

*Text zum Bild: Wilhelm Morgner Astrale Komposition V Standort, unbek.
.
__________________
© Bilder by ginton

Es gibt nur zwei Arten zu leben. Entweder so als wäre nichts ein Wunder oder so als wäre alles ein Wunder. (Albert Einstein)


nichts bleibt, nichts ist abgeschlossen und nichts ist perfekt... (Wabi-Sabi)
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Alt 21.11.2020, 18:21   #2
Rocco
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Standard

Hallo Ginton,

ich verstehe dein Gedicht nicht wirklich.

Was ich zu verstehen glaube:

Dein Gedicht trifft Aussagen über die Stilepoche des Expressionismus.

Es soll ein gemaltes Bild in Worte übersetzt werden.

Soweit - so klar.

Auf dem Bild von Herrn Morgner ist aber kein Falter.

Wo bitte bricht eine Hülle?

Vielleicht sehe ich auch nur ein falsches Bild.


Zum Gedicht selbst:

Wenn die Hülle mein altes Leben ist, warum kann das nicht klar gesagt werden?

Wenn ich australischen Licht bin, habe ich kein Fleisch mehr, wie soll da mein Spiegelbild, das auch kein Fleisch haben kann, dieses erst abstreifen?

Was auch verwirrt: Wenn ich nur Licht bin, zudem ohne Fleisch, wie kann ich da ein Schmetterling sein, geschweige denn ein Sturz von ihm?

Selbst wenn man alle Antworten unter dem Stichwort Expressionismus zusammenfasst, bleiben mehr Fragen als Antworten.

Einen schönen Abend

Rocco
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Alt 22.11.2020, 20:05   #3
ginTon
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Hallo Rocco,,

zunächst erst einmal, es freut mich, dass du versucht hast, dich mit dem Werk auseinanderzusetzen. ich verstehe auch, warum du Schwierigkeiten hast, dass Werk zu verstehen. Du schreibst:

Zitat:
ich verstehe dein Gedicht nicht wirklich.

Was ich zu verstehen glaube:

Dein Gedicht trifft Aussagen über die Stilepoche des Expressionismus.

Es soll ein gemaltes Bild in Worte übersetzt werden.

Soweit - so klar.

Auf dem Bild von Herrn Morgner ist aber kein Falter.

Wo bitte bricht eine Hülle?

Vielleicht sehe ich auch nur ein falsches Bild.


Zum Gedicht selbst:

Wenn die Hülle mein altes Leben ist, warum kann das nicht klar gesagt werden?

Wenn ich australischen Licht bin, habe ich kein Fleisch mehr, wie soll da mein Spiegelbild, das auch kein Fleisch haben kann, dieses erst abstreifen?

Was auch verwirrt: Wenn ich nur Licht bin, zudem ohne Fleisch, wie kann ich da ein Schmetterling sein, geschweige denn ein Sturz von ihm?

Selbst wenn man alle Antworten unter dem Stichwort Expressionismus zusammenfasst, bleiben mehr Fragen als Antworten.
also dein Ansatz ist bereits komplett falsch. Die Annahme, dass dieses Gedicht Aussagen über die Stilepoche Expressionismus macht ist somit schon inkorrekt. Ich will jetzt auch nicht die Fragen beantworten, dazu solltest du dich zunächst mit Symbolen, Metaphern etc. in der Lyrik auseinandersetzen, meine Meinung. In dem Text geht es also um die "Astrale Komposition" steht aber so schon in der Überschrift

hat mich gefreut... ginton
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