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Denkerklause Philosophisches und Nachdenkliches

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Alt 22.02.2021, 10:45   #1
Romantiker2016
Holger
 
Registriert seit: 01.08.2016
Ort: Jerxheim
Beiträge: 70
Standard Des Menschen Leben

Des Menschen Leben

Wie sich das stumme Dreh´n der Erde
dem Sinn in uns so tief verschließt,
ist auch unsre Lebensfluss-Gebärde,
die fern und sicher durch das Weltall fließt.

Was wagt uns denn so formvollendet
und stellt uns anders vor das Leben? -
Anders als das Tier, das in sich wendet
Natur, den Himmel, in seinem Streben.

Ganz einsam, ohne bergend Schutz und Land,
stehn wir, angerührt von soviel Schwere;
wohl gelegt, über einen Weltenrand,
wo Sterne, Welt (alles) in uns wäre.
__________________
„ . . . wenn uns das Lärmen der Tage erschöpft, tun sich leise träumend
Land und Himmel auf, – Wiesen werden zu sanften Brüdern.“
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Alt 22.02.2021, 16:44   #2
Freihammer
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 17.12.2020
Ort: Am liebsten in Seenähe. Oder an einem Fluss. Jedenfalls mehr im Norden als woanders.
Beiträge: 130
Standard Des Menschen Leben

Hallo Holger,

diese Zeilen sind aus meiner Sicht mit dem „Wiegen in den Lüften“ nicht zu vergleichen. Sie sind kompakter (zu kompakt?) und rhythmisch auch nicht so vollkommen. Ich finde, es fehlt die Leichtigkeit. Dein Bemühen, inhaltlich sehr viel unterzubringen, steht dem wohl etwas entgegen. Sonst hat es ja die gleiche Struktur, aber die Struktur ist nicht alles. Also, sei nicht böse, zumal es nur meine Meinung ist.

Viele Grüße von Freihammer.
__________________
„Was kümmert mich der Schiffbruch der Welt, ich weiß von nichts, als meiner seligen Insel.“ Friedrich Hölderlin
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Alt 22.02.2021, 18:04   #3
Romantiker2016
Holger
 
Registriert seit: 01.08.2016
Ort: Jerxheim
Beiträge: 70
Standard

Ganz recht Freihammer, ein älteres Werk mit (gewollter) Schwere in den Versen; das Gedicht ist mir von der inhaltlichen Aussage her wichtig, deshalb hab ich´s eingestellt...
Es folgen weitere Werke in sich wandelnder Form und Aussage.^

Ich wünsch´gemütliche Stunden am Abend,

Holger
__________________
„ . . . wenn uns das Lärmen der Tage erschöpft, tun sich leise träumend
Land und Himmel auf, – Wiesen werden zu sanften Brüdern.“
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