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Alt 28.07.2014, 19:39   #11
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Goibniu ( Gobban, Gobban Saer)

Goibniu ist ein Sohn Danus und der irische Gott der Schmiedekunst.
Er ist ein unsterblicher Schmied und Brauer, und gehört mit Luchta (dem Erbauer) und Creidne (dem Gelbgießer)
zu einer Dreiergruppe göttlicher Handwerker.



Midir (der Stolze)

Midir gilt als Sohn von Dagda und Danu.
Er ist der Gott der Unterwelt und Herrscher über das Wunderland Mag Mor.
Er wird als jugendlich und schön beschrieben, mit langen goldenen Haaren,
leuchtend grauen Augen und in ein purpurfarbenes Gewand gekleidet.
In seinen Händen trägt er einen Speer und ein goldenes Schild.

Sein Auftreten wirkt stets edel und freundlich. Er lebt in einem Schloss auf der Insel Mananans
(der heutigen Isle of Man).
Zur Warnung Reisender stehen an dessen Eingang drei Kraniche.
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Aber Du kannst es vertiefen!
Gorch Fock (Johann Kinau 1880-1916)
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Alt 30.07.2014, 22:51   #12
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Morrighan (Morrigu)

Sie stellt die größte, negative irische Muttergöttin dar, eine Kriegsgöttin.
Die starke Betonung der Muttergöttin findet hier ihr Gegenstück im Konzept des unzerstörbaren Lebenskreislaufes,
das den Tod als zurückgestautes Leben auffasst, dem die Muttergottheit mit Hilfe des schöpferischen,
zeugenden Gottes der Anderen Welt neue, individuelle Formen gibt.
Die Morrighan ist Teil der Trinität Macha, Bodbh und Morrighan.

Vor und während einer Schlacht, erschien sie in Gestalt von Raben-Vögeln über dem Schlachtfeld.
Vor der Schlacht konnte man sie auch als "Wäscherin an der Furt" antreffen.
Dort wusch sie die Kleidung derer, die auf dem Schlachtfeld fallen würden.



Bodb

Bodb gilt als eine Erscheinungsform der irischen Göttin Morrighan.
Sie taucht gewöhnlich in Gestalt einer Krähe auf. In einem Mythos stiftet sie in dieser Gestalt so viel Verwirrung,
dass die Tuatha de Danann ihre Feinde die Fomorer besiegen konnten.
Nach einem Kampf wurde das Schlachtfeld als das "Land der Bodb" bezeichnet.

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Gorch Fock (Johann Kinau 1880-1916)
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Alt 02.08.2014, 17:43   #13
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Macha

Macha ist eine irische Muttergöttin, die zur Triade der Morrighan gehört und zur Kriegsgöttin wurde.
Ihr Totemtier ist das Pferd. Sie gilt als Nachkommin jener Götter, die Irland vor den Kelten beherrschten.
In einigen Mythen ist sie die Gattin verschiedener Helden, Könige und Unsterblicher.

In einem Mythos heißt es, dass man sie zwang, schwanger ein Wettrennen gegen die Pferde Cochobars zu reiten.
Sie gewann zwar, starb aber anschließend bei der Geburt von Zwillingen.
Im Augenblick ihres Todes sprach sie einen Fluch über die Krieger von Ulster aus, die für ihr Schicksal verantwortlich waren.
Deren Nachkommen sollten neun Generationen lang die Wehenschmerzen volle fünf Tage und vier Nächte ertragen müssen.



Die drei Machas

Als Machas bezeichnete man bei den irischen Kelten eine Gruppe von drei Erd-, Mutter- und Kriegsgöttinnen,
die in ihren Aufgaben den drei Ständen des irischen Volkes entsprachen:
Priester, Krieger und Volk. Einige dieser Göttinnen wurden mit irdischen Königen vermählt,
so zum Beispiel Macha, die Frau des Nemed.

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Alt 04.08.2014, 18:05   #14
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Oenghus (Angus Og)

Er ist ein Sohn von Dagda und der Muttergöttin Boand (Boanna).
Über seinem Kopf schweben ständig vier Vögel mit leuchtendem Gefieder, die Küsse darstellen.

Einst warb er um das Mädchen Caer, das aus Connacht kam, von göttlicher Herkunft war und als Schwan lebte.
Ihr Vater Ethal, ein Tuatha de Danann, war gegen eine Heirat.
Als Oengus Vater Dagda Ethal jedoch gefangen nahm, kam es zu einer Vereinbarung.
Oenghus durfte Caer heiraten, wenn er es schaffe, sie in ihrer Schwanengestalt zu erkennen
und wenn sie in die Heirat einwilligte.
An Samhain erkannte er sie auf einem See unter einhundertfünfzig Schwänen und sie willigte in eine Ehe mit ihm ein.

Er lebt in einem Palast am Fluß Boyne bei New Grange.
Als irischer Gott der Liebe, ist Oenghus der Schutzpatron der Liebenden und ein Gott des Friedens.
Er steht jenen bei, deren Leben sich um die Musik dreht, und wird mit allem Schönen und Fröhlichen in Verbindung gebracht.
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Alt 07.08.2014, 19:47   #15
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Bile


Bile ist ein irischer Unterweltsgott.
Er ist der Vater von Mil und der Bezwinger der Tuatha de Danann.
Um den Tod der Göttin Ith zu rächen, landete er an einem 1. Mai in Irland mit einem Schiff.
Heute gilt Bile als der Stammvater der Iren.



Eriu

Eriu gehört zu den Fomorern.
Sie ist die Mutter von Bress und die Tochter von Delbeath.
Eriu gilt als die Personifikation der Insel Irland, der sie auch ihren einheimischen Namen gab: Eire.



Bel
alter Gott des Feuers (Bel-tainè = Feuer des Bel)



Bel - Beal
Fruchtbarkeitsgöttin
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Alt 15.08.2014, 16:27   #16
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Sheela-naGig

Eine bekannte irische Fruchtbarkeitsgöttin und Hüterin des Waldes ist Sheila-na-Gig.
Sie wurde einst überall auf den Britischen Inseln verehrt.

Obwohl sie nach der Christianisierung als böse Dämonin angesehen wurde, stellte man sie noch lange
an den Außenwänden von Kirchen dar, um das Böse fern zu halten.



Abarta

Abarta ist ein schalkhafter Gott, der zu den Tuatha de Danaan gehört.
Nachdem diese von den Milesiern besiegt wurden, verbannte man ihn und gemeinsam mit
den anderen Tuatha de Danaan unter die Erde.

Gelegentlich erscheint Abarta irischen Helden wie zum Beispiel Finn Mac Cool.
Diesem bot er an, ihm zu dienen, und schenkte ihm und seinen Leuten ein wildes graues Pferd.
Das Pferd ließ sich jedoch kaum aufzäumen und bewegte sich erst von der Stelle, als sich 14 tapfere Männer
auf seinen Rücken setzten.
Abarte führte alle mit dem Pferd in die Anderwelt. Finns Gefolgsleute nahmen jedoch seine Spur auf
und folgten ihrem Anführer mit einem Zauberschiff.
So musste Abarta seine Gefangenen schließlich wieder freilassen und es wurde Frieden geschlossen.



Aed Ruad

Vater der irischen Erdgöttin Macha Mongruad

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Alt 18.08.2014, 17:40   #17
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Ana (Ainé) = irische Muttergöttin

Ainé ist eine irische Muttergöttin.
Sie ist die Tochter Owels, welcher ein Druide und ein Pflegesohn Mananans war.
Ainé ist die Göttin des Getreides, der Fruchtbarkeit und der Liebe und die Schutzherrin des Münsters Ainé.

Trotz der Christianisierung blieb ihr Kult noch lange erhalten. Besonders unter den Bauern war sie lange beliebt.
Ihr zu Ehren entzündete man nachts Fackeln und trug sie um die Hügel. Danach verteilte man die Fackeln
und schwenkte sie über dem Land und dem Vieh, wobei man um gute Ernte bat.

Viele alte Geistergeschichten ranken sich um die Göttin Ainé.
In einer Sage heißt es:
Als man die Zeremonie einmal wegen eines Todesfalles nicht stattfinden ließ, tanzten nachts Geisterfackeln um die Hügel,
die von Ainè angeführt wurden, damit den Bauern trotzdem eine gute Ernte sicher war.

Ainé gilt als gütig und den Menschen wohl gesonnen.
Meist erscheint sie Bauern, um sie in ihrem Glauben zu bestärken und ihnen zu helfen.

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