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Alt 19.10.2021, 20:36   #1
ginTon
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.
Worte zur Kunst II: Informel
Peacemaker

P E A C E M A K E R nannten sie ihn in der Schule
den freundlichen Friedensstifter der mit bleihaltigen
Worten um sich schießt eine für jeden pflegte dieser
zu sagen und zielte mit Zeigefinger und Daumen auf
alles was sich bewegte direkt in die Mitte das war
zumindest sein Ziel ein Blattschuss punktgenau in das
Herz der nächsten Generation die immer noch verwirrt
vor dem Display hockt und jeden blutigen Kampf verliert




Das Bild als Prosagedicht: hier

*Text zum Bild: K.R.H. Sonderborg Peacemaker Privatbesitz
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© Bilder by ginton

Alles, was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form. (Hopi)

Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift ist. (Paracelsus)


nichts bleibt, nichts ist abgeschlossen und nichts ist perfekt... (Wabi-Sabi)

Geändert von ginTon (21.10.2021 um 20:04 Uhr)
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Alt 20.10.2021, 15:37   #2
Suzette
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Hallo ginTon,

dies ist schon eine extreme Erfahrung, die das LI hier beschrieben hat.
Klingt für mich alles andere, als friedlich.
Daher verstehe ich den Schluss, als logische Konsequenz daraus.

LG
Su
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Erst, wenn Stolz zu Demut wird, beginnt die Liebe.
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Alt 21.10.2021, 20:03   #3
ginTon
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Hallo Suzette,

ich glaube die Erfahrung macht irgendjemand jeden
Tag auf dieser Welt. ich würde mich nicht wundern, wenn
es sogar minütlich oder sekündlich geschieht. interessante
Auseinandersetzung mit dem Werk, sehr aufschlussreich..

ginTon
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Alt 22.10.2021, 00:38   #4
whizzl
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Hi ginton,

das ist meines Erachtens lyrische Prosa, die sehr „viereckig“ angelegt ist. Die Frage ist, was willst du damit ausdrücken?
Nach meiner Interpretion beschreibt der Text Prostitution (Schlüsselsequenz: „ eine für jeden“), sexuellen Missbrauch, usw. im Internet als Jagd, als Waffe, als Gewalt, als Krieg, siehe dementsprechende Wortwahl („z.B. Blattschuss“). Eine schlimme Thematik, gekonnt als „soziologisches“ Gedicht umgesetzt. So lese ich diesen Text.

lg whizzl
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Warum gibt es Sein und nicht nichts? Darum! (Umberto Eco)
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Alt 22.10.2021, 00:45   #5
ginTon
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Zitat:
das ist meines Erachtens lyrische Prosa, die sehr „viereckig“ angelegt ist. Die Frage ist, was willst du damit ausdrücken?
Nach meiner Interpretion beschreibt der Text Prostitution (Schlüsselsequenz: „ eine für jeden“), sexuellen Missbrauch, usw. im Internet als Jagd, als Waffe, als Gewalt, als Krieg, siehe dementsprechende Wortwahl („z.B. Blattschuss“). Eine schlimme Thematik, gekonnt als „soziologisches“ Gedicht umgesetzt. So lese ich diesen Text.
sorry, was quatscht du da, hörst du dir überhaupt selbst noch zu. halte dich von meinen Werken fern, wenn du keine andere Interpretation als die hier dargebotene findest. danke. und jetzt kümmre dich lieber um deine eigenen Texte, das wird spannend genug. tust du mir den Gefallen, ja? danke.
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Alt 22.10.2021, 01:04   #6
whizzl
Eiland-Dichter
 
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wenn du nicht gelesen und interpretiert werden willst, sollst du besser keine Gedichte frei zugänglich im Internet veröffentlichen (sonst fällt dir womöglich Meinungsfreiheit auf die Füße)

lg whizzl
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Alt 22.10.2021, 13:01   #7
whizzl
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Hi ginton,

nee, mir ist noch immer keine andere Interpretion deines Prosa-Gedichts eingefallen. Es ist noch immer dasselbe.
Das Bild dazu kann ich leider nicht sehen, weil die Veröffentlicher offensichtlich nicht auf dem neusten www-Stand sind. Also muss ich mich auf das verlassen was Du in Deinem Prosa-Gedicht beschrieben hast.

Und zu Deiner Aufforderung, ich solle mich von Deinen Gedichten fernhalten, kann ich Dich nur darüber informieren, dass es dir selbstverständlich frei steht, meine Gedichte und Comments zu ignorieren, aber Du keinerlei Recht hast mir vorschreiben zu wollen, was ich wo lese und ob und wie ich es kommentiere . Das empfinde ich nämlich tatsächlich als ziemlich übergriffig gegenüber meiner Person.
Ich bin sogar der Meinung, Du solltest Dich für Dein "spontanes Machofeeling" entschuldigen.

lg whizzl
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