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Abends am Strand Sinnliches und Erotisches

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Alt 06.05.2009, 12:09   #1
JimPfeffer
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 28.04.2009
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Beiträge: 161
Standard Erwacht


Gefühlte
Traumblicke

Seelenfenster
im Kurzfilm
Echo gefangen

die Perlen
Nebelschleier
in verliebt

gemalte Beben
auf blühend
nackter Haut
__________________
„Ich interessiere mich für alles was mit Revolte, Durcheinander und Chaos zu tun hat und insbesondere für jegliche Aktivitäten die scheinbar sinnlos sind“.
Jim Morrison
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Alt 06.05.2009, 22:08   #2
Falderwald
Lyrische Emotion
 
Benutzerbild von Falderwald
 
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 9.750
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Hallo JimPfeffer,

ich begrüße dich ganz herzlich auf dem Eiland und hoffe, daß du dich hier wohlfühlen wirst...

Freie Lyrik, so wie du sie hier vorstellst, ist sicherlich ein schwieriges Gebiet, denn wenn man in so knappen Worten eine Situation einfangen möchte, muss man schon stimmige Bilder benutzen, damit der Leser das auch nachvollziehen kann.

Ich gehe mal davon aus, daß dein Protagonist aus einem real erlebten Traumzustand erwacht ist.
Noch bebt alles nach und er kann sich der Gefühle nicht erwehren, die ihn im Nachhinein umfangen.
Die Phantasie wird beflügelt und die Erotik wird vor allem in der letzten Strophe spürbar.
Alles wird nur angedeutet, alles und nichts und von daher wirkt dein Gedicht auch sehr dezent und keinesfalls aufdringlich.
Eine hübsche erotische Stimmung ist vorhanden.


Gerne gelesen und kommentiert...


Liebe Grüße

Bis bald

Falderwald
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Oh, dass ich große Laster säh', Verbrechen, blutig kolossal, nur diese satte Tugend nicht und zahlungsfähige Moral. (Heinrich Heine)


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Alt 06.05.2009, 23:15   #3
ginTon
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hallo jim pfeffer,

in kurzen knappen komprimierten worten alles gesagt, der schluß bekommt ein wenig mehr fahrt da in den strophenübergängen verben stehen anstatt substantive wie in den vorherigen strophen, dadurch erhält das werk farbe..mir hats gefallen

LG basse
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Es gibt nur zwei Arten zu leben. Entweder so als wäre nichts ein Wunder oder so als wäre alles ein Wunder. (Albert Einstein)


nichts bleibt, nichts ist abgeschlossen und nichts ist perfekt... (Wabi-Sabi)
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Alt 06.05.2009, 23:28   #4
Medusa
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Beiträge: 2.213
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Lieber Jim Pfeffer,

eigentlich dürfte ich mich zu Deinem Gedicht gar nicht äußern, denn ich habe keine Ahnung und nicht einmal einen Zugang zur freien Lyrik!

Bei Deinen Zeilen frage ich mich jedoch, ob ein Untereinanderschreiben einzelner oder zweier Worte sinnvoll ist. Was soll dieses Auseinanderzupfen transportieren? Für mich klingt es sehr abgehackt und keineswegs stimmungsvoll. Es gibt Gedichte anderer Autoren in dieser Form, die mich durchaus beeindrucken.

Ich bitte Dich, dies nicht als Kritik aufzufassen; es ist lediglich eine Frage, die ich gerne beantwortet hätte.

Herzliche Gutenachtgrüße,
Medusa.
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Alt 08.05.2009, 10:00   #5
JimPfeffer
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 28.04.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 161
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Hallo Falderwald,

vielen Dank für deine liebe und herzliche Begrüßung. Was ich bisher von
eurem Eiland sah gefiel mir und ich glaube, diesmal bin ich gekommen um zu
bleiben

Das dir mein kleines Gedicht gefallen hat, macht es noch zu einem viel schöneren Empfang. Du hat es so gut interpretiert, was soll ich da noch sagen. Danke!


Hallo Basse,

auch dir vielen Dank fürs lesen und ich freue mich darüber wirklich.
In der nächsten Zeit werden wir sicher mehr voneinander hören.

LG



Hallo Medusa,


auch dir Dank für deinen Kommi und ich werde mal gleich darauf eingehen.
Auch ich bin kein Spezialist was die " freie Lyrik " betrifft, nur weil ich hier mal
ein zwei Gedichte eingesetzt habe. Das es hier andere Autoren gibt, wo dir die Gedichte in freien Versen mehr zusagten ist doch völlig normal.
Mal ganz abgesehen davon, dass es hier ja eine ganze Menge erfahrener DichterInnen gibt. Warum ich das Gedicht für mich so gemacht habe, kann ich dir nur so erklären. Manche Worte schreibe ich untereinander um die einzelnen Wörter mehr zu betonen. In einem gereimten Gedicht kommt es auf die ganze Zeile und auf die nächste an. Es muß gut klingen! Bei meinem Gedicht ist es so, ich lese Wort für Wort, Zeile für Zeile und betone jedes Wort, in dem ich mir beim lesen und hören Zeit lasse. Ich brauche weniger auf den Rhythmus achten und konzentriere mich mehr auf den Inhalt und die Aussage.
So bekommen für mich, die einzelnen Worte eine Intensität und ich kann mich
auf die Reise, ihrer Bedeutung und Aussage machen. Bei gereimten Gedichten fehlt mir oft diese Freiheit. Konnte ich dir damit deine Frage beantworten?

Liebe Grüße Jim
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„Ich interessiere mich für alles was mit Revolte, Durcheinander und Chaos zu tun hat und insbesondere für jegliche Aktivitäten die scheinbar sinnlos sind“.
Jim Morrison

Geändert von JimPfeffer (08.05.2009 um 10:13 Uhr)
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