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Alt 06.03.2018, 08:22   #41
Thomas
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Liebe Koko,

das Schlimme ist doch, dass St.Martin schon durch Halloween soweit ruiniert ist, dass die Abschaffung des Namens kaum einen Unterschied macht. Geben aus Nächstenliebe ist ersetzt durch Anlernen von agressivem Betteln - Süßes oder Saures. Da haben Flüchtlinge nichts beigetragen.

Sie Barbaren kommen immer von immen. Das Problem habe ich z.B. in meinem Gedicht "Miss Amerika" versucht auszudrücken. Die Freiheitrechte, um die du zu Recht besorgt bist, haben wir selbst ruiniert und verspielt. Das Flüchtlingsproblem macht es nur für viele offensichtlich. Das habe ich versucht im Kommentar #15 zu sagen. Frage doch mal die lauthalsen AfDler, was sie für die Rechte unterdrückter Frauen in islamischen Ländern vor 10 oder 20 Jahren getan haben.

Die isolierte Betrachtung der Flüchtlinge kann keine Lösung bringen. Damit sage ich natürlich nicht automatisch, dass diesbezüglich alles toll gelaufen ist.

Liebe Grüße
Thomas
__________________
© Ralf Schauerhammer

Alles, was der Dichter uns geben kann, ist seine Individualität. Diese seine Individualität so sehr als möglich zu veredeln, ist sein erstes und wichtigstes Geschäft. Friedrich Schiller
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Alt 06.03.2018, 10:10   #42
Kokochanel
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"das Schlimme ist doch, dass St.Martin schon durch Halloween soweit ruiniert ist, dass die Abschaffung des Namens kaum einen Unterschied macht. Geben aus Nächstenliebe ist ersetzt durch Anlernen von agressivem Betteln - Süßes oder Saures. Da haben Flüchtlinge nichts beigetragen.".4

Das mag ansatzweise so sein, lieber Thoms, auch darauf zurckzuführen, dass wir blindlings amerikanische Sitten annehmen. Anderes Thema. Es trifft aber nicht den Punkt, den ich meine.
Mir geht es um das "Einknicken" vor muslimischen Ansichten. Dazu gehört auch St. Martin, egal, wie beschädigt es sein mag. Bei uns ist es übrigens hier noch in Ordnung. Es geht darum, ob wir uns den Einwanderern anpassen oder sie sich uns.
Kein Mensch käme auf den Gedanken, das Zuckerfest umzubenennen, nur weil es vielleicht deutsche Diabetiker stört. ich sage dies mal so flappsig.
Die Menschen, die herkommen, müssen unsere Sitten und Gebräuche respektieren und wenn sie ihren eigenen zuwiderlaufen, dann müssen sie ihre eigenen ablegen.Bei uns hängen nun mal keine ausblutenden Hammel am Balkon...
Es ist ein Signal, ein Zeichen, das man setzt. Völlig anders ist es bei Besuchern, z.B. Oktberfest und Scheichfrauen in Burka. Natürlich können sie da beim Besuch ihre Burka tragen. Sie wollen ja auch keine Deutschen sein.

Die Einwanderer aber möchten Deutsche werden. Sie möchten unser Sozial-und Schulsystem nutzen, gute Wohnungen , Krankenversorgung haben ect., dann kann man auch verlangen, dass sie sich wie Deutsche benehmen.
Es muß ja nicht sein. Wenn es ihnen nicht passt, können sie ja gehen.
Man kann sich nicht nur die Rosinen aus dem Kuchen picken.

Wenn man da in zu großer Toleranz Freiheiten gibt, was wir ja laufend tun, dann bleibt von unserer Kultur nichts mehr. Ich habe lange in muslimischen Ländern gelebt wie du weißt und dort wurde erwartet, dass man sich anpasst.
Warum also sollten wir in Deutschland das nicht auch erwarten und fordern dürfen? Nein, wir müssen es sogar tun.

Auch wenn die rassistische und menschenfeindliche, gehirnamputierte AfD ( übigens sehen sie auch alleinerziehende Mütter als Schlampen, die keinen Mann halten können- grusel) sich diese legitimen Thesen zu eigen macht und zu ihren Gunsten verfremdet, müssen wir da klar differenzieren.
Wer willkommen sein will, der muss auch die bestehenden Strukturen anerkennen.Nicht weil er schwarz , gelb oder kariert ist, sondern weil eine Gesellschaft immer nur auf einer soliden basis funktionieren kann, wo die Regeln klar sind.
LG von Koko
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Alt 06.03.2018, 21:04   #43
thommi
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@ Kokochanel

Hab mir mal Zeit genommen, deine Satiren und Kommentare zu sichten, sehr aufschlussreich, da ich ähnlich denke.
Aber hast du Angst, dass du in die braune Ecke gestellt wirst, wenn du dann sowas schreibst?
Zitat:
Zitat von Kokochanel
Auch wenn die rassistische und menschenfeindliche, gehirnamputierte AfD ( übigens sehen sie auch alleinerziehende Mütter als Schlampen, die keinen Mann halten können- grusel) sich diese legitimen Thesen zu eigen macht und zu ihren Gunsten verfremdet, müssen wir da klar differenzieren.
Da gibts einige Hirnis, schon klar, aber rassistischer als deine Aussagen sind sie auch nicht. Falls du es nicht wusstest, wurden alle (wirklich saudummen) Passagen über Alleinerziehende ersatzlos sowohl im offiziellen Grundsatzprogramm als auch im Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2017 gestrichen. Natürlich ist nicht alles toll, was die so verzapfen, aber sie sind tatsächlich die einzige Alternative zu den etablierten Parteien und deshalb habe ich sie auch gewählt. Dazu stehe ich und drücke mich nicht ständig um den heißen Brei rum.
Ich glaube, dass die Grokotz alles so weitermachen wird, wie bisher. Und solange wähle ich die auch. Es liegt einzig in Merkels Verantwortung, dass es bald schon einen Rechtsruck geben wird. Das passiert gerade in ganz Europa, jüngstes Beispiel Italien, durch die desaströse Flüchtlingspolitik und deren Folgen, was den einheimischen Bevölkerungen alles zugemutet und aufgebürdet wird. In D dauert das immer ein bisserl länger, aber auch hier wird das Mitte-Rechts-Bündnis über kurz oder lang kommen. Das geht gar nicht anders. Das warte ich in aller Ruhe ab.

thommi

@ Thomas

Zitat:
Zitat von Thomas
Die isolierte Betrachtung der Flüchtlinge kann keine Lösung bringen. Damit sage ich natürlich nicht automatisch, dass diesbezüglich alles toll gelaufen ist.
Da ist überhaupt nix toll gelaufen, das ist alles aus dem Ruder gelaufen. Kaum einer hat sich bis 2015 über die Aufnahmepraxis von Flüchtlingen aufgeregt. Ich habe immer gesagt, das ist in Ordnung, ich wäre auch froh, wenn ich meinen Hintern in einer solchen Situation retten könnte.
Was aber hier rein gelassen wurde, sind nicht alles Kriegsflüchtlinge oder gewaltsam Vertriebene, sondern zum großen Teil Wirtschaftsflüchtlinge, da wird nämlich nicht unterschieden, das ist das Problem. Es ist fatal für ein Land viele hunderttausend neue Harz IV-Empfänger aufzunehmen, wenn man die Bedürftigkeit der eigenen Bevölkerung, trotz "schwarzer Null" nicht einmal in den Griff kriegen kann. Und wenn die dann nicht kriegen, was sie sich vorstellen, dann werden diese armen traumatisierten Menschen aus lauter Enttäuschung eben kriminell, weil sie sehen, was hier alles möglich ist, für sie aber unerreichbar bleibt (obwohl sie vorher noch nicht mal ihren eigen Hintern am Kacken halten konnten).
Und was ist mit den ganzen Verbrechern?
Jeden Tag steht was in den Medien, jeden Tag liest du Horrormeldungen. Wie willst du den Eltern der Mädchen von Freiburg oder Kandel jemals wieder in die Augen sehen?
Da stechen sich Jugendliche ab, wegen Glaubensfragen!
Da schmeißt so einer seine Frau aus dem Fenster und schleift sie dann mit dem Auto.
Da geht einer in den Supermarkt und sticht wahllos Passanten ab.
Da werden Frauen vergewaltigt und sexuell belästigt.
Da planen Kinder Terroranschläge.
Wie lange soll ich die Liste noch fortführen?

Zitat:
Zitat von Thomas
Ich habe keine Idee, ob und wie wir das schaffen, aber wir schaffen es nur, wenn wir nicht auf die Flüchtlinge starren (sie sind nur die Bringer der schlechten Nachricht), sondern auf die Probleme dahinter, welche die Flüchtlinge überhaupt zu uns kommen lassen.
Das ist eben das Problem. keiner hat da einen Plan. Aber was sollte sich an den Zuständen der in unser Land importierten Konflikte und Taten der Neubürger ändern, wenn die Probleme dahinter angegangen werden? Ich sags dir: Nix, gar nix. Die bleiben. Nicht die Kriegsflüchtlinge, die gehen vielleicht zurück um Wiederaufbau zu betreiben. Die Schmarotzer und Verbrecher werden uns auf Dauer bleiben und das Leben hier schwer machen, die wirst du nie wieder los.

Zitat:
Zitat von Thomas
Diese vor allem sind es, die politisch gelöst werden müssen, dann schaffen wir das auch mit den Flüchtlingen in Deutschland, sofern sie dann überhaupt noch blieben wollen. Wie das möglich ist, das kann ich nicht sagen, aber was man aus Gleichgültigkeit nicht sieht, oder sich nicht anzusehen wagt, das kann man garantiert nicht verbessern.
Die (meisten) Menschen hier wollen friedlich zusammen leben. Nicht morgen oder irgendwann, sondern heute. Unsere Politik hat es zugelassen, dass hier zum Teil schlimme Zustände herrschen. Das liegt nicht doch nicht an unserer Toleranz gegenüber fremden Kulturen, sondern weil eben viele Arschlöcher hierhin gekommen sind, die unsere Toleranz bis auf den letzten Blutstropfen bereit sind auszunutzen. Sowas fällt dann leider auf alle zurück. Das ist die Wahrheit, und das erkennen immer mehr Menschen in Europa.
Ich bin mehr als misstrauisch und ich schaue sehr wohl auf diese Fremden, es bleibt mir ja auch nix andres übrig. Jeden Tag liest du neue Horrormeldungen. Nicht von irgendwo auf der Welt, sondern direkt um die Ecke der eigenen Haustüre.
Gut, man kann sagen, dann hat es uns eingeholt. Aber ist das wirklich notwendig und mit welcher Rechtfertigung will die Politik das den Leuten erklären? Wir haben doch gar keinen Einfluss, was die Politiker verbockt haben, dass es zu den schlimmen Zuständen auf der Welt gekommen ist. Sind wir schuldig, weil wir diese Versager im guten Glauben gewählt haben, damit sie außenpolitisch alles verbocken?

Menschlichkeit hilft genau null, wenn jene, die das hier alles anrichten unsere Humanität zwar in Anspruch nehmen, sich selbst aber um ihre eigene Menschlichkeit einen Dreck scheren? Das wird nicht funktionieren, da kannst du noch so guten Willen zeigen, das geht nicht gut.
Und das wissen alle, die sich so menschenfreundlich dafür aussprechen, zumindest ahnen sie es.
Und insofern machen sich alle mitschuldig, die die bestehenden Verhältnisse so vehement verteidigen, anstatt etwas dagegen zu tun.

Es gibt fast 7,6 Milliarden Menschen auf der Welt. Ich weiß, das ist ein Tabuthema. Aber wenn wir uns so weiter vermehren wie die Karnickel, dann wird es bald noch ganz andere Massenbewegungen geben. Und wenn wir uns dagegen nicht bald verteidigen, dann werden die uns früher oder später plattmachen.
So sieht es nämlich aus. Also wehret den Anfängen.
Und das hat nichts mit Rassismus, Hass oder Menschenverachtung zu tun, sondern es wird irgendwann um das eigene Überleben gehen.
Das weißt du, das weiß ich und alle, die auch nur ein wenig um die Ecke denken können, wissen das auch.

thommi
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Alt 06.03.2018, 21:41   #44
Felix
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Standard Flüchtlimngspolitik

Liebe Diskussionsteilnehmer,
ich glaube, die Standpunkte der Diskussionsteilnehmer/innen sind nun zur Genüge bekannt. Mögen die Leser/innen sich das alles ansehen, die Auffassungen mit den eigenen Erfahrungen und Einstellungen vergleichen und dann (ich zitiere Immanuel Kant 1784, der diesen Satz zum Leitspruch der Aufklärung erklärte: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“) eben diesen Mut aufzubringen. Zuverlässige Informationsquellen gibt es in hinreichender Menge.

Hallo Kokochanel,
interessant sind Deine Eingangsbemerkungen zu St. Martin., den wir Deutschen ja genauso wenig erfunden haben wir Halloween.
Ich erinnere mich allerdings eines Brauches um die Weihnachtszeit in einer Zeit, in der ich nicht die geringste Ahnung von St. Martin, geschweige denn von Halloween hatte. Als Kinder zogen wir durch die Straßen, klingelten bei den Leuten und ich weiß, dass wir gesungen haben: "Bin ein kleiner König, gebt mir nicht zu wenig, lasst und nicht zu lange stehn, wolln ein Häuschen weiter gehn." Da gab es dann Süßigkeiten, Plätzchen und hin und wieder paar Groschen. Bei denen, die nix gaben, haben wir dann hinterher "Schellemänekes" gemacht, um die Geizigen zu ärgern. (Für Thomas: Das geschah am Magdelstieg, der Oken- und der Gustav-Fischer-Straße).

Die Übernahme amerikanischer Sitten - da frage ich Dich: Und wo haben die Amerikaner diese Sitten her? Den St. Martin haben wir von den Franzosen.
Den Muttertag, ja, den haben wir wohl tatsächlich von einer Amerikanerin.
Der Internationale Frauentag wurde 1910 in Kopenhagen (allerdings von einer deutschen Sozialistin -Clara Zetkin- ausgerufen. Halloween ist die Überstülpung durch die seltsamen Gebräuche der Jetztzeit uralter Hexenfeste (ähnlich wie die "Walpurgisnacht" eine christliche Überstülpung des Hexentanzes auf dem Brocken ist). Das Julfest wurde von Weihnachten abgelöst, das ja auch nicht auf unserem Mist gewachsen ist.
Ich könnte noch mehr Beispiele aufführen, in denen Bräuche aus anderen Kulturkreisen übernommen worden sind. Als letztes vielleicht noch der Valentinstag, der von Italien aus über den Umweg Amerika zu uns gekommen ist.
Das Schöne ist, dass ich nicht gezwungen werde, irgendeiner dieser Bräuche zu übernehmen.
Völlig auf Deiner Seite stehe ich, wenn Du den Kopf über die Umbenennung verschiedener Feste den Kopf schüttelst. Das Abhängen der Kreuze habe ich schon genannt. Obwohl ich kein Christ bin und das Kreuz-Symbol für ein recht verunglücktes halte - wenn Weicheier im vorauseilenden Gehorsam meinen, so etwas müsse gemacht werden, damit sich kein Moslem darüber aufregt, dann sollte man die Verantwortlichen beim Namen nennen, damit man weiß, wohin man bei der nächsten Wahl sein Kreuz nicht macht.
Die Burkadiskussion - da stehe ich auf Seiten des leider verstorbenen Ralf Giordanos, der in seiner deutlichen Sprache sagt, dass er es sonderbar fände, wenn ihm in Köln Pinguine über den Weg laufen. Ich frage mich: Wieviel Frauen hast Du schon in einer Burka gesehen? Es waren höchstens drei in den letzten 10 Jahren. Meine jungen türkischen Verkäuferinnen lachen sich übrigens über Burkaträgerinnen schlapp und verraten mir spitzbübisch zwinkernd, was die da so an hochpreisigen Dessous darunter tragen.
Du schreibst: "Die Einwanderer aber möchten Deutsche werden. Sie möchten unser Sozial-und Schulsystem nutzen...".
Na ja, ob sie Deutsche werden wollen, weiß ich nicht. Dass die meisten von ihnen erst mal ihr Arsch retten, dem Bombenhagel entfliehen oder nicht beschnitten und zugenäht wollten, sehe ich allerdings als Hauptgrund für ihre Flucht. Dass viele aus wirtschaftlichen Gründen kommen, einfach besser leben wollen - wer sollte ihnen das verdenken?
Auf Deiner Seite stehe ich auch, wenn Du forderst, dass sich der Gast, der Flüchtling (dasselbe verlange ich auch von Touristen), an unsere Gesetze hält, unsere Sitten und Bräuche achtet (übernehmen verlange ich nicht).
Du schreibst. "Auch wenn die rassistische und menschenfeindliche, gehirnamputierte AfD..." - das klingt engagiert und gefällt mir, auch wenn es recht drastisch (und leider, leider unvollständig) ausgedrückt ist. In dieser AfD oder bei Peronen, die dieser GfD (Gefahr für Deutschland) nahestehen, gibt es auch Universitätsprofessoren oder ehemalige, die denen, die nicht den Mut haben, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen, "Argumente" liefern und ihnen auseinander klamüsern, dass die Erde eine Scheibe ist.

Gruß,
Felix
Felix ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.03.2018, 23:01   #45
Kokochanel
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@Thommi:

Afd…“Da gibts einige Hirnis, schon klar, aber rassistischer als deine Aussagen sind sie auch nicht.“.

Genau das ist das Problem, dass von AfD Anhängern , wie ich schon sagte „legitime kritische Thesen“zu ihrem AfD-Müll verschwurbelt werden. Du versuchst hier dasselbe.
AfD ist rechts, es gab am Anfang unter Lucke nur einige rechtsgerichtete, Gauland war auch schon dabei. Dann hat die AfD den Dreh nicht gekriegt und wollte Wahlen gewinnen, also ließ sie die Schwachköpfe alle rein. Heute ist sie eine klar rassistische und menschenverachtende Partei, die außer ihrem nazistischen Geschwafel keinerlei Lösungen anzubieten hat. Weder für Steuern noc Rente, noch Armut, noch irgendwas. Keine Spur also von Alternative.

Merkel hat eine Katastrophensuppe angerührt, die jede nachfolgende Regierung auslöffeln muss. Sie selbst hat die Rüdheit, zu sagen, dass sie nicht wüsste, was sie hätte anders machen können. Nun versucht sie, wieder im Amt, die Brandherde zu löschen, so gut es geht. Auch die AfD könnte das nicht besser, denn viele außenpolitische, wirtschaftliche und globale Aspekte, die auch Thomas schon ansprach, erschweren das. Der Karren steckt im Dreck. Die unerfahrene und poltrige AfD jedoch wäre sicherlich die letzte Partei, die hier eine Lösung bringen könnte. …Schäferhunde auf alle, oder wie? Natürliche, reinrassige Man-hunter, die auf deutsch bellen…

Ich war dafür, dass Merkel geht, aber viele andere, die ich nicht verstehe, haben sie wieder gewollt.
Dies bedeutet aber nicht, dass ich eine Partei wählen würde, die klar rechts ist. Wer Höcke zuhört, muss sich gruseln.
Wie ich schon sagte, mir geht es nicht um Deutschtümelei, ich liebe nicht, wie Felix es tut, Deutschland. Ich liebe das freie Land, in dem ich leben darf. Mir geht es um die Erhaltung dieser persönlichen Freiheit.

Wer dieses in Gefahr bringt, setzt der Demokratie Hörner auf und ermuntert Rechte , Linke, andersgläübige Radikale, ihr gewalttätiges Denken und Tun vor sich selbst und anderen zu legitimieren.

Ich wünsche mir, dass nazistisch denkende und handelnde Menschen in diesem Land nie wieder Regierungsgewalt bekommen. Weil sie nämlich ebenso diktatorisch sein würden wie eine muslimische Partei und damit dem Bürger seine persönliche Freiheit nähmen.

LG von Koko
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Alt 10.03.2018, 11:33   #46
Felix
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Hallo Kokochanel,
Du erwähnst in Deinem letzten Kommentar, "ich liebe nicht, wie Felix es tut, Deutschland. Ich liebe das freie Land, in dem ich leben darf."
Nun, ich halte es da mit Gottfried Keller: "Achte jedes Mannes Vaterland, aber das deinige liebe!"
Du liebst "das freie Land, in dem ich leben darf." Gehe ich richtig in der Annahme, dass Du in Deutschland lebst, in dem Du alle Freiheiten genießt?
Mit "Liebe" ist mein Verhältnis zu Deutschland angedeutet, aber nicht genau beschrieben. Da halte ich es mit ehemaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann, der sinngemäß geäußert hat: "Deutschland lieben? Ich liebe meine Frau." Für mich ist der Begriff Liebe allemal damit verbunden, dass man das, was man liebt, auch kennt. Dazu gehören neben der unzweifelhaften Glanzpunkte auch die düsteren Epochen, für die Deutschland verantwortlich oder mitverantwortlich ist.
Du wünschst Dir, "dass nazistisch denkende und handelnde Menschen in diesem Land nie wieder Regierungsgewalt bekommen. Weil sie nämlich ebenso diktatorisch sein würden wie eine muslimische Partei und damit dem Bürger seine persönliche Freiheit nähmen."
Wünschen kann man sich viel! Die Frage ist, was Du tust!
Es ist a bisserl wenig, der Pfarrerstochter Merkel das Anrühren einer Katastrophensuppe anzukreiden (ich glaube, dass die "Katastrophe" sich sehr in Grenzen hält und viele Menschen neidvoll auf dieses Katastrophe schielen lässt).
Gruß,
Felix
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Alt 10.03.2018, 12:11   #47
Kokochanel
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Hi Felix,
deine Phrasen sind Selbstverständlichkeiten und bringen diese Diskussion nicht weiter, weil du nicht argumentierend widerlegst, sondern die Diskutanten immer in eine Rechtfertigungsposition bringen möchtest. Das ist nervig.
Solche Banalitäten wie "Gehe ich recht in der Annahme, dass du in Deutschland lebst"... dir ist wohl bekannt, wo ich lebe.Ich halte es mit niemandem und ich habe meine Meinung kundgetan, das muss reichen- auch dir, wenn du sachlich nichts zu widerlegen hast.
Gruß Koko
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Alt 10.03.2018, 13:55   #48
Felix
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Hallo Kokochanel,
es sei Dir gegönnt, einfache Wahrheiten als "Phrasen" zu bezeichnen.
Wie nenne ich denn einen Satz wie: "Merkel hat eine Katastrophensuppe angerührt, die jede nachfolgende Regierung auslöffeln muss." ? Oder den: "Der Karren steckt im Dreck." ?
Sind das Beispiele für eine weiter führende Diskussion?
Manche Deiner Beiträge bedienen sich einer platten Sprache, da bleibe ich lieber beim Nerven.
Gruß,
Felix
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Alt 11.03.2018, 11:36   #49
thommi
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@ Kokochanel

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber deine Beiträge spiegeln zum Teil genau diesen "verschwurbelten AfD-Müll" wieder. Auch bin ich kein Anhänger dieser Partei, sondern ein Protestwähler aus genau den vorgebrachten Gründen, ganz sicher nicht wegen ihrer Steuer- und europafeindlichen Politik oder weil das alles so nette Menschen sind. Ich stehe jedenfalls dazu und weise das nicht scheinheilig von mir. Du solltest mir also dankbar sein, denn du schriebst ja:
Zitat:
Zitat von Kokochanel
Immerhin aber hat sie (die AFD), allein durch den Druck, der von ihrer Existenz ausgeht, es erreicht, dass man die Problem heute ansprechen darf ohne gleich als Nazi dazustehen.
Obwohl du mir gegenüber genau das Gegenteil von deiner Aussage praktizierst. Gibt dir das nicht zu denken?
Aber, wie ich schon sagte, ich will dich nicht angreifen, denn im Grunde wollen wir ja dasselbe.
Und lass dich von Felix nicht aufs Glatteis führen. Der geriert sich hier als Gesinnungsgenosse und Erfüllungsgehilfe einer für unser Land und Europa katastrophalen Flüchtlingspolitik, die auf lange Sicht nur Destruktion erzeugen wird.

thommi

@ Felix

Jetzt werde ich dir mal meine ganz persönliche Meinung darlegen:

Ich denke zu wissen, wo du stehst. Nämlich auf der Seite der Gouvernanten und Gesinnungsprüfer. Das Aroma schwebt für mich schon seit einiger Zeit in der Luft. Du spielst hier den alten Onkel und Gralshüter einer spät- und postmarxistischen Gesinnungskultur. Du versuchst die Leute mit deiner überlegenen Moralvorstellung auf verachtenswerte Weise zu maßregeln und mimst das kritische Bewusstsein, nimmst es aber mit der Meinungsfreiheit selbst nicht so genau.
Das heißt: Natürlich ist die linke Meinung vollkommen frei, sich in allen Teilaspekten und Feinheiten zu äußern. Aber derjenige, der sich hingegen vom linken Mainstream, der für sich selbst in Anspruch nimmt, linksliberal zu sein, entfernt, muss teuflisch aufpassen, dass er von dir nicht sofort in die rechte, am besten gleich in die rechtsradikale Ecke gestellt wird. Denn da zu differenzieren, das ist für dich selbstverständlich nicht erforderlich, weil du ja selbstredend mit der allgegenwärtigen political correctness konform gehst. Sind für dich ja nur die Rechten! Da kommt es auf Unterscheidungen nicht so an.
Ich möchte an dieser Stelle an einen Sinnspruch erinnern, der anscheinend heutzutage keinen Wert mehr hat: Dies ist ein freies Land!

Und ich und jeder andere hier hat das verdammte Grundrecht, über die hunderttausenden Flüchtlinge, die unser Land im Gegensatz zu anderen europäischen Nationen aufgenommen hat, zu sagen, was ich denke.

Und bevor du jetzt anfängst, mir rechtslastige Tendenzen zu unterstellen, möchte ich darauf hinweisen, dass meine Familie und einige meiner Nachbarn die Patenschaft für eine 5-köpfige Familie aus Eritrea übernommen haben, die von unseren Behörden vollkommen im Stich gelassen wurde, die in den nahe gelegenen Flüchtlingsunterkünften auf die schlimmste Art und Weise terrorisiert wurde, weil es sich um eine christliche Familie handelt.
Ebenfalls haben wir uns für eine syrische Familie eingesetzt, die dem Vater der o.a. Familie beistand, als ihn einige bekloppte Moslems halbtot geschlagen haben und seine Frau vergewaltigen wollten.

Bei Interesse gebe ich gerne weitere Auskünfte, wie das abgelaufen ist und welche Konsequenzen das für die Betroffenen und unsere bzw. meine Familie(n) hatte.

Also erzähl mir hier nix. Denn wenn man deiner Lebensgeschichte Glauben schenken darf, dann handelt es sich bei dir um einen schon älteren Menschen, dem es anscheinend scheißegal sein kann, wie es mit unserem Land in nächster Zukunft weiter geht.

thommi
thommi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.03.2018, 12:23   #50
Kokochanel
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@thommi "Und ich und jeder andere hier hat das verdammte Grundrecht, über die hunderttausenden Flüchtlinge, die unser Land im Gegensatz zu anderen europäischen Nationen aufgenommen hat, zu sagen, was ich denke."
Da stimme ich dir ausdrücklich zu.

Im Moment bist du es, der sich von Felix, der das recht gekonnt macht, aufs Glatteis führen lässt und sich zu rechtfertigen sucht.
Ich kenne seine Taktitk und muss nicht betonen, dass auch ich, lange bevor es modern war, Flüchtlingen half.

Du bist AfD freundlich, aber nicht rechts nach eigenen Angaben. Da befindest du dich in Gesellschaft von Prozent Wählern, die mittlerweile über die der SPD hinausgehen. Denn auch die werden für die Armen nichts tun.
Wenn man genauer hinschaut ist die Grundrente nur für Menschen, die ohnehin Grundsicherung haben und nicht bedingungslos.Dh , der sprsame Wohnungsbesitzer muss nach wie vor seine Wohnung verkaufen und von dem Geld leben.
Der Rechtsanspruch soll für Grundschulbetreuung ebenso einklagbar sein wie der für die Kita. Und kann man sich ebenso die Wand mit tapezieren, denn wo keine Betreuung ist, ist keine...
Alles also nur Makulatur.

Diese Fakten werden mehr Wähler in die Arme der AFD treiben und das ist schlimm, finde ich.Obwohl ich dir auch leider dahingehend recht geben muss, sie ist demokratisch gewält. Also liegt die Verantwortung dafür auch bei den etablierten Parteien, was es nicht besser macht...

LG von Koko
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