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Alt 11.09.2018, 17:22   #41
waterwoman
Nixe, rotblond
 
Benutzerbild von waterwoman
 
Registriert seit: 18.02.2018
Ort: in Meeresnähe
Beiträge: 505
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Hallo Erich,

schau mal, was du da schreibst:
Zitat:
ICH höre nicht auf!? - IHR hört nicht auf, so sehe ich das!
und nun guck dir deine Einlassung #39 an.
Da wird wieder alles durchgekaut.
Das kommt mir vor, als wolltest du nicht wahr haben wollen, dass wir deine Beiträge vorher schon längst verstanden haben,
wie auch EV bemerkte.

Und dann schau mal hier:
Zitat:
Wenn du mich unbedingt als Monster sehen willst, nur zu.
ich finde in diesen vielen Artikeln nicht einen einzigen, in dem man dich so bezeichnete.
Warum also dann wieder diese Übertreibungen?
Und immer so ein wütender Duktus - ich kanns echt nicht mehr verstehen.
Zitat:
Und was du als "Schimpfworte und Beleidigungen" zu interpretieren geruhst, dafür sorgst DU ganz alleine!
ich finde auch in meinen Beiträgen kein einziges Schimpfwort.

Ich bin es aber ebenso leid wie du, mit dir einen Konsens anzustreben.
In meinem Beitrag davor hatte ich bemerkt, dass man politische Gesinnung nicht missionieren kann.
Und dass wir besser Gedichte schreiben sollten, weil wir das besser können als uns einigen auf eine Linie, was eh nicht möglich ist -
siehe große Politik, so auch im Kleinen.

In diesem Sinne freundlichen Gruß,
ww
__________________
Die Philister, die Beschränkten, diese geistig Eingeengten, darf man nie und nimmer necken.
Aber weite, kluge Herzen wissen stets in unsren Scherzen Lieb und Freundschaft zu entdecken.

Heinrich Heine
waterwoman ist offline  
Alt 11.09.2018, 18:21   #42
Eisenvorhang
Gast
 
Beiträge: n/a
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Erich fühlt sich halt stark bedroht, kritisiert und angegriffen. Die Impulsivität rührt aus Unsicherheit, wegen seiner miesen Vergangenheit.
Sein Verhalten ist ein Schutzmechanismus; im Grunde existieren drei:

- Flucht nach vorn
- Erstarren
- Isolation / Rückzug

Wir sollten also mal innehalten, ob die fortlaufende Kritik gegenüber Herrn Kykal unbedingt gerechtfertigt ist (mal vom Politik-Thema abgesehen).
Seine Formulierungen sind hart, direkt, ungeschönt und ehrlich - aber unmussverständlich!!!


Wir wollen ja alle wieder abkühlen und Frieden finden! Bitte lasst uns das teilweise gute Eiland-Klima beibehalten. Ich jedenfalls für meinen Teil, wäre darüber sehr froh.
Kritik zum "Chämser" Gedicht JA, persönliche Belange zum Autor NEIN.
Wäre ich jetzt ein Mod oder Ähnliches käme das Machtwort meinerseits.

vlg

EV
 
Alt 11.09.2018, 18:36   #43
thommi
Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 28.12.2013
Beiträge: 33
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Hi Erich Kykal,

ich finde nicht, dass du diskreditiert, entrechtet und ausgeschlossen wirst, denn schließlich wird ja versucht, mit dir im Dialog zu bleiben.
Du hast mir geantwortet auf dein Empfinden bezüglich der österreichischen Regierung, das ist doch schon mal ein Anfang und ich fand es interessant in vielerlei Hinsicht.
Leider bist du auf meine anderen Aussagen gar nicht erst eingegangen, was ich sehr schade finde, denn ich habe versucht, dir eine Brücke zu bauen.
Ich versuche es noch einmal ohne langwierige Wiederholungen.

Dein Text als solches geht völlig in Ordnung, daran ist auch meines Erachtens nichts auszusetzen. Ich sehe hier auch niemandem, der dir dein Engagement gegen Rechtsradikale vorwirft.
Das Problem liegt einzig im Titel, was ich im letzten Beitrag schon zu erklären versucht habe.
Wenn es hier scheitert, dann liegt dies nach meinem Dafürhalten daran, dass du nicht bereit bist, auch einmal nur annähernd in Erwägung zu ziehen, dass du mit dieser Formulierung vielleicht doch mal einen Fehlgriff getan haben könntest.

Stattdessen überlegst du, ob du einigen hier vielleicht zu groß geworden wärest und unterstellst, dass es womöglich jenen ein Genuss sei, dich vom Sockel zu stoßen.
Die Frage lautet, kann man einen wirklich großen Dichter tatsächlich vom Sockel stoßen?
Und was bedeutet eigentlich in diesem Zusammenhang wahre Größe? Zeichnet sie sich nicht dadurch aus, auch einmal einen Fehler einräumen zu können, weil eben kein Mensch perfekt ist?

Den Alleskönner nimmt dir niemand ab. Wenn du der Welt immer ein idealisiertes Bild von dir präsentierst, trennt dich das von den anderen. Wahre Größe bedeutet, die eigenen Schwächen nicht immer zu verstecken, sondern auch Unsicherheit zu zeigen. Nur wer seine eigenen Fehler eingesteht, wird vom Gegenüber ehrlich wahrgenommen.
Du wirst staunen, mit wie viel mehr Respekt dir begegnet wird, wenn du auch einmal begründete Kritik an dich heranlässt. Darin zeigt sich die wahre Größe.
Ansonsten sprichst du dein eigenes Urteil und stößt dich wahrscheinlich selbst vom Sockel, was ich schade fände, auch wenn wir hier und da nicht einer Meinung sind.

Freundliche Grüße
thommi
thommi ist offline  
Alt 18.09.2018, 18:22   #44
Leuchtfeuer
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Benutzerbild von Leuchtfeuer
 
Registriert seit: 03.05.2009
Beiträge: 116
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Hallo thommi,
Treffer - versenkt. Hast anscheinend voll ins Schwarze getroffen.

Wie sagte Thomas Carlyle noch so schön?
Zitat:
Zitat von Thomas Carlyle
Der schlimmste aller Fehler ist, sich keines solchen bewusst zu sein.
Ich weiß nicht, ob das Ignoranz oder Dummheit ist. Vielleicht sogar beides.

Grüßle Leuchtfeuer
Leuchtfeuer ist offline  
Alt 18.11.2018, 17:06   #45
Erich Kykal
TENEBRAE
 
Benutzerbild von Erich Kykal
 
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 7.749
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Hallo.

Wann bitte hätte ich mich je als "Alleskönner" bezeichnet?

Hier wird erneut ein Bild von mir unterstellt, das nicht stimmt und niemals gestimmt hat.

Wann bitte je hätte ich vermittelt, mich für "zu groß" zu halten, so als hätte ich es nötig, mich so über andere zu erheben?!

Ich sprach davon, dass manche hier mich wohl für zu groß geworden HALTEN könnten (was sie zu so einem aggressiven Verhalten verleiten könnte - immer schön im Konjunktiv!), das bedeutet etwas ganz anderes als die charakterlich herabwürdigende Unterstellung, ich würde selbst so von mir denken!

Entweder man liest meine Kommis schlampig und achtet nicht auf Feinheiten der Sprache, oder man verdreht bewusst Tatsachen, um mich in ein möglichst schräges Licht zu rücken! Was davon soll ich annehmen?

Ich achte eine angebrachte Krtitik durchaus und erweise mich keinesfalls als "resistent", wenn ich einsehe, dass ein Einwand gerechtfertigt ist. In diesem Fall hier bin ich allerdings anderer Ansicht. Warum sollte die Nennung eines Ortsnamens (stellvertretend für ein allgemeines deutsches Symptom) so beleidigend sein? Wer hat es nötig, derart fanatisch einen auf Lokalpatriotismus zu machen, dass er sich da persönlich gekränkt fühlt?
Wenn ich vor Jahren ein Gedicht über brennende Asylantenheime geschrieben und es "Rostocker Symptome" genannt hätte - wären mir dann die patriotischen Bewohner von Rostock geschlossen an die Gurgel gesprungen!? Wohl kaum.

Nein, wie ich es sehe, ist der Aufhänger "Chemnitz" als Gedichttitel hier nur Mittel zum Zweck, um mir so richtig schön einen mitgeben zu können, um mich als Störenfried, missgünstigen Kleingeist und arroganten Pinsel darstellen zu können, während man sich selbst dabei im wärmenden Lichte der eigenen Rechtschaffenheit suhlen kann. Zumindest habe ich mittlerweile diesen Eindruck gewonnen.

Hätte ich sofort Asche auf mein Haupt gestreut und mich untertänigst entschuldigt, wäre all das nicht passiert, zumindest nicht in diesem Faden. Das hätte ich auch getan, wenn ich ehrlich gedacht hätte, wirklich einen Fehler gemacht zu haben - aber das war nun mal nicht der Fall, nicht aus meiner Sicht. Aber ich hege den Verdacht, dass man irgendwann schon einen anderen Aufhänger gefunden hätte, um mich mies zu machen und sich allen unterschwelligen Ärgers bezüglich meiner Person zu entschlagen.
Und dass ich nach wie vor nicht klein beigebe und mich nicht zu den Beschuldigungen "bekenne", lässt mich umso mehr als Sturkopf und uneinsichtigen Querkopf dastehen! Geschickt eingefädelt! Für mich funktioniert das wie Trump's "fake news" - einfach lang genug Dinge behaupten - irgendwann bleibt es hängen, und der Ruf ist beschädigt.

So wurden all meine Versuche, meine Motive darzulegen, bloß als "manipulative Umdeutung einer unstrittigen Faktenlage" gedeutet, so als wären meine "niederen" Motive allein durch eure Interpretation davon hinreichend bewiesen!

Dass Thommi da oben offenbar tatsächlich glaubt, ich hätte all das "so gesagt" wie von ihm offenbar gedacht, beweist den Erfolg solcher Zerredungskampagnen. Der Applaus von Herrn L. dafür spricht seine eigenen Bände.

Gut - stoße ich mich eben selbst vom Sockel, auf den ich mich nie selbst gestellt habe: Ich bleibe dabei! Was mit einem Missverständnis bezüglich einer Textinterpretation begonnen hatte, wurde zu einer Schlammschlacht gegen meinen Forenruf, bloß weil ich nicht bereit war, einen Fehler einzusehen und einzugestehen, der für mich nie einer war.

Und wenn wir schon bei Kritik sind: Ein gesundes Selbstbewusstsein hält das aus, oder? Dann frage ich mich, warum manche wegen der Erwähnung dieses Ortsnamens im Zusammenhang mit den Umtrieben extrem Rechter (was faktisch nicht leugbar ist) so pikiert reagieren, so als hätten sie panische Angst, jemand könnte ihren geliebten Heimatort nur noch durch diese Brille sehen!

Echt? Wer - außer extrem dummen Menschen, deren Urteil nun wirklich keine Maßgabe für eigenes Denken sein sollte - würde denn derart verallgemeinern, dass er einen Ort nur und einzig nach einer einzigen negativen Begebenheit beurteilen würde? Und wenn diese Begebenheit nun mal passiert ist, hätte der Ort es dann nicht auch zumindest teilweise verdient, dass man bei seiner Nennung auch an diese Begebenheit denkt - ohne dabei gleich ALLE Bewohner mit in den Topf übertriebener Verachtung werfen zu müssen?

Wir alle wissen, dass es dumme und böse Menschen ÜBERALL gibt. Die Namen von Orten ihres Handelns stehen stellvertretend für ihre Dummheit und Grausamkeit, aber leider auch - um das vor allem! - für die Unfähigkeit der Gesellschaft an sich, solche Umtriebe gar nicht erst aufkommen zu lassen! Die Schande von Rostock oder Chemnitz oder vieler anderer Orte, an denen ein grobes Unrecht geschah und wo die allertiefsten Elemente unseres Menschseins die Oberhand gewannen, ist die Schande aller! Ist meine Schande ebenso wie die derer, die dort wohnen und es aus lokalpatriotischen Resentiments lieber totschweigen wollen, dass ausgerechnet ihr eigener Ort zum Schauplatz allgemeinen gesellschaftlichen Versagens wurde!

Wer sich also mokiert, dass sein Ort im Titel eines Gedichtes erscheint, das sich gegen Dummheit und Herzenskälte ausspricht, sollte - anstatt sich in kleinlicher und falsch verstandener Heimattreue zu ergehen - eher mal darüber nachdenken, wohin er sich mit solchen Argumenten selber stellt! Da hilft es dann auch nichts, sich einzureden, man hätte ja nur gegen die Regierung Merkel protestieren wollen, und ein offenkundig von der Lügenpresse gesteuerter "Ausländer" wie ich könne gar nicht erfassen, worum es ginge! Es kommt eben auch darauf an, WIE man protestiert!

Ja, ich hätte "diplomatischer" sein können und einen Titel ohne Ortsangabe wählen können. Was für einen Unterschied hätte es gemacht, wenn jeder Leser aufgrund der Zeitnähe der Ereignisse doch sofort gewusst hätte, um welche Begebenheiten an welchem Ort es dabei ging? Und wegen so einer Lappalie werde ich genüsslich durch den Dreck moralischer Unlauterkeit gezogen? Zieht euch mal meine Schuhe an, ehe ihr an eurer Selbstgerechtigkeit erstickt!



So - das war jetzt meine absolut letzte "Einlassung" zu diesem Thema und Faden! Akzeptiert es oder ignoriert es, mir egal. Ich habe mich wirklich oft genug erklärt.

Ich ersuche um die endgültige Schließung dieses Fadens.
__________________
Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen.
Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen!
Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind.
Dummheit und Demut befreunden sich selten.

Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt.
Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit.

Geändert von Erich Kykal (18.11.2018 um 18:01 Uhr)
Erich Kykal ist offline  
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