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Finstere Nacht Trauer und Düsteres

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Alt 18.01.2015, 21:16   #1
gutschilala
Neuer Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 21.09.2014
Beiträge: 2
Standard Friedenskerze

Wenn ich leuchte, werd ich sterben,
doch der Lichterglanz ist schön.
Um für Frieden hier zu werben,
will ich gern daran vergehn.

Ohne Licht müsst ich nicht eilen,
meine Schönheit säh man nicht,
würd dann hier zwar lange weilen,
ewig, aber ohne Licht.

Geändert von gutschilala (29.01.2015 um 21:58 Uhr) Grund: Vorschlag eKy
gutschilala ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2015, 18:13   #2
Chavali
ADäquat
 
Benutzerbild von Chavali
 
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Mitteldeutschland
Beiträge: 12.367
Standard

Hallo gutschilala,

das ist ein hübscher kleiner Vers über die Vergänglichkeit der guten, schönen und wichtigen Dinge
und über die zwei Seiten im Leben.

Wollen wir hoffen, dass die Friedenskerze doch noch sehr sehr lange brennt und nicht verlischt.

LG Chavali
__________________
.
© auf alle meine Texte
Du bist nicht mehr da, wo Du warst,
aber Du bist überall, wo ich bin.


*
Chavali ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2015, 20:46   #3
Erich Kykal
TENEBRAE
 
Benutzerbild von Erich Kykal
 
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 7.807
Standard

Hi, G.!

Das Gedicht gefällt mir!

Kleinigkeiten:

"Sterben/Erden" ist kein reiner Reim, da bei der Endung "-en" der Konsonant davor eine wesentliche Rolle spielt. Rein wäre "werden/Erden" oder "sterben/werben".

Alternative für S1:

"Wenn ich leuchte, werd ich sterben,
doch der Lichterglanz ist schön.
Um für Frieden hier zu werben
will ich gern daran vergehn."



Damit du in S1 einen Reim auf "schön" bekommst, muss das "vergehen" in Z4 verkürzt geschrieben werden: "vergehn". Also weg mit dem "e".


Sehr gern gelesen!

LG, eKy

PS: Sollte es mit dem Nick "gutschilala" keine spezielle Bewandtnis haben, die es dir unmöglich macht, darauf zu verzichten, rate ich aufrichtig zu einer Namensänderung - einen Dichter mit so einer "Bezeichnung", die man bestenfalls als onomatopoetisches Babyidiom interpretieren kann, kann ich irgendwie sprachlich einfach nicht ernst nehmen!
__________________
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Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen!
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Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt.
Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit.
Erich Kykal ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2015, 21:55   #4
gutschilala
Neuer Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 21.09.2014
Beiträge: 2
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Hey eKy,

vielen Dank für deine ausgesprochen omniopoetopotente Antwort

gutschilala

Hey Chavali,

vielen lieben Dank für deine warmen Worte, ich habe mich sehr gefreut

gutschilala
gutschilala ist offline   Mit Zitat antworten
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