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Die lieben Kleinen Kindergedichte

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Alt 04.07.2010, 19:12   #1
Ibrahim
Verstorbener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 30.03.2009
Ort: Puch/Salzburg
Beiträge: 597
Standard Wie der Kohlweißling zu seiner Farbe kam

Der Herrgott war beinahe fertig
im schmetterlichen Schöpfungsakt,
da wurde er mit Schreck gewärtig,
die Farb war aus, fatal, vertrackt.

Die Engel suchten hinter Wolken,
auch Petrus wusste keinen Rat.
So wurd ein Cumulus gemolken,
ergiebig zwar, doch etwas fad.

Ein Rest von Trauermanteltinte
genügte für ein Tupfenpaar.
Nun weiß man, wie des Himmels Finte
dem kohlig Weißen Pate war.
__________________
Ich will mit meinen Reimen die Leute zum Schmunzeln, Weinen oder Fluchen bringen.
Ibrahim ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2010, 21:12   #2
Gert-Henrik
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hei hei

Was für eine schöne Vorlage, für diese seit einer Weile brachliegende Rubrik! Streckenweise ist es für die kleinen Lauscher vielleicht nicht ganz so einfach den Inhalt im Detail zu verstehen, aber das ist -entsprechend engagierten Vortrag vorausgesetzt- gar nicht soo wichtig

Wirklich gerne gelesen!

LG, L.
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Alt 06.07.2010, 09:15   #3
Ibrahim
Verstorbener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 30.03.2009
Ort: Puch/Salzburg
Beiträge: 597
Standard Hallo Limes!

Ich war mir nicht ganz sicher, in welche Rubrik ich das Gedicht stellen sollte. Ich bastle gerade an einer Serie "Wie...". Der Kohlweißling wird noch an anderer Stelle auftauchen. Herzlichen Dank für den Kommentar. LG Ingo
__________________
Ich will mit meinen Reimen die Leute zum Schmunzeln, Weinen oder Fluchen bringen.
Ibrahim ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2010, 19:06   #4
Dana
Slawische Seele
 
Benutzerbild von Dana
 
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.620
Standard

Lieber Ibrahim,

ich las es schon an anderer Stelle, doch diesem "Notkohlweißling" gönne ich, dass er die Beachtung liest. Der schmetterliche Schöpfungsakt ist mehr als gelungen.

Liebe Grüße
Dana
__________________
Ich kann meine Träume nicht fristlos entlassen,
ich schulde ihnen noch mein Leben.
(Frederike Frei)
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