17.07.2010, 17:30
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 23.02.2009
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Beiträge: 526
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Gewahrsamkeit
Der Wind weht frisch, er streichelt tief und weich
in sanften Brisen übers Gras hinweg.
Ein Schmetterling fliegt pendelnd hin und her,
als suche er den ganz bestimmten Duft.
Ich schaue in die Ferne. Klare Sicht.
Der Stein, auf dem ich sitz ist moosbedeckt.
Die Wolken schweben träg am Firmament.
Am Horizont glimmt lichterlohes Rot.
Wie Dämmerung nach Sonnenuntergang
empfinde ich die Traurigkeit in mir.
Doch augenblicklich bin ich mir gewahr,
dass nun auch noch ein zweiter Falter fliegt.
Nicht eine einzige Sekunde lang
verschliessen sie sich hadernd vor der Welt,
denn jede Blüte zeigt sich offenbart.
Nur Menschen lassen Leere oft nicht los.
Geändert von Blaugold (16.08.2010 um 17:40 Uhr)
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