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#5 |
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Gesperrt
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Berlin
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Liebe Forelle,
unser "metrikloser" Panzerknacker hat Recht, ich komme auch ins Schleudern! Schau mal, ich lese das so: Er kochte sich paar Bellgadowweln Auf seichten - weichen Wilsbandowweln So steht er fein in eigner Küche Doch nicht so rein - mit or`ntlich Flüche Dazu kommt fix ein Brathering So nennt er das – der Ratherr Ding Gemischt in einem Möhrentopf Der Hahn der dröpt - der Störentropf Ihm überkommt ein Wahnsinnsschock Er keine Maid sich damit lock` Wohl dann ist`s besser: Fischstäbchen Für sein so schönes Milchmädchen Jetzt plagt ihn auch noch Durstdrang Auf Pflaumensaft – welch Durchgang Er nimmt sogleich schnell Reißaus Geschwind auf`s liebe Sch .... Die beiden ersten Strophen halte ich für in Ordnung, obwohl mir der Wechsel zwischen betonten und unbetonten Kadezen nicht gefällt, aber das ist Geschmackssache. Auf den ersten Blick erscheinen die beiden letzten Strophen ziemlich in Ordnung, eine kritische Leserin entdeckt dort jedoch Schwächen : Fischstäbchen und Milchmädchen geht reimtechnisch gar nicht, es sei denn, Du könntest sie ins Versmaß einbinden. Und auch die vier Endungen der letzten Strophe sind für mein Empfinden ziemlich schlimm.Nichts gegen Deine Idee, die ist urkomisch. Die Umsetzung gefällt mir nicht wirklich. Du hast schon sehr, seeeeehr viel bessere Gedichte geschrieben! Ich grüße Dich herzlich und wünsche Dir eine Gute Nacht, Medusa. |
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