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#1 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 17.11.2015
Ort: Oberpfalz
Beiträge: 539
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Hallo eKy,
wortgewaltig wie immer! Ich bin dir gern in die tiefen Räume des Waldes gefolgt ![]() Gruß, Laie |
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#2 |
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TENEBRAE
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Hi Sy und Laie!
Das alte Stück musste etwas überarbeitet werden, da einige Zeile Überlänge hatten und eine zu kurz war. Damals schrieb ich noch rein nach Sprachmelodie und Gehör, zählte mangels Wissen keine Heber. Vielen Dank für das positive Echo auch für diese "oide Hadern"! ![]() Steine vergehen rascher als man glauben möchte! Selbst eine Lebzeit reicht aus, um dabei zuzusehen, wenn der Stein der rauen Witterung und dem Sonnenlicht ausgesetzt ist! Hier platzt etwas ab, dort wird ein Brocken locker, usw... Die "steinerne Zeitlosigkeit" ist auch nur eine Illusion! ![]() Leider ...LG, eKy
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Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen. Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen! Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind. Dummheit und Demut befreunden sich selten. Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt. Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit. |
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#3 | |
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Von Raben umkreist
Registriert seit: 27.12.2009
Ort: Am Niederrhein
Beiträge: 1.059
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Hei eKy,
"nur" ein Stein, dabei hat er schon unvorstellbar viele Jahre auf dem Buckel. Nicht umsonst heißt es "steinalt". Wieviel Zeit wohl vergehen musste, bis ein Stein, der unter einem Gletscher lag, da zum Liegen kam, wo er jetzt liegt? Mit deinem Gedicht hast du eine leicht magische Stimmung hervorgerufen und mich ein wenig sinnieren lassen. Zitat:
Ich las mal ein Cartoon, in dem ein Junge einen Kieselstein ins Meer wirft. "Oh nein", seufzte der Stein, wo ich doch über einhunderttausend Jahre gebraucht habe, um endlich aus dem Wasser zu kommen!" Gerne gelesen und ein wenig drüber nachgedacht. Liebe Grüße Sid
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Alle meine Texte: © Sidgrani "Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch"
»Erich Kästner« |
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#4 |
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ADäquat
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Mitteldeutschland
Beiträge: 13.028
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Servus, Erich,
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. © auf alle meine Texte
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#5 |
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TENEBRAE
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Hi Sid und Chavi!
Als ich dieses Werk (so in etwas 2006 oder so) schrieb, dachte ich an einen alten verwitterten Keltenstein oder eine noch ältere heilige Opferstelle im Wald mit Schalenstein und/oder grob behauenem Steinaltar. Als ich als Kind und Bursche so durch die Wälder streunte, kam ich oft an Plätze darin, die wie heilige Orte anmuteten und eine eigene Magie, einen alten Zauber auszustrahlen schienen, der mich gefangennahm und berückte. Alte, wie mit lebendiger Haut flechtenüberzogene und bemooste Granitfelsen zwischen hohen Bäumen haben es mir immer schon angetan ... LG, eKy
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Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen. Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen! Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind. Dummheit und Demut befreunden sich selten. Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt. Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit. |
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#6 |
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Gast
Beiträge: n/a
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ein Werk, das Gänsehaut macht, lieber Erich. Durch die 5 Hebungen hat es wirklich gewonnen, wirkt viel stärker.
Ein bisschen mystisch- sehr schön! LG von Koko |
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#7 |
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TENEBRAE
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Hi Koko!
Das Gedicht war ursprünglich auch fünfhebig, aber weil ich damals von Hebungen oder vom Silbenzählen keine Ahnung hatte und rein nach Gefühl und Sprachmelodie taktete, waren eben einige Zeilen zu kurz/lang nach Silbenzahl oder hatten einen Heber zu viel oder zu wenig. Das habe ich nunmehr behoben - so war das gemeint. LG, eKy
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Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen. Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen! Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind. Dummheit und Demut befreunden sich selten. Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt. Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit. |
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#8 |
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Slawische Seele
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
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Lieber eKy,
wenn man genau hinhört (hinschaut oder hinträumt) raunt die Natur uns ständig etwas zu. Dein Gedicht zeigt es wunderschön auf. ![]() Der "wilde Garten" hinter unserem Haus war vor 100 Jahren stufenförmig angelegt. Ich stoße beim Gärtnern teilweise auf Steinbrocken, die man kaum oder gar nicht heben kann. In mühsamer Arbeit habe ich einige freigelegt und dabei liefen für mich ganze Filme ab: Woher er kam, wie viele Hände ihn schon bewegt haben oder Menschen die darauf gesessen haben, um Pause zu machen. Diese Gedanken habe ich auch bei kleineren, viel kleineren Steinen und Steinchen. Nicht weniger haben es mir alte, uralte Bäume angetan. Herz der Wildnis hat mir besonders imponiert - aber auch "kirchenloser, stiller Wille. ![]() Gern gelesen uns länger verweilt, liebe Grüße Dana |
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#9 |
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TENEBRAE
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Hi Dana!
Wie gesagt - ein altes Stück! Damals war es fehlerhaft geschrieben, weil ich manches noch nicht wusste, und leider hat mich auch niemand damals in den Foren, wo ich es veröffentlichte, darauf aufmerksam gemacht. Bei mir im Mühl- und Waldviertel sind die Steine etwas größer - du erinnerst dich an meine Links zu den Steingedichten, die ich schrieb? Viele von denen könnte man nicht mal mit einer Schubraupe oder einem Bagger nennenswert bewegen! Granitrestlinge aus Wollsackverwitterung nennt sich das. Vielen Dank für deinen Beitrag! ![]() LG, eKy
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Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen. Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen! Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind. Dummheit und Demut befreunden sich selten. Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt. Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit. |
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#10 | |
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Von Raben umkreist
Registriert seit: 27.12.2009
Ort: Am Niederrhein
Beiträge: 1.059
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Zitat:
Liebe Grüße Sid
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Alle meine Texte: © Sidgrani "Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch"
»Erich Kästner« |
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