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#1 | ||
Erfahrener Eiland-Dichter
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![]() hallo Stimme,
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© Bilder by ginton du bist in mir... Alles, was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form. (Hopi) nichts bleibt, nichts ist abgeschlossen und nichts ist perfekt... (Wabi-Sabi)
Geändert von ginTon (12.12.2011 um 17:46 Uhr) |
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#2 | |||||||||
Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 15.03.2011
Ort: Stuttgart
Beiträge: 1.836
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Hallo, liebe fee,
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Zitat:
![]() ![]() ![]() Ich stimme dir aber bezüglich des ersten Terzetts zu und sage "Dankeschön". Mir gefällt Strophe 3 selbst auch am besten. (Wenigstens etwas. ![]() ![]() Zitat:
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![]() ![]() Mal sehen, wie es wirkt, wenn ich die beiden Verse ersetze. Das mache ich aber heute nicht mehr - siehe die Uhrzeit. ![]() Danke für deinen wertvollen Kommentar. ![]() Liebe Grüße Stimme ![]() ------------------------------------------------------ Hallo, gin, Zitat:
Es sei denn, man möchte sich auf das "klassische Standardsonett" festlegen. Dann hieße es: Zwei Quartette, zwei Terzette. 1. Quartett: These. 2. Quartett: Antithese bzw. Erklärung/Ausführung der These. 1. Terzett: Überleitung zur Synthese. 2. Terzett: Synthese/Erkenntnis. Versmaß: Fünfhebiger Jambus, "Endecasillabo" (Elfsilbler) mit meist weiblichen Kadenzen (vor allem in den umarmenden Reimen). Reimschema: abba, abba, cdc, dcd. Umarmende Reime in den Quartetten (dort auch strophenübergreifend), und ein "Terzinenreim" in den Terzetten. Das ist nur mal so zur "Info", denn ich weiß, dass sich viele nur eine "vage" Vorstellung davon machen, was ein Sonett denn nun ist. (Und ich fange nicht mit dem englischen Sonett an, das ist wieder etwas anderes. ![]() Aber es freut mich natürlich, wenn es dir (trotzdem) gefällt! ![]() Zitat:
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![]() Danke für deinen informativen Kommentar! ![]() Liebe Grüße Stimme ![]()
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#3 | |
asphaltwaldwesen
Registriert seit: 31.03.2009
Ort: österreich
Beiträge: 961
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ich schau gern wieder rein, liebe stimme ![]() vermutlich liegt es wirklich an den zwei von dir ausgemachten stellen. der von ginTon angeführte vers ist übrigens auch mein grund gewesen für das gefühl, bereits am ende der zwei quartette im winter angekommen zu sein. bin schon gespannt, was die neue version bringt. ich selbst tu mir immer sehr schwer, einmal gefühlt "fertige" gedichte nochmal umzuschreiben. oft kipp ich die dann als ganzes in die tonne (was ich hier aber auf keinen fall sehen möchte!). liebe grüße fee Geändert von fee (13.12.2011 um 08:39 Uhr) |
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#4 |
Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 15.03.2011
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Beiträge: 1.836
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Hallo, liebe fee,
danke, dass du "dran" bleibst. ![]() ich habe jetzt den "metaphorischen Bezug" etwas verstärkt, indem ich in Strophe 1 "der Sommer" durch "das Leben" und "der Frost" durch "die Zeit" ersetzte. Dann wird auch der Bezug auf die "vergehende Zeit" durch die Wiederholung in der letzten Strophe deutlicher. Jetzt lasse ich also die "Zeit" den (Lebens)Baum fällen (der ja im "Sommer des Lebens" durchaus "groß und stark" ist, jedenfalls "fühlen" wir das so), was auch für mich sinnvoller klingt - denn, wie du sagtest: Eigentlich fällt nicht der Frost einen Baum - aber die Zeit schon. Das vorherige Enjambement in den Terzetten habe ich dahingehend geändert, dass die "Chronologie" jetzt besagt: Der Herbst trägt jetzt zwar immer noch das "Echo des Sommers", aber er lässt es "verhallen" (beendet also die "Sommerzeit") und zugleich "verklingt" der Herbst selbst im "Lied des Winters". Damit stelle ich nun den Herbst als "Übergangszeit" dar - was er ja auch ist. Natürlich ist das Gedicht nach wie vor nicht "optimal", aber ich glaube, als "Durchschnittsgedicht" kann man es jetzt so "stehenlassen". ![]() Ich hoffe, dass es besser geworden ist, wenn der Winter jetzt eher als Metapher für das "Alter" steht. Und noch einmal ein Dankeschön an alle Kommentarschreiber/-innen! ![]() Liebe Grüße Stimme ![]()
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#5 |
asphaltwaldwesen
Registriert seit: 31.03.2009
Ort: österreich
Beiträge: 961
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hab's grad gelesen, liebe stimme,
und finde es jetzt richtig rund und schön! mehr als "durchschnitt" jedenfalls! (immer diese tiefstapelei. tsts) ![]() die zeit als "unsichtbare kraft", die auch den stärksten sommer/mammutbaum zum abdanken zwingt, gefällt mir richtig gut. und der herbst, in dem der sommer noch als spürbarer klang dennoch bereits verhallt, um von winter"geräuschen" abgelöst zu werden, also als zeit des übertritts, ist ein richtig feiner vergleich! das jahr wird dadurch im gesamten text platzhalter für lebenszeit, für werden und vergehen. die fixierung auf die jahreszeiten ist jetzt nicht mehr da und dadurch schließt sich alles zu einem viel feinsinnigeren ganzen. gefällt mir sehr! lieber gruß fee |
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#6 |
Erfahrener Eiland-Dichter
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Beiträge: 1.836
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Liebe fee,
dann kann ich mich nur noch einmal bei bedanken, denn so ein "Schubs" in die "richtige Richtung" ist immer sehr hilfreich. ![]() Was das "Tiefstapeln" betrifft - also, ganz ehrlich: "Hochstapeln" ( ![]() ![]() Ich bin meine schlimmste Kritikerin ... ![]() ![]() ![]() Liebe Grüße Stimme ![]()
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