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Auf der Suche nach Spiritualität Religion und Mythen

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Alt 01.06.2013, 19:02   #1
ginTon
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Hi chavilein,,

Ich hatte mir das Werk gestern schon durchgelesen und nun werde ich es auch
kommentieren. Inhaltlich gefällt es mir sehr, fast schon schwarzromantisch, falls
es das nicht sogar ist...

Zitat:
Wohl tausend Jahre ist es her,
da kam von Nord ein Nebelmeer,
es hüllte alles Leben ein
und legte sich auf Haus und Stein.
Fantastisch, finde ich super so...

Zitat:
Die Menschen flohen nackt und bloß
sie hatten nur noch ihren Schoß,
selbst Riesenbäume lösten sich
von ihren Wurzeln - fürchterlich!
Die einzige Zeile, an der ich etwas zu rütteln hätte, wäre die 2. "aus ihren Zimmern und dem Hof" oder ähnlich könnte ich mir vorstellen, aber sie hatten
nur noch ihren Schoß, verstehe ich net wirklich, kann aber auch an mir liegen..ansonsten ist die Strophe gut...

Zitat:
Und als der Nebel fortgezogen,
warn auch die Vögel weggeflogen,
kein Tier, kein Blatt, kein Pilz gedieh,
ein Land, das unter Schmerzen schrie.
waren die Vögel?, hört sich mitunter besser an, was meinst du...

Zitat:
So bleibt nur grauer Staub, Verfall,
Zerstörungsreste überall.
Und nie mehr gibt es eine Saat
in der verfluchten Geisterstadt.
Gefällt mir wieder sehr gut...

gutes Werk, habe mich gerne mit beschäftigt , liebe Grüße ginnie
__________________
© Bilder by ginton

Alles, was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form. (Hopi)

Stell dich mitten in den Regen, glaub an seinen Tropfensegen spinn dich in das Rauschen ein und versuche gut zu sein! (Borchert)

nichts bleibt, nichts ist abgeschlossen und nichts ist perfekt... (Wabi-Sabi)
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Alt 03.06.2013, 20:14   #2
Chavali
ADäquat
 
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Beiträge: 13.029
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hi ginnie,
Zitat:
nur noch ihren Schoß, verstehe ich net wirklich, kann aber auch an mir liegen..ansonsten ist die Strophe gut...
damit ist gemeint, dass die Menschen nur noch ihr nacktes Leben hatten...
Zitat:
waren die Vögel?, hört sich mitunter besser an,
nee, das fällt aus dem Rhythmus:

Und als der Nebel fortgezogen,
warn auch die Vögel weggeflogen,
kein Tier, kein Blatt, kein Pilz gedieh,
ein Land, das unter Schmerzen schrie.

xXxXxXxXx
xXxXxXxXx
xXxXxXxX
xXxXxXxX


Zitat:
gutes Werk, habe mich gerne mit beschäftigt
Danke, das freut mich!

lieben Gruß,
chavi


__________________
.
© auf alle meine Texte
Die Zeit heilt keine Wunden, man gewöhnt sich nur an den Schmerz

*
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