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| Minimallyrik und Aphorismen Alles was kurz und schmerzlos ist |
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#1 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
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© Bilder by ginton Stell dich mitten in den Regen, glaub an seinen Tropfensegen spinn dich in das Rauschen ein und versuche gut zu sein! (Borchert) Alles, was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form. (Hopi) nichts bleibt, nichts ist abgeschlossen und nichts ist perfekt... (Wabi-Sabi)
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#2 |
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Neuer Eiland-Dichter
Registriert seit: 14.08.2026
Beiträge: 23
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Hallo ginTon,
ich schon wieder. Würde ich Hüttenfeuer II besser verstehen, wenn ich Hüttenfeuer I gelesen hätte? Ich bin irgendwie fasziniert und gleichzeitig fehlt mir jegliches künstlerische Verständnis. Und ja, es mag wirklich sein, dass ich zu ungebildet dafür bin. Ich würde aber sehr gerne verstehen, was dich bewogen hat, dieses Bild der brennenden Hütte zu zeichnen. Es gibt keinerlei Konsequenz, keine Moral, keine Absicht? Was willst du mir, außer diesem Bild sagen? Gibt es eine geheime Botschaft, die ich nicht verstehe? lg Floris |
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#3 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
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ein alter ZEN-Mönch würde sagen, schaue so lange bis du was siehst...
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© Bilder by ginton Stell dich mitten in den Regen, glaub an seinen Tropfensegen spinn dich in das Rauschen ein und versuche gut zu sein! (Borchert) Alles, was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form. (Hopi) nichts bleibt, nichts ist abgeschlossen und nichts ist perfekt... (Wabi-Sabi)
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#4 |
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Lim-Fee
Registriert seit: 01.05.2014
Beiträge: 190
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Hallo ginTon,
auch das ist keine Antwort! Das ist ein Abwinken im Bademantel der Pseudoweisheit. Floris stellt dir eine ernsthafte, neugierige Frage — und du kommst ihr mit einem Zen‑Kalenderspruch, der so tut, als wäre Unklarheit eine höhere Form von Kunst. Das wirkt nicht weise, nicht tief, nicht rätselhaft. Es wirkt schlicht herablassend. Wenn man einen Text veröffentlicht, der sich auf ein Bild stützt, das ohne Kontext nichts trägt, dann ist eine Nachfrage nicht nur legitim, sondern zu erwarten. Und wer darauf mit „schau halt lange genug“ reagiert, sagt im Grunde: Ich habe nichts zu erklären — und du bist schuld, wenn du nichts siehst. Das ist keine Mystik. Das ist kein Zen. Das ist kein poetisches Understatement. Das ist Bequemlichkeit, die sich als Tiefe verkleidet. Und Bequemlichkeit ist der Tod jeder Kunst. Wer einen Text in die Öffentlichkeit stellt, trägt die Verantwortung, ihn wenigstens so weit zu erläutern, dass eine Leserin nicht das Gefühl bekommt, sie habe einen Fehler gemacht, weil sie nachfragt. Alles andere ist Attitüde — und Attitüde ist das literarische Äquivalent zu einem Türknall: laut, aber inhaltlich leer. Grüße von Xenia ![]() Geändert von Xenia (Gestern um 01:10 Uhr) |
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