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Finstere Nacht Trauer und Düsteres

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Alt 06.09.2026, 09:57   #1
Taxi5013
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 17.01.2017
Beiträge: 272
Standard Alabama Song

Alabama - Song


Kennst Du sie, die alte Südstaaten Melodie?
Kennst Du das Drama von Alabama?

Glutheiße Sonne liegt über dem Land,
die Sklaven sie schuften, den Rücken verbrannt,
seit Stunden pflücken sie auf Baumwollfeldern ,
träumen dabei von der Heimat, den Wäldern.

Das Sirren der Peitsche, das Summen der Fliegen,
so gern würden sie einmal in der Sonne liegen.
"Los ihr Gesindel, macht euren Job"!
Die Peitsche war schmerzhaft, der Ton immer grob

Begann dann die Sonne im Westen zu sinken
gab es den dritten Becher Wasser zum Trinken.
Ihre Hütten waren karg, Stroh gab es zum Ruh;n.
Morgen war Sonntag und es gab viel zu tun.

Die Arbeit war hart und die Peitsche tat weh,
ihr Körper schmerzte, vom Kopf bis zum Zeh.
"Oh Alabama, du fremdes Land,
hier müssen wir leben, hier werden wir sterben,

Das Glück liegt nicht mehr in unserer Hand-,
unser Leben liegt vor uns, in tausend Scherben"!
Onkel Toms Hütte ist überall,
gefüllt mit den Tränen der Väter und Mütter,

Gequält von der Peitsche, unsagbare Qual,
das war ihr Leben, qualvoll und bitter.

"Oh du mein Kongo, mein Senegal, mein Leone,
oh du mein Herz, mein Afrika,
Dort wo ich jetzt für immer wohne
bist du trotz Ferne meinem Herzen so nah!

Ihr in Alabama, denkt an die Nigger und Leichen,
jetzt wohnen sie hier, -die Farmer-, die Reichen,
Durch uns seid ihr das, was ihr heute seid,
durch Negerarbeit, durch Negerleid"!

Alabama du Schöne, du blutendes Herz,
hier ruhen die Ahnen Afrikas,
Durch Negerarbeit bist du erblüht,
durch Negerblut, das hier ewig glüht.

Taxi5013 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2026, 15:24   #2
Floris
Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 14.08.2026
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Beiträge: 54
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Hallo Taxi,
ich weiß nicht, was dich dazu bewegt, diesen Text zu schreiben und sicher geht es dir darum die Ungerechtigkeiten aufzuzeigen. Allerdings bin ich bei den vielen N-Wörtern doch zusammen gezuckt. Das muss man heute nicht mehr so ausdrücken. Ich bitte dich, überarbeite das. Du scheinst kein Mensch zu sein, der andere bewusst beleidigt oder brüskiert. Danke
Floris
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Alt 06.09.2026, 17:06   #3
Taxi5013
Erfahrener Eiland-Dichter
 
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Beiträge: 272
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Hallo Floris,
danke für Deinen Kommi dazu.
Ich habe noch ganz bewußt die glücklichen Jahre erleben dürfen, wo man sich beim Bäcker einen -Mohrenkopf- kaufen konnt, ohne dabei ein schlechtes Gewissen haben zui müsssen.
Ich gehe auch in die Oper und sehe mir den -Mohr von Venedig-an.

Das Gedicht zeugt von der damaligen Zeit.
Kein Mensch hätte zu ihnen gesagt, Herr Afrikaner, seinen sie doch bitte so freundlich und tun sie ihre Arbeit.

Ich bin wie auch Du der Meinung, diese Zeiten sind endgültig vorbei
Die Baumwollpflücker waren damals die -Nigger-.
Nomals Danke, lg vom Taxi 5013

Geändert von Taxi5013 (Gestern um 09:22 Uhr)
Taxi5013 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2026, 20:16   #4
Floris
Eiland-Dichter
 
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Hallo Taxi,
ich glaube nicht dass es glückliche Jahre waren weil der Schaumkuss anders hieß. Er schmeckt mir heute noch (leider) genau so gut, und glücklicher oder trauriger bin ich deswegen nicht. Hast du das Gedicht selbst geschrieben oder zitierst du es nur? Ich habe das wirklich nicht verstanden und bitte schon jetzt um Entschuldigung für meine Frage, falls sie verletzend sein sollte. Wenn es damals normal war das N Wort zu nutzen, und wenn es heute aber verletzend auf farbige Menschen wirkt, dann sollte man es weg lassen, finde ich. Ich dachte wir hätten uns als Gesellschaft darauf verständigt. Ich finde es nicht schlimm wenn Freunde mich verrückte Alte nennen, ich bin das sehr oft und gerne! Aber wenn mich ein Fremder so nennt, dann würde ich mir das verbitten.
Aber schön, dass du der Meinung bist, dass diese Zeiten endgültig vorbei sind. Das lässt mich dann doch hoffen
lg
Floris
nebenbei würde ich mich freuen, wenn du dir auch einmal Gedichte von anderen anschauen würdest. Nicht um gezwungen zu sein sie zu kommentieren (obwohl ich sehr gerne auch von dir wüsste, was du so über meine Gedichte denkst), sondern um zu schauen, was andere so tun. Das kann sehr viel Freude machen und vielleicht sogar die Hürde selbst einmal einen Kommentar zu verfassen kleiner machen. Wir sind doch alle hier, weil wir gerne dichten und schreiben?

lg
Floris
Floris ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt Gestern, 09:18   #5
Taxi5013
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 17.01.2017
Beiträge: 272
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Hallo Flori,
danke für diese Rückmeldung, zuerst zu Deiner Frage.....Ja, ich schreibe alle meine Beiträge selbst, d.h., ich überlege sie auch selbst.

Ich finde es nicht verwerflich, einen Menschen aus Afrika, einen Neger zu nennen. Man nennt ja einen Menschen aus Indien, auch einen Inder, ohne das der sich beleidigt fühlt.
Das war jetzt kein gutes Beispiel aber könnte der Frage doch näher kommen, ....warum beleidigt man einen Menschen aus Afrika, mit dem Wort -Neger-?
Sollte einmal ein farbiger Mensch, zu mir -Weißer- sagen, fühlte ich mich n i c h t beleidigt. Er hätte je recht.

Weißt Du Flori, ich lebe nun bereits im 97ten Lebensjahr, es geht mir gut, ich wohne in einer großen Wohnung und kann mir sogar noch vieles selber machen. Dafür bin ich auch sehr dankbar.
Wenn man nun meint, ich solle doch bitte mehr Lesen und Kommentieren....das kann ich nicht mehr.
Ein Gedicht, welches ich früher in einer viertel Stunde schreiben konnte, bedarf heute einen ganzen Tag.
Es gibt sicherlich einige Kolleginnen und Kollegen, die sich der -KI- anvertrauen, die kann wohl auch gut schreiben, aber will ich das?
Nein ich war bisher stolz auf meine eigenen Werke und so soll es auch bleiben.

Ich hoffe, ich konnte etwas zu Deinen Fragen beitragen.

einen lieben Gruß von mir an Dich,
vom Taxi5013
Taxi5013 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Gestern, 11:29   #6
Xenia
Lim-Fee
 
Registriert seit: 01.05.2014
Beiträge: 223
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Hallo Taxi,

ich sag’s dir jetzt mal ohne Umschweife und ohne nostalgische Rückblenden:

Dein Text ist nicht nur sprachlich schwach, er ist inhaltlich heikel.
Du schreibst über Sklaverei, aber du schreibst, als würdest du sie nacherzählen, nicht reflektieren.
Du benutzt ein Wort, das Menschen über Jahrhunderte entwürdigt hat — nicht als Zitat, nicht als historische Markierung, sondern als normale Erzählsprache.
Damit reproduzierst du genau die Gewalt, über die du eigentlich schreiben wolltest.

Und jetzt kommt das eigentliche Problem:

Du verstehst die Kritik nicht.
Du antwortest, als ginge es um alte Bäckereiwörter oder Operntitel.
Aber es geht nicht um Nostalgie. Es geht um die Wirkung eines Wortes, das nicht neutral ist, egal wie oft du sagst, dass es für dich neutral klingt.

Du fragst, warum das Wort beleidigt. Die Antwort ist einfach:
  • Weil es nie ein neutrales Wort war.
  • Es war ein Werkzeug der Entmenschlichung.
  • Ein Teil des Systems, das Menschen zu Besitz gemacht hat.
  • Ein Wort, das nicht beschreibt, sondern abwertet.
Und ja, du bist 97. Das erklärt deine Perspektive.
Aber es erklärt nicht, warum du Kritik abtust, statt sie zu verstehen. Alter ist keine Immunität gegen Verantwortung. Schon gar nicht, wenn man über Menschen schreibt, die unter einem System gelitten haben, das sie zu Objekten gemacht hat.

Meine Einschätzung ist klar:

Du meinst es nicht böse.
Aber du reproduzierst Sprache, deren Geschichte du nicht einordnest. Und deine Antworten zeigen, dass du die Ebene der Kritik nicht triffst. Du redest über persönliche Empfindungen, während es um historische Gewalt geht.

Was man daraus lernen kann?
  • Dass Sprache nicht statisch ist.
  • Dass Wörter Lasten tragen.
  • Dass Kunst Verantwortung hat.
  • Und dass man, wenn man über Gewalt schreibt, die Gewalt nicht nachsprechen darf, sondern verstehen muss.
Taxi, du solltest begreifen, dass Sprache nicht nur beschreibt, sondern wirkt.

Nicht aus politischer Korrektheit.
Sondern aus Respekt.

Viele Grüße von Xenia


Xenia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Gestern, 12:10   #7
Taxi5013
Erfahrener Eiland-Dichter
 
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Beiträge: 272
Standard

Hallo Xenia,
mein Gedicht hat die Zeit beschrieben, in denen es stattfand.
dazu müssen dann auch Worte akzepiert werden, die in der heutigen Zeit verpönt sind.
Ich erwarte nicht, dass es jeder versteht.
Der Text sei sprachlich -schwach-? Könntest Du mir das erklären? Innhaltlich heikel!, nur weil es Dir nicht möglich ist, sich in jene Zeit hinein zu versetzen?
Nun ja, jeder versteht ihn eben nicht
Mein Alter, welches ich angeführt hatte, sollte keine Entschuligung für eventuelle Fehler sein.
Dieses Gedicht -Alabama- ist ein Zeugniss dieser schrecklichen Zeit.
Als solches sollte es auch verstanden werden(können)


vom Taxi5013
Taxi5013 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Gestern, 14:01   #8
Xenia
Lim-Fee
 
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Beiträge: 223
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Hallo Taxi,

ich spreche jetzt klar, direkt und ohne jede Ausweichbewegung und gehe Satz für Satz durch das, was du geschrieben hast:

Zitat:
Zitat von Taxi
1. „mein Gedicht hat die Zeit beschrieben, in denen es stattfand.“
Du behauptest, dein Gedicht beschreibe „die Zeit“.
Tut es nicht. Es arbeitet mit Klischees, nicht mit Geschichte.
Keine historische Genauigkeit, keine Perspektive, keine Einordnung.
Und der Satz selbst ist sprachlich schief gebaut.

Zitat:
Zitat von Taxi
2. „dazu müssen dann auch Worte akzeptiert werden, die in der heutigen Zeit verpönt sind.“
Nein, diese Wörter müssen nicht „akzeptiert“ werden.
Wenn man sie benutzt, müssen sie markiert, kontextualisiert und reflektiert werden.
Du tust nichts davon.
Du verwendest einen historisch belasteten Personenbegriff, als wäre er ein alltägliches Wort ohne Geschichte und verlangst von den Lesenden, das zu tragen.
Das ist keine historische Darstellung, das ist Wiederholung.

Zitat:
Zitat von Taxi
3. „Ich erwarte nicht, dass es jeder versteht.“
Das klingt demütig, ist es aber nicht.
Es bedeutet:
„Wer den Text kritisiert, hat ihn nicht verstanden.“
Damit machst du Kritik zu einem Defizit der Lesenden, nicht zu einem Problem deines Textes.

Zitat:
Zitat von Taxi
4. „Der Text sei sprachlich -schwach-? Könntest Du mir das erklären?“
Die Frage wirkt offen, aber deine restliche Antwort zeigt, dass du die Kritik nicht wirklich annehmen willst.
Sprachlich schwach heißt:
holprige Formulierungen, unsaubere Grammatik, flache Bilder, klischeehafte Wendungen, fehlende Präzision.
Der Text arbeitet nicht mit Sprache, er stolpert durch sie.

Zitat:
Zitat von Taxi
5. „Inhaltlich heikel!, nur weil es Dir nicht möglich ist, sich in jene Zeit hinein zu versetzen?“
Hier drehst du die Verantwortung komplett um.
Du unterstellst mir mangelnde Vorstellungskraft, statt zu prüfen, ob dein Text problematisch ist.
Es geht nicht darum, sich „in jene Zeit hineinzuversetzen“.
Es geht darum, wie Sprache heute wirkt, wenn sie Gewaltgeschichte ungebrochen nachspricht.
Du verwechselst Empathie mit historischer Reflexion.

Zitat:
Zitat von Taxi
6. „Nun ja, jeder versteht ihn eben nicht“
Das ist die klassische Selbstimmunisierung.
„Wer ihn nicht gut findet, hat ihn nicht verstanden.“
Damit erklärst du jede Kritik für ein Missverständnis der anderen.
So macht man einen Text unangreifbar – aber nur im eigenen Kopf.

Zitat:
Zitat von Taxi
7. „Mein Alter, welches ich angeführt hatte, sollte keine Entschuldigung für eventuelle Fehler sein.“
Das klingt verantwortungsvoll, ist es aber nicht.
Denn du hast dein Alter vorher genau als Schutzschild benutzt:
als Erklärung dafür, warum du länger brauchst und anders schreibst.
Jetzt tust du so, als sei das gar nicht gemeint gewesen.
Das ist rhetorisch bequem, aber nicht ehrlich.

Zitat:
Zitat von Taxi
8. „Dieses Gedicht -Alabama- ist ein Zeugniss dieser schrecklichen Zeit.“
Nein, das ist es nicht.
Ein Zeugnis wäre historisch präzise, sprachlich reflektiert, perspektivisch bewusst.
Dein Text ist klischeehaft, sprachlich schwach, historisch unscharf und emotional platt.
Er benutzt Sklaverei als Kulisse, nicht als Gegenstand ernsthafter Auseinandersetzung.
Das ist kein Zeugnis, das ist ein Reimtext mit Gewaltdekor.

Zitat:
Zitat von Taxi
9. „Als solches sollte es auch verstanden werden(können)“
Du verlangst eine Lesart, die dein Text nicht hergibt.
Du willst, dass er als historisches Dokument gelesen wird, obwohl er handwerklich und inhaltlich weit davon entfernt ist.
Verstehen kann man ihn – aber nicht so, wie du es gern hättest.

Die Haltung hinter all dem
In deiner Antwort steckt durchgehend dieselbe Bewegung:
Du verteidigst den Text, indem du die Verantwortung verschiebst –
auf die Zeit, auf die Wörter, auf das Verständnis der Lesenden, auf dein Alter.
Was fehlt, ist der Moment, in dem du sagst:
„Vielleicht ist der Text sprachlich und inhaltlich nicht auf der Höhe dessen, worüber er sprechen will.“

Warum dein Gedicht missraten ist
Dein Gedicht scheitert auf mehreren Ebenen:
  • sprachlich — holprige Sätze, schwache Bilder, unsaubere Grammatik, flache Reime
  • inhaltlich — Klischees statt Einordnung, Kulisse statt Reflexion, Gewalt als Hintergrundrauschen
  • historisch — keine Perspektive, keine Distanz, keine Verantwortung im Umgang mit belasteter Sprache

Du schreibst über eine der brutalsten Formen von Gewalt, als würdest du eine alte Geschichte nacherzählen, ohne zu begreifen, was deine Worte heute auslösen.

Taxi, dein Text ist nicht einfach „umstritten“ oder „missverständlich“.
Er ist in seiner jetzigen Form verfehlt – sprachlich, inhaltlich und historisch.

Wer über Menschen schreibt, die entrechtet, erniedrigt und entmenschlicht wurden, trägt Verantwortung für jedes Wort.
Sprache ist kein Spielzeug — sie ist ein Ausdruck von Achtung und Menschenwürde, und genau daran misst man einen Text wie diesen.

Grüße von Xenia



Xenia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Gestern, 14:48   #9
Taxi5013
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 17.01.2017
Beiträge: 272
Standard

Hallo Xenia,
ich danke Dir für Deine, Dir eigene, Erklärungen.

Gruß vom Taxi5013
Taxi5013 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Gestern, 15:34   #10
Xenia
Lim-Fee
 
Registriert seit: 01.05.2014
Beiträge: 223
Standard

Hallo Taxi,

ich bleibe noch einen Moment bei dir, weil deine letzte Antwort versucht, sich elegant aus der Affäre zu ziehen — aber genau das funktioniert hier nicht.

Dein „ich danke Dir für Deine, Dir eigene, Erklärungen“ ist kein Dialog, sondern ein Ausweichen.

Es ist der Versuch, die Verantwortung für das, was du geschrieben hast, leise vom Tisch zu schieben, indem du so tust, als sei das alles nur „meine Art“.

Das ist es nicht.

Das ist schlicht die notwendige Auseinandersetzung mit einem Text, der sprachlich und inhaltlich nicht trägt.

Ich erwarte nicht, dass du mir zustimmst.
Aber ich erwarte, dass du anerkennst, dass ein Gedicht, das sich mit der Entmenschlichung von Menschen beschäftigt, nicht mit einem Schulterzucken beendet werden kann.

Wer solche Themen wählt, übernimmt Verantwortung — und die endet nicht, sobald die Kritik unangenehm wird.

Grüße von Xenia

Xenia ist offline   Mit Zitat antworten
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