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Finstere Nacht Trauer und Düsteres

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Alt Gestern, 09:57   #1
Taxi5013
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 17.01.2017
Beiträge: 270
Standard Alabama Song

Alabama - Song


Kennst Du sie, die alte Südstaaten Melodie?
Kennst Du das Drama von Alabama?

Glutheiße Sonne liegt über dem Land,
die Sklaven sie schuften, den Rücken verbrannt,
seit Stunden pflücken sie auf Baumwollfeldern ,
träumen dabei von der Heimat, den Wäldern.

Das Sirren der Peitsche, das Summen der Fliegen,
so gern würden sie einmal in der Sonne liegen.
"Los ihr Gesindel, macht euren Job"!
Die Peitsche war schmerzhaft, der Ton immer grob

Begann dann die Sonne im Westen zu sinken
gab es den dritten Becher Wasser zum Trinken.
Ihre Hütten waren karg, Stroh gab es zum Ruh;n.
Morgen war Sonntag und es gab viel zu tun.

Die Arbeit war hart und die Peitsche tat weh,
ihr Körper schmerzte, vom Kopf bis zum Zeh.
"Oh Alabama, du fremdes Land,
hier müssen wir leben, hier werden wir sterben,

Das Glück liegt nicht mehr in unserer Hand-,
unser Leben liegt vor uns, in tausend Scherben"!
Onkel Toms Hütte ist überall,
gefüllt mit den Tränen der Väter und Mütter,

Gequält von der Peitsche, unsagbare Qual,
das war ihr Leben, qualvoll und bitter.

"Oh du mein Kongo, mein Senegal, mein Leone,
oh du mein Herz, mein Afrika,
Dort wo ich jetzt für immer wohne
bist du trotz Ferne meinem Herzen so nah!

Ihr in Alabama, denkt an die Nigger und Leichen,
jetzt wohnen sie hier, -die Farmer-, die Reichen,
Durch uns seid ihr das, was ihr heute seid,
durch Negerarbeit, durch Negerleid"!

Alabama du Schöne, du blutendes Herz,
hier ruhen die Ahnen Afrikas,
Durch Negerarbeit bist du erblüht,
durch Negerblut, das hier ewig glüht.

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Alt Gestern, 15:24   #2
Floris
Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 14.08.2026
Ort: Heppenheim Bergstraße
Beiträge: 49
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Hallo Taxi,
ich weiß nicht, was dich dazu bewegt, diesen Text zu schreiben und sicher geht es dir darum die Ungerechtigkeiten aufzuzeigen. Allerdings bin ich bei den vielen N-Wörtern doch zusammen gezuckt. Das muss man heute nicht mehr so ausdrücken. Ich bitte dich, überarbeite das. Du scheinst kein Mensch zu sein, der andere bewusst beleidigt oder brüskiert. Danke
Floris
Floris ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Gestern, 17:06   #3
Taxi5013
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 17.01.2017
Beiträge: 270
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Hallo Floris,
danke für Deinen Kommi dazu.
Ich habe noch ganz bewußt die glücklichen Jahre erleben dürfen, wo man sich beim Bäcker einen -Mohrenkopf- kaufen konnt, ohne dabei ein schlechtes Gewissen haben zui müsssen.
Ich gehe auch in die Oper und sehe mir den -Mohr von Venedig-an.

Das Gedicht zeugt von der damaligen Zeit.
Kein Mensch hätte zu ihnen gesagt, Herr Afrikaner, seinen sie doch bitte so freundlich und tun sie ihre Arbeit.

Ich bin wie auch Du der Meinung, diese Zeiten sind endgültig vorbei
Die Baumwollpflücker waren damals die -Nigger-.
Nomals Danke, lg vom Taxi 5013

Geändert von Taxi5013 (Heute um 09:22 Uhr)
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Alt Gestern, 20:16   #4
Floris
Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 14.08.2026
Ort: Heppenheim Bergstraße
Beiträge: 49
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Hallo Taxi,
ich glaube nicht dass es glückliche Jahre waren weil der Schaumkuss anders hieß. Er schmeckt mir heute noch (leider) genau so gut, und glücklicher oder trauriger bin ich deswegen nicht. Hast du das Gedicht selbst geschrieben oder zitierst du es nur? Ich habe das wirklich nicht verstanden und bitte schon jetzt um Entschuldigung für meine Frage, falls sie verletzend sein sollte. Wenn es damals normal war das N Wort zu nutzen, und wenn es heute aber verletzend auf farbige Menschen wirkt, dann sollte man es weg lassen, finde ich. Ich dachte wir hätten uns als Gesellschaft darauf verständigt. Ich finde es nicht schlimm wenn Freunde mich verrückte Alte nennen, ich bin das sehr oft und gerne! Aber wenn mich ein Fremder so nennt, dann würde ich mir das verbitten.
Aber schön, dass du der Meinung bist, dass diese Zeiten endgültig vorbei sind. Das lässt mich dann doch hoffen
lg
Floris
nebenbei würde ich mich freuen, wenn du dir auch einmal Gedichte von anderen anschauen würdest. Nicht um gezwungen zu sein sie zu kommentieren (obwohl ich sehr gerne auch von dir wüsste, was du so über meine Gedichte denkst), sondern um zu schauen, was andere so tun. Das kann sehr viel Freude machen und vielleicht sogar die Hürde selbst einmal einen Kommentar zu verfassen kleiner machen. Wir sind doch alle hier, weil wir gerne dichten und schreiben?

lg
Floris
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Alt Heute, 09:18   #5
Taxi5013
Erfahrener Eiland-Dichter
 
Registriert seit: 17.01.2017
Beiträge: 270
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Hallo Flori,
danke für diese Rückmeldung, zuerst zu Deiner Frage.....Ja, ich schreibe alle meine Beiträge selbst, d.h., ich überlege sie auch selbst.

Ich finde es nicht verwerflich, einen Menschen aus Afrika, einen Neger zu nennen. Man nennt ja einen Menschen aus Indien, auch einen Inder, ohne das der sich beleidigt fühlt.
Das war jetzt kein gutes Beispiel aber könnte der Frage doch näher kommen, ....warum beleidigt man einen Menschen aus Afrika, mit dem Wort -Neger-?
Sollte einmal ein farbiger Mensch, zu mir -Weißer- sagen, fühlte ich mich n i c h t beleidigt. Er hätte je recht.

Weißt Du Flori, ich lebe nun bereits im 97ten Lebensjahr, es geht mir gut, ich wohne in einer großen Wohnung und kann mir sogar noch vieles selber machen. Dafür bin ich auch sehr dankbar.
Wenn man nun meint, ich solle doch bitte mehr Lesen und Kommentieren....das kann ich nicht mehr.
Ein Gedicht, welches ich früher in einer viertel Stunde schreiben konnte, bedarf heute einen ganzen Tag.
Es gibt sicherlich einige Kolleginnen und Kollegen, die sich der -KI- anvertrauen, die kann wohl auch gut schreiben, aber will ich das?
Nein ich war bisher stolz auf meine eigenen Werke und so soll es auch bleiben.

Ich hoffe, ich konnte etwas zu Deinen Fragen beitragen.

einen lieben Gruß von mir an Dich,
vom Taxi5013
Taxi5013 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt Heute, 11:29   #6
Xenia
Lim-Fee
 
Registriert seit: 01.05.2014
Beiträge: 221
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Hallo Taxi,

ich sag’s dir jetzt mal ohne Umschweife und ohne nostalgische Rückblenden:

Dein Text ist nicht nur sprachlich schwach, er ist inhaltlich heikel.
Du schreibst über Sklaverei, aber du schreibst, als würdest du sie nacherzählen, nicht reflektieren.
Du benutzt ein Wort, das Menschen über Jahrhunderte entwürdigt hat — nicht als Zitat, nicht als historische Markierung, sondern als normale Erzählsprache.
Damit reproduzierst du genau die Gewalt, über die du eigentlich schreiben wolltest.

Und jetzt kommt das eigentliche Problem:

Du verstehst die Kritik nicht.
Du antwortest, als ginge es um alte Bäckereiwörter oder Operntitel.
Aber es geht nicht um Nostalgie. Es geht um die Wirkung eines Wortes, das nicht neutral ist, egal wie oft du sagst, dass es für dich neutral klingt.

Du fragst, warum das Wort beleidigt. Die Antwort ist einfach:
  • Weil es nie ein neutrales Wort war.
  • Es war ein Werkzeug der Entmenschlichung.
  • Ein Teil des Systems, das Menschen zu Besitz gemacht hat.
  • Ein Wort, das nicht beschreibt, sondern abwertet.
Und ja, du bist 97. Das erklärt deine Perspektive.
Aber es erklärt nicht, warum du Kritik abtust, statt sie zu verstehen. Alter ist keine Immunität gegen Verantwortung. Schon gar nicht, wenn man über Menschen schreibt, die unter einem System gelitten haben, das sie zu Objekten gemacht hat.

Meine Einschätzung ist klar:

Du meinst es nicht böse.
Aber du reproduzierst Sprache, deren Geschichte du nicht einordnest. Und deine Antworten zeigen, dass du die Ebene der Kritik nicht triffst. Du redest über persönliche Empfindungen, während es um historische Gewalt geht.

Was man daraus lernen kann?
  • Dass Sprache nicht statisch ist.
  • Dass Wörter Lasten tragen.
  • Dass Kunst Verantwortung hat.
  • Und dass man, wenn man über Gewalt schreibt, die Gewalt nicht nachsprechen darf, sondern verstehen muss.
Taxi, du solltest begreifen, dass Sprache nicht nur beschreibt, sondern wirkt.

Nicht aus politischer Korrektheit.
Sondern aus Respekt.

Viele Grüße von Xenia


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