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#1 |
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Gedankenspringer
Registriert seit: 24.04.2009
Ort: Schönbrunn
Beiträge: 207
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Das Nachtsonett
Jambus Trochäus Amphibrachys Das Tagwerk wandert langsam in die Ferne. Die Sonne fällt dem Horizont entgegen. Flugs wachsen Schatten und am Himmel kleben der Mond, erhaben, und sein Volk, die Sterne. Düsterkeit lässt Ohren wachsen und? Jetzt erwacht die Zeit der schwarzen Katzen. Keine Maus ist sicher vor den Tatzen selbst der laue Nachtwind, er verstummt. So manche der Träume, sie taumeln so blindlings umher, sie suchen den Hafen des Ursprungs und finden nichts mehr. Doch Ruhe, da schleicht, so ein Schnarchen so durstig nach Bier. Es freut sich auf schmerzenden Morgen, aufs Leben, aufs Hier. Ach, Sonne, so lasse dir Zeit, um das Leben zu wecken, denn manche, sie wollen den Nachtfilm genüsslich erst schmecken. ... .. . Geändert von horstgrosse2 (Gestern um 20:38 Uhr) |
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#2 |
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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 17.01.2017
Beiträge: 347
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"Düsterkeit" läßt Ohren wachsen"....
das Gedicht wollte zuerst nicht zu mir finden, mehrmaliges Lesen, nachdenken...! Du schreibst etwas "normales" doch es steckt ein tieferer Sinn darin. Ich lese gern deine Werke. Gruß vom Taxi5013 |
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