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Der Tag beginnt mit Spaß Humor und Übermut

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Alt Gestern, 17:02   #1
Felsflammengewand
Neuer Eiland-Dichter
 
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Standard Welchem Handwerkerk gehe ich nach?

Ein neuer Tag heißt es am Morgen,
heut werd ich für frohe Kunde sorgen!
Auf dem Plan ein schweres Projekt,
Jeder sieht, dass Herz drin steckt!
Viel Licht bedarf mein großer Saal,
die Kleidung nicht sehr lang aschfahl.
Feuer frei denn es muss brennen,
zuerst mal muss ich die Fette trennen.
Nur durch das Reine will ich sehen,
das Trübe das darf wieder gehen.
Das weiße Blut auf vollem Gas,
die Haut sich ablöst was ein Spaß.
Schon fast vergessen, ein Ei ich brauch,
zwei gibt's doch, eins schlag ich auf.
Trennen noch das Ei vom Saft,
brauche nicht, was Unglück macht.
Auf dem Tisch liegt weißes Zeug,
hab ich gestern nicht aufgeräumt?
Schnell beiseite den klebrig Dreck,
die Überreste müssen alle weg!
Der Kampf beginnt ich schlag dich weich,
bis dich nicht zu mehr zu wehren weißt.
Bist voll mit Gas du bläst dich auf,
ich weiß wie ich dich zusammen stauch'.
Du wirst dressiert bis es dir passt,
Ich warte bis aufgegeben hast.
Bist bereit regst dich nicht mehr,
wart's nur ab es geht heiß her!
Liegst im Feuer, macht dir aus,
Zur Sicherheit hol ich eine Nadel raus.
Ich stech sie dir in deinen Kadaver,
innen flüssig, fast wie in der Ader.
Kanns nicht erwarten ich hol dich raus
Schneid"ch in Scheiben das sagt was aus.
Du trocknet schnell an frischer Luft,
ertränk dich im alkoholischem Duft.
Im Ganzen siehst doch besser aus,
Meine Idee das wird ein Schmaus.
Schicht für Schicht, ein Anstrich rot,
das wirkt doch fruchtig und nicht so tot?
War dein Körper zuvor nicht noch glatt?
Ich werd Kanten glätten, mit Fett anstatt.
Bist hergerichtet gefällst mir nun,
die Anderen jetzt nur noch eines tun.
Ich serviere dich warm noch fett im Glanz,
ein zusammengeworfenes schönes Ganz.
Mein geboren Kind, eine Kreatur,
du dienst heute einem Zwecke nur.
Da ist jemand von doppelter Größe
trägt ein Messer, welches Angst einflöße.
Es ist keinesfalls sein erstes Mal,
setzt an das Messer, Ruhe im Saal.
Verteilt wirst unter allen Anhängern,
Euphorie schafft die Luft zu schwängern.
Nach und nach seh ich sie beißen,
ihre Mäuler werden dich zerreißen.
Seh die Freude in ihren Gesichtern,
höre dich in den Mündern knistern.
Applaus für mich mit viel Elan,
sie wissen wohl, was ich getan.
Voller Stolz auf dich, bin ich gegang',
morgen fertige ich deine Schwestern an.
Schön sollen sie werden und auch gesund,
ich tue es den Gästemägen kund.
Ob zwei wohl reichen oder doch mehr?
vielleicht richt ich gleich eine Familie her?
Ob ich das schaff bis Zeiten um sind?
Ich frag mich, ob ich einen Lehrling find?
Ich bilde ihn bis zum Meister aus!
Ob er wohl übersteht dies Graus?
Am Tore läutet die heimischen Glocken,
der Lehrling sehr früh auf den Socken.
Enthusiastisch geht's in die Arbeit,
für die Familie heute wenig Zeit.
Auf ans Werk haben noch viel vor,
ein breites Grinsen steigt ihm empor.
Rohwaren wurden frisch geschickt,
eifrig er nach den großen Eiern pickt.
Weiß was er will, packt sich die zwei,
trennt mit dem Messer das Blut vom Ei.
Mit der Haut weiß er schon umzugehen,
vom Gas gezogen ohne hinzusehen.
Selbst das Fett wird leicht abgetrennt,
es ist Leidenschaft die dafür brennt.
Voller Eifer schmeißt er es zum Staub,
es wirkt beinah wie ein Seelenraub.
Das Grinsen breit, schnappt sich das Kind,
doch mit Gefühl gleich zartem Wind.
Mit sanfter Wucht präzise schlägt,
bis er es später zum Feuer trägt.
Ich greife ein, es fehlt Herz,
er versteht des Werkes Schmerz.
Vorbereitet hat er für Geschwister,
"ich nehm die Zweite!", ich ihm flüster.
So formen wir zwei schöne Zwillinge,
teilen uns dabei eine einzig Klinge.
Wir brennen sie gut im großen Feuer,
möglich werden es zwei Ungeheuer.
Formen sie prächtig, füllen sie mit Blut,
in meiner Welt fließt heut keine Wut.
Richten sie an, wie sie bestellt,
sein Kind wirkt etwas entstellt.
Im Saal sie warten voller Gier,
eins muss ich klarstellen hier.
"Dies ist mein Lehrling, es sein erstes Mal!"
Sehen auf das Kind, Applaus im Saal
Sein Gewand voll Kinderblut,
voller Stolz hebt seinen Hut.
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