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Erfahrener Eiland-Dichter
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Wüstendünen – Wo der Wind die Ewigkeit berührt
Wo goldne Dünen Wellen schlagen, im Meer aus Sand, so weit und leer, da scheint die Zeit nichts mehr zu sagen, und selbst der Himmel schweigt so sehr. Der Wind streicht über sanfte Hügel, malt seine Spuren in das Land, und trägt, als wär er ohne Flügel, den Staub der Zeit von Sand zu Sand. Die Sonne taucht in goldnes Schweigen, der Horizont glüht rot und weit, und Dünen, die zum Himmel steigen, erzählen still von Ewigkeit. Kein Baum, der seine Zweige breitet, kein Bach, der durch die Stille rinnt, nur Sand, der sich ins Land verbreitet, und Wind, der seine Wege find't. Doch unter dieser heißen Erde, wo scheinbar nichts als Leere wohnt, träumt still das Leben auf der Fährte, die tief in unsrer Seele thront. Und wenn der Abend Schatten sendet, wenn Silbermond die Dünen küsst, dann weiß man, dass nicht alles endet, was fern und unerreichbar ist. Denn in der Stille dieser Weiten, wo jeder Schritt im Sande ruht, vermag die Seele fortzugleiten zu jenem Ort, wo Frieden ruht. Und wenn der Morgen neu geboren, der erste Sonnenstrahl erwacht, fühlt man: Nichts ist je verloren, was uns im Herzen Hoffnung macht. O Wüstendünen, goldne Wogen, ihr seid ein Meer, das niemals schläft. Von Wind und Ewigkeit durchzogen, seid ihr ein Traum, der weiterlebt. Und wer euch sah im Abendglühen, wer eure stille Größe kennt, wird euch im Herzen weitertragen, bis auch sein letzter Tag verbrennt. Denn tief im Sand, im Licht der Ferne, liegt ein Geheimnis, wunderbar: Die Wüste schweigt – und doch erzählt sie von allem, was schon immer war. Geändert von Taxi5013 (Heute um 10:47 Uhr) |
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