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Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 17.01.2017
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Eine Sommernacht auf der Rambla
Barcelona ; wenn die Nacht zu träumen beginnt Wenn über Barcelona die Sonne versinkt, und goldenes Licht durch die Gassen so klein, dann erwacht auch die Rambla im nächtlichen Schein, die Stadt lädt die Träume zum Tanzen ein. Palmen bewegen sich sacht in der Nacht, Sommerwind hält über die Dächer Wacht. Der Zauber der Nacht, breitet sich aus kein liebender Mensch bleibt heute zu haus. Aus kleinen Cafés klingt ein Lied voller Glück, und die Zeit scheint zu träumen; ein Stückchen zurück. Die Rambla ist voller Geschichten und Leben, wo sich Fremde begegnen, wo Blicke sich heben. Ein Gitarrenspiel klingt durch die warme Luft, vermischt mit Orangen- und Jasmin in der Luft. Hier tanzt noch die Sehnsucht im flackernden Licht, hier erzählt jede Straße ein eigenes Gedicht. Ein Lachen, ein Kuss, eine Hand, die sich findet, während irgendwo fern sich ein Sternenhimmel zündet. Die alten Laternen werfen Schatten aufs Pflaster, ein Musikant singt von der Liebe und Laster. Ein Mädchen mit Blumen im dunklen Haar träumt von der Sehnsucht, so wunderbar. Und irgendwo sitzt ein alter Poet, der dem Treiben der Menschen still lächelnd zuseht. Er denkt an die Liebe, an Jugend und Zeit, an das Glück und die große Vergänglichkeit. Die Nacht wird noch tiefer, der Himmel wird weit, Barcelona trägt heute ihr schönstes Kleid. Und wer einmal hier unter den Sternen erwacht, der vergisst niemals diese spanische Nacht. Wenn dann der Morgen die Dächer berührt, und leise der Tag durch die Gassen spaziert, bleibt etwas zurück, das kein Abschied verweht: Ein Stückchen Magie, das für immer besteht. Oh, Barcelona, du Stadt voller Licht, du schreibst deine Liebe ins Herz als Gedicht. Und wenn mich das Leben auch weiter fort trägt; bleibt deine Sommernacht in mir eingeprägt. |
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