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#1 |
Eiland-Dichter
Registriert seit: 02.04.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 82
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Kann ich ReinART, kann ich ..
Servus, getreuer Leser meiner Zeilen ![]() Klingt sogar noch einwenig schöner.. muss ich dir Recht geben. Werd ich sofort ändern. Sollte ein Sonett sein, ja. Ist aber nicht ganz so rund wie es sich für ein Sonett gehört.. 1S und 2 müssten sich ineinander noch reimen.. hab ich aber nicht hinbekommen, aber wer weiß.. vielleicht beim nächsten Versuch. Danke, liebe Grüße, Line
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©auf alle meine Werke Die Reinheit der Gedanken zeigt sich nicht im geschriebenen Wort,
sondern in der Melodie die beim lesen erklingen kann. ©hkreische |
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#2 |
gesperrte Senorissima
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Pfalz
Beiträge: 4.134
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Liebe Behutsalem,
von der Form her ein Sonett, der Reime wegen nicht so ganz. Aber das wird wettgemacht durch die schönen Verse mit der tiefen Aussage: Ich bleibe wie ich bin, laß mich nicht ummodeln, bin stolz darauf. In S1V2 würde ich mit "Mit..." beginnen, denn das Schritthalten bedingt den Zusatz. Und evtl. in S4V1 ein Komma nach "mir"? Ein schönes, starkes, aufrechtes Gedicht - "Linisch"! Lieben Gruß von cyparis |
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#3 |
TENEBRAE
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Hi, Behutsalem!
Gefällt mir gut, da sprachlich wohlgeschliffen und gediegen. Einige Kleinigkeiten fügen sich nicht recht ins Stimmungsbild: Ausdrücke wie "Laufwerk" oder "Kontroverse" passen nicht, da zu technisch, zu prosaisch, in den sonst so heimeligen Fluss deiner Worte. "...Vertrauns" würde ich ohne Apostroph schreiben. Am besten, da besonders wortgewaltig und -gewandt, gefällt mir die erste Strophe. Die ist wahrlich GROSSE Lyrik! Der Rest wirkt qualitativ immer noch sehr gut, aber nicht mehr ganz so kreativ beseelt, als wäre er nur angefügt, um nicht zu bald zum Ende zu kommen. Insgesamt aber sehr gern gelesen! Schönes Ding! LG, eKy
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Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen. Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen! Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind. Dummheit und Demut befreunden sich selten. Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt. Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit. Geändert von Erich Kykal (26.05.2009 um 11:18 Uhr) |
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#4 |
Gesperrt
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 2.213
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Liebe Behutsalem,
fein, dass Du wieder mal hier hereinschaust und gleich so ein schönes Gedicht mitbringst. Den vielen Loben schließe ich mich gerne an; die Sprache fließt und schwingt, die Bilder sind sehr hübsch. Klassisch stimmt es als Sonett nicht ganz, obwohl es eine schöne Melodie hat. Inhaltlich müssten im ersten Quartett die These sein, im zweiten Quartett die Antithese und in den Terzinen die Synthese. Zudem sollten die Verse elf Silben bei klingender oder zehn Silben bei stumpfer Kadenz haben. Besser ist es, sich für eine der Variante zu entscheiden. Das Reimschema ist rund und gut gelungen. Aber das ist Theorie. Mir gefällt Dein Sonett, vielleicht sogar wegen der kleinen Schwächen, sehr gut. Herzliche Grüße, Medusa. Geändert von Medusa (26.05.2009 um 12:05 Uhr) |
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