![]() |
|
Der Tag beginnt mit Spaß Humor und Übermut |
![]() |
|
Themen-Optionen | Ansicht |
|
![]() |
#1 |
Kiwifrüchtchen
Registriert seit: 23.05.2009
Ort: nördlich von Auckland/Neuseeland
Beiträge: 945
|
![]()
Uiuiui... lieber Walther,
was für ein bitterböser Text. Hier prügelt sich ein LI ja regelrecht selbst den Shit aus dem Leib. Mit solch fanatischer Besessenheit und selbstzerstörerischer Brutalität, dass einen das schiere Erbarmen packt und man nicht anders kann, als ihn anzubrüllen: GENUG! HÖR VERDAMMT NOCHMAL AUF DAMIT! Ein gekonnt gestricktes Stück Lyrik, von daher hats mir natürlich sehr gut gefallen. Der Inhalt hat mich ob seiner Schonungslosigkeit glatt vom Sitz gehoben und genau diese Reaktion hast Du ja beabsichtigt. Von daher: Sehr gut gelungen. Auch wenn ich der Meinung bin, dass es sogar als allerbitterböseste Satire zu extrem ist - Du hattest sicher Deine Gründe dafür, es in dieser Rubrik zu posten. HG von Lai ![]()
__________________
.................................................. ........................................... "Manchmal ist es so demütigend, ein Mensch sein zu müssen..." Erich Kykal |
![]() |
![]() |
![]() |
#2 |
Gast
Beiträge: n/a
|
![]()
Zunächst wußte ich Dein Gedicht nicht einzuordnen. Aber die Rubrik: Humor und Satire geben Dein Anliegen einen Wink.
Der Titel : Lapidares Geständnis eines Versagers, zeigt in Richtung Satire. Ansonsten hätte dein Gedicht auch in Finstere Nacht stehen können. ![]() ![]() Selbstmitleid, ist eine Kunst, die Du hier ohne Schnörkel beschreibst . ![]() Mich beeindruckt das Lyrich, und das Eingeständnis. ![]() Liebe Grüße sy |
![]() |
![]() |
#3 |
Gelegenheitsdichter
Registriert seit: 09.11.2009
Ort: Im Wilden Süden
Beiträge: 3.210
|
![]()
lb lailany,
dieses gedicht ist rabenschwarz. das war ziel und sinn dieses experimentellen sonetts. aus dieser zynischen argumentation erwächst die satire, die manch einem, der sich dauernd am rande und als versager fühlt, den spiegel vorhält, der allerdings so geschliffen ist, daß er das thema übergroß darstellt. danke für deine überlegungen, die ich nachvollziehen kann. lg w. lb syranie, in der tat ist die erkenntnis, sich selbst (zum glück) zu allem pech nicht auch noch selbst entleiben zu können, beruhigend. nun gibt es menschen, die im unglück auch den letzten schritt vollbringen können. die grenzgängerei des texts ist mir bekannt. selbstmitleid ist ein gefühl, das man vermeiden sollte. es hilft nicht weiter, und die letzte konsequenz ist das abschalten aller gefühle. man sollte sich also nicht zu wichtig nehmen. das leben geht weiter, und die erde dreht sich. vielen dank für deinen eintrag! lg w.
__________________
Dichtung zu vielen Gelegenheiten -
mit einem leichtem Anflug von melancholischer Ironie gewürzt Alle Beiträge (c) Walther Abdruck von Werken ist erwünscht, bedarf jedoch der vorherigen Zustimmung und der Nennung von Autor und Urheberrechtsvorbehalt |
![]() |
![]() |
![]() |
Lesezeichen |
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1) | |
|
|
![]() |
||||
Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
Geständnis eines Krokodils | Carlino | Der Tag beginnt mit Spaß | 1 | 27.12.2011 14:09 |
Eines Rentners Woche | Sanssouci | Der Tag beginnt mit Spaß | 2 | 24.11.2011 11:06 |
Tod eines Freundes | Lisa | Besondere Formen | 6 | 12.02.2010 16:21 |