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#1 |
ADäquat
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Geändert von Chavali (25.10.2014 um 10:11 Uhr) |
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#2 | |||
Erfahrener Eiland-Dichter
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![]() Hi chavilein,,
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© Bilder by ginton Jeder, der dir nah steht, steht mir auch nah... Alles, was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form. (Hopi) nichts bleibt, nichts ist abgeschlossen und nichts ist perfekt... (Wabi-Sabi)
Geändert von ginTon (24.10.2014 um 19:19 Uhr) |
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#3 | ||
ADäquat
Registriert seit: 07.02.2009
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Beiträge: 13.009
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![]() Hi ginnie,
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Geändert von Chavali (24.10.2014 um 21:55 Uhr) |
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#4 |
Slawische Seele
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 5.637
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Liebe Chavali,
dort, wo es richtig düster wird, beginne ich mich wohl zu fühlen. ![]() Du weißt längst, wie es gemeint ist. ![]() Mir ist die Abfolge fast vertraut - ich liebe solche Gedichte. Man weiß, man kann er- und aufklären, man könnte Dritten weise zur Seite stehen - und doch hält das Leben Windungen parat, in die man immer wieder gerät. Dann ist man drin und weiß nicht weiter, kann nicht er- und aufklären und die Dritten fehlen plötzlich, man ist allein. Genau darin steckt der Protagonist deines Werkes. Er klagt nicht an - er verdichtet seine Situation, die nicht endgültig ist. Die Brücke ist das Urvertrauen - dort setzt er wieder an. Wirklich feinst durchdacht und aufgezeigt. Liebe Grüße Dana Ein paar Kleinigkeiten - ich darf. ![]() Der Tag beginnt und alle Schatten fliehen, die in Nacht mein armes Ich gequält. (mir/mein) Ich hab dem Alb, der mich bezwang, verziehen, für schwarze Flügel freien Flug gewählt. So kann das Tagwerk wieder neu beginnen, mit Freude und Elan gelingt ein jeder Schritt. Doch immer wieder zeigen sich Erinnyen, sie laufen neben mir die Wege mit. ![]() Ich will die Rache nicht, die sie begehren, das alte Leiden soll vergessen sein. klingt weicher Ich muss mich der Versuchungen erwehren, mein Herz muss werden wie ein Kieselstein. Doch nachts, da sitzt der Alb auf meinen Schultern, Doch nachts, da senkt er sich auf meine Schultern ![]() er drückt so schwer und beugt mich bis ins Grab. Ich kranke an der Erbenschuld der Eltern, gedanklich stütze ich mich auf den Heroldstab. Und immer wieder rolle ich den Stein den Berg hinauf aus weißem Elfenbein. wer ist weiß? (Ich habe hier absolut keine bessere Idee, obwohl ich schon lange brüte. Es geht doch um die Wiederholung der gegebenen Lasten. Mach mal ![]() ![]() Mir bleibt nur noch das Urvertrauen, um endlich eine eigne Burg zu bauen. ![]()
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Ich kann meine Träume nicht fristlos entlassen,
ich schulde ihnen noch mein Leben. (Frederike Frei) |
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#5 | |
ADäquat
Registriert seit: 07.02.2009
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Beiträge: 13.009
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![]() Liebe Dana,
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#6 |
Kiwifrüchtchen
Registriert seit: 23.05.2009
Ort: nördlich von Auckland/Neuseeland
Beiträge: 945
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Liebe Chavi,
na DAS ist ja wieder mal ganz nach meinem Geschmack. Hey, mit unserer nie versiegenden Vorliebe für Dunkeltexte sollten Du, Dana und ich uns von nun an 'die düsteren 3 Schwestern' nennen. ![]() Was Dana zum Inhalt gesagt hat, entspricht genau dem, wie ich ihn erfasst hab. Gin hat das Wort 'Erbenschuld' angesprochen und da hat er Recht. Es müsste 'Erbschuld' sein. Ich hab mir auch erlaubt, Dir meine Ideen vorzulegen. Falls Du meine Erbschuldzeile gebrauchen kannst: damit nicht 2x fast unmittelbar hintereinander 'meine' kommt, hab ich es von 'meine Schultern' weggenommen und dort eben entsprechend geändert. Tja... und bei der Berg-Zeile meine ich, es wär im Kontext überhaupt kein Manko, diese Wiederholung so zu setzen, da man ja merkt, dass das so gewollt ist. Der Tag beginnt und alle Schatten fliehen, die in der Nacht mein armes Ich gequält. Ich hab dem Alb, der mich bezwang, verziehen, für schwarze Flügel freien Flug gewählt. So kann das Tagwerk wieder neu beginnen, mit Freude und Elan gelingt ein jeder Schritt. Doch immer wieder zeigen sich Erinnyen, sie laufen neben mir die Wege mit. Ich will die Rache nicht, die sie begehren, das alte Leiden soll vergessen sein. Ich muss mich der Versuchungen erwehren, mein Herz muss werden wie ein Kieselstein. Doch nachts, da sitzt der Alb mir auf den Schultern, er drückt so schwer und beugt mich bis ins Grab. Ich kranke an der Erbschuld meiner Eltern, gedanklich stütze ich mich auf den Heroldstab. Und immer wieder rolle ich den Stein den Berg hinauf - den Berg aus Elfenbein. Mir bleibt nur noch das Urvertrauen, um endlich eine eigne Burg zu bauen. Oder: Und immer wieder rolle ich den Stein hinauf den Berg aus weißem Elfenbein. Sehr gern gelesen und mich damit beschäftigt. LG von Lai ![]()
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.................................................. ........................................... "Manchmal ist es so demütigend, ein Mensch sein zu müssen..." Erich Kykal |
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#7 |
Gast
Beiträge: n/a
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Dana hat eine Interprtetation geschrieben, der ich Kopfnickend zustimme.
![]() Düstere Gedichte passen jetzt zum Wetter, und treffen die Seele tief im Inneren. Manchmal mag ich das sehr gerne. Dein Gedicht paßt sehr gut in diese Stimmungslage. ![]() *Ich hoffe es gibt einen Ausweg*, aber manchmal kann man nicht aus seiner Haut. ![]() ![]() ![]() Sehr gerne gelesen Liebe Grüße sy |
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#8 |
Erfahrener Eiland-Dichter
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![]() Hi chavilein...
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Geändert von ginTon (25.10.2014 um 17:08 Uhr) |
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#9 | ||
ADäquat
Registriert seit: 07.02.2009
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![]() Liebe Lai,
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#10 | |
ADäquat
Registriert seit: 07.02.2009
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![]() Hallo Alexander,
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