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#1 |
Gast
Beiträge: n/a
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Die bretonische Loreley
Ich weiß wohl, was soll es bedeuten, dass ich so glücklich bin, ein Morgen aus fernen Zeiten, der geht mir nicht aus dem Sinn. Die Luft ist so frisch und nicht dunkel, sie ist würzig wie herrlicher Wein, das Wasser des Meeres funkelt, im Morgensonnenschein. Das schönste Mädchen sitzet dort draußen wunderbar. Ihr freundliches Lächeln blitzet, bretonisch leuchtet ihr Haar. Sie kämmte es ganz ohne Kamme und singt ein Lied dabei, das hat eine wundersame bretonische Melodei. Den Fremdling am sandigen Strande, ergreift es mit süßem Weh. Wohl sieht er die Felsenriffe, doch auch die Fee in der See. Ich glaube, am Ende spazieret der Fremde ins Meer - ohne Kahn. Und das hat mit ihrem Lächeln die Fee des Meeres getan. -------------- Und noch eine persönliche Anmerkung dazu: Anders als bei Heinrich Heine geht es hier nicht um ein Märchen aus (ur-)alten Zeiten, sondern um ein eigenes schönes Erlebnis in der realen Welt der Bretagne im Sommer 1969. |
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#2 |
ADäquat
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Mitteldeutschland
Beiträge: 13.009
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![]() Hallo Rotgold,
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. © auf alle meine Texte
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#3 | |
Gast
Beiträge: n/a
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![]() Zitat:
Hallo Chavali, ![]() Gerne möchte ich darauf antworten. Aus jener spontanen Begegnung mit einer schönen jungen Bretonin, die damals auf einem kleinen Felsen im Meer saß, entstand eine lang-jährige innige Freundschaft. Über Raum und Jahrzehnte hinweg. Eine Freundschaft bis zum Tod. Ja, meine Fee vom Ende der Welt (Finistère), meine Fee des Meeres und des bretonischen Waldes, ist vor Jahren gestorben. An der Loire. Und immer wieder überkommt mich die Erinnerung an jene schöne deutsch-bretonische Freundschaft. Und in solch einem Augenblick der Erinnerung heraus ist dieses Gedicht entstanden. Es ist mir zugeflogen - fast wie von selbst. LG von Rotgold ![]() |
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#4 |
Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 29.11.2019
Ort: Freiburg im Breisgau
Beiträge: 178
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Hallo Rotgold,
mir hat dein Gedicht auch sehr gut gefallen. Liebe Grüsse zoe |
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#5 |
Erfahrener Eiland-Dichter
Registriert seit: 14.03.2009
Ort: wien
Beiträge: 4.893
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hallo rotgold,
ich hab ein bisschen das meeresrauschen genossen - und den zauber der begegnung. da man das lied der lorely kennt , war es auch nicht schwer, die musik dazuzudenken. da hast du deiner freundin ein würdiges erinnerungsbild gesetzt. lg, larin
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Cogito dichto sum - ich dichte, also bin ich! |
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#6 | |
Gast
Beiträge: n/a
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![]() Zitat:
Hallo a.c. larin Ja, so ist es! ![]() In meinen Gedanken singe ich dieses Gedicht immer, wenn ich es wiederlese. LG von Rotgold Btw: Heute werde ich eine weitere Variante des Loreley-Gedichtes hier posten. Und morgen oder übermorgen eine dritte Variante. Ich habe quasi eine Loreley-Trilogie geschaffen. ![]() ![]() |
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#7 |
Gast
Beiträge: n/a
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Hallo Rotgold, falls du mal wieder deine Seite aufschlägst,
hier eine Strophe aus meinem Gedicht mit dem Titel, den ich der dritten Zeile dieser Strophe entnommen habe. „Liebst du mich in der Champagne oder in Burgund, Marie? Finistère ist die Bretagne und ich komme auf den Hund.“ Es lohnt sich offenbar, tiefer ins Eiland einzudringen. LG von Freihammer. |
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