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Max Vödisch
Registriert seit: 26.03.2013
Ort: Osterzell
Beiträge: 136
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Sie lassen mich nicht ruhn,
die blassen Monde, die in mir glühn. Sie ziehen still durch dunkle Nacht und fragen, ob mein Herz noch wacht. Ich fürchte, dass mein Licht verblasst, dass mich die Zeit ganz leise fasst. Ein Tropfen nur im Weltenmeer, verloren zwischen Hin und Her. Ich sehe die Welt in grauem Schein, die Angst spricht oft aus mir allein. Sie liegt wie Nebel auf der Brust, verwehrt mir Frieden, raubt mir Lust. Ich fürchte Liebe, die verweht, und Hoffnung, die im Kreise geht. Ich fürchte Macht, die blind regiert, und Wahrheit, die sich selbst verliert. Doch eines weiß ich ganz gewiss: Kein Mensch ist frei von Finsternis. Die blassen Monde trägt ein jeder, mal schwer wie Stein, mal leicht wie Feder. |
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