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heimkehrerin
Registriert seit: 19.02.2017
Ort: im schönen Österreich
Beiträge: 389
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Zitat:
Ich denke so oder ähnlich ging/geht es vielen, die sich plötzlich Gedichte liebend und schreibend wiederfinden, lieber EV. ![]() Die Schule scheint nicht der rechte Ort zu sein, um die Liebe für Gedichte zu entfachen (außer sie wird so gelebt und vorgelebt wie von dem Lehrer, den Thomas erwähnte). Der Lehrplan sieht nun mal die Wissensvermittlung der technischen Hintergründe vor - die Liebe zu einer Sache muss wohl eher im Elternhaus geprägt werden. Ich hatte das Glück, dass meine Großmutter mir viel und oft Gedichte vorgelesen hat und wir die auch gerne beim Wandern auswendig laut rezitierten und uns an deren Klang, Rhythmus und Melodie erfreuten. Und das tue ich auch heute noch. ![]() Aber ich glaube auch, dass es erst einer gewissen Reife bedarf, um sich Lyrik ohne diese Furcht vor Gefühlsduselei zu nähern. Und es ist doch schön, wenn die Schule es nicht immer schafft, dauerhaft Dinge zu vermiesen, oder? Ja, ich hab einen Blog. Du solltest zum Link dorthin gelangen, wenn du in meinem Profil auf die Kontaktinformationen gehst.
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x x x x x x x x "Du musst, wenn du unser Glück beschreiben willst, ganz viele kleine Punkte machen wie Seurat. Und dass es Glück war, wird man erst aus der Distanz sehen.” ― Peter Stamm, Agnes |
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#2 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Ja es ist schön, sich nicht so viel vermiesen zu lassen. Leider zieht sich die Verweigerungshaltung und das Hinterfragen, welches durch die Schule generiert wurde, etwas[hartnäckig] durch meine Person und mündet in narzisstischen Zügen. (Dominanz)
Aber die Zeit heilt viele Wunden und mit dem Reifen hält der Verstand dann doch Einzug. Ich bin optimistisch und lieber ein Trottel :P. Wenn ich es jetzt noch schaffe gut dichten zu lernen, bin ich vollumfänglich happy. Danke für Deine Bloggs - jetzt hab ich was zum Schmöckern. vlg EV Hallo eKy Unsere Zeilen haben sich überschnitten. Ich find Deine "namenlose Hure" um einiges besser als so manches Rilke Gedicht. "entsprechend meinem damaligen recht arroganten Naturell - ziemlich schulmeisternd, belehrend und herablassend anhörte" Das geht mir jetzt noch so, was ich aber nicht bemerke, aber als Feedback erhalte. Innerlich bin ich weich wie ein Reh. Und wegen Deines Alters Gedichtes, so schreibe ich gerade an einem Mix aus Kykal, dem Rudolf und mir, dass poste ich Dir dann in dein Thread. Was Du dort als Letztes schriebst, stimmte mich äußerst traurig. vlg Geändert von Eisenvorhang (24.04.2017 um 19:23 Uhr) |
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#3 |
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TENEBRAE
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Österreich
Beiträge: 8.570
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Hi EV!
Geschmäcker sind verschieden - du darfst meine Gedichte gern besser finden als manche von Rilke, auch er schrieb ja nicht immer gleich gut und genial! Es gibt Werke von ihm, da juckt es mich in den Fingern, sie zu "verbessern"! ![]() Ich hätte da auch keine Berührungsängste ...Wesentlich für mich aber ist der Umstand, dass ich selbst es so empfinde, dass er zumeist besser schrieb als ich es wahrscheinlich je können werde. Vielleicht erkenne ich aus meiner selbst nicht unbegabten Warte mehr in seinen Zeilen, in seiner Sprachmelodie und Wortbaukunst als so manche andere, die sich kopfschüttelnd fragen, was ich an den verstaubten Konstrukten denn so toll finde ... Wie auch immer, wir sind den eigenen Überzeugungen ausgeliefert (auch wenn wir uns selbst jederzeit von ihnen distanzieren könnten - aber was bliebe dann noch von uns ...?), auch wenn wir die eine oder andere im Laufe eines Lebens austauschen oder erweitern mögen - aber das ist meistens ein langer und dorniger Prozess! LG, eKy
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Weis heiter zieht diese Elend Erle Ute - aber Liebe allein lässt sie wachsen. Wer Gebete spricht, glaubt an Götter - wer aber Gedichte schreibt, glaubt an Menschen! Ein HAIKU ist ein Medium für alle, die mit langen Sätzen überfordert sind. Dummheit und Demut befreunden sich selten. Die Verbrennung von Vordenkern findet auf dem Gescheiterhaufen statt. Hybris ist ein Symptom der eigenen Begrenztheit. |
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