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#1 |
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Neuer Eiland-Dichter
Registriert seit: 17.08.2026
Beiträge: 27
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Zwischen uns |
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#2 |
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Eiland-Dichter
Registriert seit: 14.08.2026
Ort: Heppenheim Bergstraße
Beiträge: 59
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Liebe Melinda,
dein Gedicht hat mich sehr berührt weil es Erfahrungen und Erkenntnisse aus meinem Umfeld nicht nur aufgreift, sondern liebevoll beschreibt. Jeder möchte in jedem Alter gehört werden. Das ist einfach Wertschätzung und ein Muss. Ich habe allerdings den Eindruck, dass immer weniger Menschen sich dessen bewusst sind. Es gilt nur noch, dass der Einzelne gehört werden will. Wer schwächer wird, fällt raus. Und genau da setzt dein Text ein Zeichen. Wenn wir alle insgeheim wissen, dass niemand alleine steht, dann ist zu hoffen, dass sich wieder mehr Menschen darauf besinnen. Ich habe dein Gedicht sehr gerne gelesen, es ist ruhig und freundlich im Ton, fast sanft. Aber es ist auch unerbittlich in seiner Aussage, dass wir den Raum lebendig machen, wenn wir andere mit einbeziehen. Der Satz bei dem du mich hattest steht ganz am Anfang: in Blicken, die nicht ausweichen. Was für ein gelungenes Bild. lg Floris |
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#3 |
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Lyrische Emotion
Registriert seit: 07.02.2009
Ort: Inselstadt Ratzeburg
Beiträge: 10.141
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Liebe Melinda,
dein Text hat eine stille Selbstverständlichkeit, die ich sehr mag. Du beschreibst Nähe nicht als großes Gefühl, sondern als etwas, das sich im Alltag bildet — in kleinen Gesten, in Aufmerksamkeit, in dem Mut, sich nicht wegzudrehen. Das wirkt nicht konstruiert, sondern gewachsen. Besonders schön finde ich, wie du Gemeinschaft nicht romantisierst. Sie entsteht bei dir nicht durch große Worte, sondern durch das einfache Dasein: jemand hört zu, jemand spricht, jemand geht einen Schritt mit. Das ist unspektakulär und gerade deshalb wahr. Du gibst diesen Momenten Gewicht, ohne sie zu überhöhen. Die Passage über die Lasten des Tages hat eine feine Ehrlichkeit. Kein Drama, kein Pathos — nur die Anerkennung, dass wir manchmal schwer tragen und manchmal leicht und dass es einen Unterschied macht, ob jemand neben uns geht. Das ist ein sehr menschlicher Gedanke, ruhig und klar formuliert. Die letzte Strophe fasst das alles gut zusammen. Dieser „Raum“, der lebendig wird, ist kein Ort, sondern eine Haltung. Aufmerksamkeit, Geduld, das Wissen, dass niemand ganz für sich steht — das ist schlicht, aber stark. Und du triffst diesen Ton sehr präzise. Ein leiser, warmer Text. Und gerade deshalb überzeugend. Liebe Grüße Falderwald
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Manchmal muss man eben Dreck fressen, um Gold kacken zu können (Falderwald) Für alle meine Texte gilt: © Falderwald --> --> --> --> --> Wichtig: Tipps zur Software |
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#4 |
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Lim-Fee
Registriert seit: 01.05.2014
Beiträge: 229
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Liebe Melinda,
dein Text hat eine sehr ruhige, klare Wärme, die sofort ankommt. Du beschreibst Nähe ohne große Gesten, eher als etwas, das sich im Alltag zeigt — in Blicken, in kleinen Bewegungen, im einfachen Dasein. Das wirkt nicht konstruiert, sondern sehr natürlich. Besonders schön finde ich, wie du das gemeinsame Gehen formulierst. Dieses „nicht um zu führen, sondern um da zu sein“ trifft einen Ton, der viel sagt, ohne ihn auszubreiten. Die Lasten, die Schritte, der Raum am Ende — das alles bleibt schlicht, aber trägt. Insgesamt ein sehr stimmiger Text, der durch seine Ruhe und seine Genauigkeit wirkt. Herzliche Grüße von Xenia ![]() |
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#5 |
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Neuer Eiland-Dichter
Registriert seit: 17.08.2026
Beiträge: 27
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Liebe Floris, lieber Falderwald, liebe Xenia,
ich möchte euch dreien sehr herzlich danken. Eure Rückmeldungen haben mich nicht nur gefreut, sondern auch berührt — jede auf ihre eigene Weise. Es ist schön zu sehen, wie unterschiedlich ihr lest und doch an denselben Kern gelangt: dass Nähe oft leise entsteht und Gemeinschaft etwas ist, das wir miteinander schaffen. Floris, deine Worte über Wertschätzung und das Nicht‑Ausweichen haben mich besonders getroffen. Du hast sehr klar beschrieben, wie wichtig es ist, gesehen zu werden — und wie schnell dieses Sehen verloren gehen kann. Dass du genau an dieser Stelle den stärksten Zugang zum Text hattest, bedeutet mir viel. Falderwald, deine Beobachtung zur Haltung hinter dem Gedicht hat mich sehr gefreut. Du hast das „Gewachsene“ darin benannt, ohne es zu überhöhen. Dieses stille Dasein, das du so präzise herausgearbeitet hast, ist tatsächlich das, was ich zeigen wollte. Xenia, deine ruhige und klare Rückmeldung hat mir gezeigt, dass der Ton für dich stimmig war. Du hast die kleinen Bewegungen und das gemeinsame Gehen sehr schön aufgegriffen — ohne sie zu zerreden, sondern einfach, wie sie gemeint sind. Es ist ein Geschenk, wenn ein Text so unterschiedlich gelesen und doch so einhellig verstanden wird. Danke euch dreien für eure Aufmerksamkeit und eure Zeit. Mit einem freundlichen Gruß Melinda |
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