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#12 | ||
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Gast
Beiträge: n/a
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Hi!
Es gibt zwei Gedichte, die ich echt schön fand zur Zeit, dieses hier, und eins mit einem Kiesel... ist schon ziemlich dreist, wie mir scheint, das weisse Tor einer alten Maya- oder Aztekenstadt oder wie auch immer, "Panthertor" zu nennen!!!!!! Eine solche Ambivalenz dürfte in eher unbedarften, jungen Leserhirnen, einen schmerzhaften Ruck auslösen... .AUA! Wieso ist ein Panther plötzlich weiss?!? Zitat:
Wenn die Stadt Keiner kennt, und Keiner gefunden hat, dann ist sie logischerweise auch fremd - obwohl ja der Erzähler anscheinend Insider Wissen hat --- im letzten Leben wohl als Panther aus einem Brunnen getrunken. ![]() Zitat:
Sie bleibt des Regenwalds Triumph. Wäre mE besser. Es ist durchaus KEIN Verbrechen, einen ansonsten sauber im Trochäus laufenden Vier-Stropher, durch einen finalen Jambus abzusetzen. Weil gerade das Fehlen von "sie" plus der Triumph, leicht gezwungen wirken, erscheint "Triumph" im ersten Moment, womöglich als zu gezwungen, obwohl ich die deutliche Absicht erkenne, durch Schlingpflanzen und Wurzelwerk überwucherte, zersprungene Steine. Wenn aber plötzlich ein ambivalenter Jambus ins Finis eröffnet, dann muss der Eindruck einer Absicht entstehen. Nicht von etwas doppelt Erzwungenem, sondern von doppelter, ambivalenter Absicht. Ich zB habe sowohl in meinen Amphibrachys- als auch in meinen Sonett-Strukturen, manchmal die Dreistigkeit inne, Hebungs- oder Senkungsprall absichtlich zu setzen, oder eine leichte metrische Varianz in der finalen Zeile, im Finis, um nochmals dramaturgisch abzusetzen. Soetwas wie ein Distichon wurde ja auch erfunden, Hexameter, Pentameter, um bessere dramaturgische Freiheiten zu erhalten, entgegen einer allzu statischen Langeweile im metrisch zu restriktiven Konstrukt, also KÖNNTE, einen sauber laufenden Trochäus final zu durchbrechen, wie auch zB in einem Sonett, diese Dreistigkeit zu üben, durchaus von Vorteil sein. ![]() Ist ein träumerisches Dings geworden, zumal "Städtetor" jetzt endlich raus ist. Du hofftest auf etwaige Leser, die das vielleicht verziehn hätten. Ja, die Leser aus Ambarador vielleicht, aber die haben kein Internet.
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